Erdoğan hinterfragt Vertrag von Lausanne und damit die griechisch-türkischen Grenzen

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Erdoğan hinterfragt Vertrag von Lausanne und damit die griechisch-türkischen Grenzen
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Wie Hürriyet Daily News bereits am 29. September berichtete, soll der türkische Staatspräsident offenbar den Vertrag von Lausanne infrage gestellt haben.
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Demzufolge habe Erdoğan anlässlich eines Treffens mit Dorf- und Gemeindevorstehern den 1923 geschlossenen Vertrag als eine Niederlage für sein Land bezeichnet.
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Die Türkei hätte damals einige Inseln in der Ägäis an Griechenland abgetreten, „die in unserer Rufweite liegen“, sagte der Präsident und fügte hinzu, dort würden sich „unsere Moscheen und unsere Heiligtümer“ befinden.
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Medienberichten zufolge sieht das griechische Außenministerium diese Ansage als einen Versuch Ankaras, die Grenze zwischen den beiden Staaten in Frage zu stellen.
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Stellt sich hier nicht die Frage, ob Erdoğan mit seinen permanenten unterschwelligen Provokationen -gelinde ausgedrückt- einen erneuten Eintrag1 ins hegemoniale Klassenbuch erreichen möchte ?
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Ihr Oeconomicus
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1 Moody’s senkt Rating für Türkei auf Ramschniveau
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Abenomics – Japans neue Wirtschaftspolitik – Teil 2

Japans Wirtschaftspolitik mit radikalen geld-, fiskal- und strukturpolitischen Ansätzen
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Shinzō Abe, Premierminister Japans
Bildrechte: gemeinfrei – Author: Gryffindor
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In den heutigen Jubelnachrichten haben wir gehört, dass Japans Wirtschaft laut der zweiten, revidierten Schätzung um real 0,9 Prozent zum Vorquartal gewachsen ist. Aufs Jahr hochgerechnet ergibt sich eine Expansionsrate von 3,8 Prozent!
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Der Grund für die kräftige positive Korrektur dürfte in Japan ebenfalls Freude auslösen. Zunächst hatten die Daten auf einen Rückgang der Kapitalausgaben um 5,1 Prozent hingewiesen. Dieser Wert wurde nun auf eine annualisierte Expansion um 0,4 Prozent korrigiert. Dies war der erste Zuwachs in sechs Quartalen.
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Außerdem wurden die Lager aufgestockt, so dass diese Rate von minus 1,1 Prozent auf minus 0,7 Prozent annualisiert korrigiert wurde.
Als dritter Faktor spielten auch die staatlichen Investitionen eine Rolle. Sie wuchsen aufs Jahr hochgerechnet um 12,7 Prozent. Die erste Schätzung lautete auf ein Plus von 7,3 Prozent. Offenbar ist das Geld für die Tsunami-Gebiete und aus dem Nachtragshaushalt von Januar erst im vergangenen Quartal in der Wirtschaft angekommen.
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Hinzu kommt im Hinblick auf den Zuschlag zur Ausrichtung der Olympischen Spiele in Tokyo (2020) noch etwas Wachstums-Phantasie, die sich zwar in allen Fällen dieser Events in der Realität zerschlagen haben … aber sei’s drum!
Niemand mag aus heutiger Sicht ermessen, wieviel kontaminiertes Wasser bis dahin noch in den Pazifik gepumpt wurde und ob die Freude der japanischen Bevölkerung über diese Entscheidung angesichst steigender Krebsraten dann tatsächlich auch ausgekostet werden mag!
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Alles wird gut !!oder doch nicht?
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Das Wachstumstempo der japanischen Wirtschaft dürfte den Premier Shinzo Abe jedenfalls ermutigen, seine Pläne zur Erhöhung der Mehrwertsteuer um drei Punkte auf 8 Prozent im kommenden Jahr umzusetzen.
Die zu erwartende Steueranhebung wird mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu führen, dass viele Verbraucher bestimmte Ausgaben vorziehen werden, um sich die höhere Verbrauchssteuer zu ersparen. Danach ist mit einem Wachstumsknick zu rechnen, dem die Regierung mit weiteren Konjunkturspritzen begegnen wird.
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Hoffentlich ist den lächelnden Japanern im Momentum der Freude nicht entgangen, dass ihr Land bereits mit mehr als dem Doppelten seiner jährlichen Wirtschaftsleistung verschuldet ist. Mehr als 50 Prozent des Haushalts wird seit Jahren über die Ausgabe von Staatsanleihen finanziertund die BoJ im Zuge ihrer aggressiven Geldpolitik derzeit etwa 70 Prozent aller neu ausgegebenen Staatsanleihen aufkauft.
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Shinzo Abe ficht dies wohl nicht an – er nimmt eine weitere Ausweitung der Staatsschulden in Kauf und schlägt offenbar die Warnungen seines Notenbank-Chefs Haruhiko Kuroda, dringend den Haushalt zu konsolidieren und die Staats-Verschuldung deutlich zurückzufahren, in den Wind.
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Sollte sich diese Einstellung nicht grundlegend ändern, verstärkt sich die Gefahr, dass man sehenden Auges auf ein ökonomisches Höllenfeuer zusteuert, dessen Wechselwirkungen aus heutiger Sicht kaum absehbar sind.
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Eines ist dabei allerdings sicher: das Lächeln der Japanischen Bevölkerung könnte gefrieren … und das nicht nur als Konsequenz von ökonomischen Verwerfungen!
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Ihr Oeconomicus

