Erdoğan hinterfragt Vertrag von Lausanne und damit die griechisch-türkischen Grenzen


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Erdoğan hinterfragt Vertrag von Lausanne und damit die griechisch-türkischen Grenzen
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Wie Hürriyet Daily News bereits am 29. September berichtete, soll der türkische Staatspräsident offenbar den Vertrag von Lausanne infrage gestellt haben.
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Demzufolge habe Erdoğan anlässlich eines Treffens mit Dorf- und Gemeindevorstehern den 1923 geschlossenen Vertrag als eine Niederlage für sein Land bezeichnet.
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Die Türkei hätte damals einige Inseln in der Ägäis an Griechenland abgetreten, „die in unserer Rufweite liegen“, sagte der Präsident und fügte hinzu, dort würden sich „unsere Moscheen und unsere Heiligtümer“ befinden.
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Medienberichten zufolge sieht das griechische Außenministerium diese Ansage als einen Versuch Ankaras, die Grenze zwischen den beiden Staaten in Frage zu stellen.
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Stellt sich hier nicht die Frage, ob Erdoğan mit seinen permanenten unterschwelligen Provokationen -gelinde ausgedrückt- einen erneuten Eintrag1 ins hegemoniale Klassenbuch erreichen möchte ?
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Ihr Oeconomicus
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1 Moody’s senkt Rating für Türkei auf Ramschniveau
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One Comment on “Erdoğan hinterfragt Vertrag von Lausanne und damit die griechisch-türkischen Grenzen”

  1. Hat dies auf Manfred O. rebloggt.

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