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Abenomics – Japans neue Wirtschaftspolitik – Teil 1

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follow-up, 30.09.2013
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Soros-Vertrauter warnt: „Japan wird nicht bis 2020 überleben“

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follow-up, 06.05.2014
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Japan PM defends „Abenomics“
Japanese Prime Minister Shinzo Abe on Tuesday launched a spirited defence of his „Abenomics“ reforms aimed at kickstarting the world’s third-largest economy, saying the policy blitz had yielded great results.
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ChannelnewsAsia

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follow-up, 08.05.2014
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Abenomics: Wann und wie wird die Firmensteuer gesenkt?
Die Debatte über eine Senkung der Firmensteuer in Japan geht auf die Zielgerade. Doch die Fronten bleiben verhärtet: Die Regierung möchte als Teil ihres Wachstumsprogramms den nationalen Steuersatz um relativ viele Prozentpunkte senken, aber das Finanzministerium und die Lokalregierungen wollen nicht auf Einnahmen verzichten. Parallel dazu sucht die Regierung nach Möglichkeiten, Investitionen steuerlich zu subventionieren, unter anderem in Startup-Unternehmen.
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JapanMarkt

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follow-up, 11.05.2014
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Abenomics has yet to lift Japan credit quality
Is Abenomics working?
The first two of the three “arrows“ of Abenomics – quantitative easing and fiscal stimulus – raised the hopes of investors, corporate managers, and Japanese households. A depreciating yen, one of Abenomics‘ most significant by-products, has improved profits of some major exporting companies, though it hasn’t yet generated a strong rebound in overall exports. However, the third arrow – structural reforms – has yet to hit its mark. Though a few initiatives have made a difference, they have been around the margins and haven’t lifted overall growth.
What is the biggest challenge for Abenomics?
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Is fiscal consolidation too late to implement?
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What keeps Japan’s sovereign rating on AA- with a negative outlook?
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While the effect of Abenomics remains uncertain, what lies ahead of Japan’s economy and sovereign rating?
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Why is Japan’s corporate sector important in revitalizing medium-term growth?
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What can stimulate the corporate sector in Japan?
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Interessante Analyse von Takahira Ogawa (Rating Director, Standard & Poor’s)

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follow-up, 28.11.2014
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Japan inflation slows in October, highlights challenge facing Abe

Japan’s annual core consumer inflation slowed for a third straight month in October due to falling oil prices, highlighting the economic gloom facing Premier Shinzo Abe as he campaigns for a new mandate to implement his stalled recovery plan.

„Inflation could continue to slow because oil prices are falling,“

said Hidenobu Tokuda, senior economist at Mizuho Research Institute.

„Other data show the economy is recovering, but this is not really because of Abe’s policies.“

Tetsushi Kajimoto and Stanley White – Reuters

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follow-up, 01.12.2014
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Ratingagentur Moody’s stuft Japan herunter

Japan sitzt auf einem riesigen Schuldenberg, der mehr als doppelt so hoch ist wie die Wirtschaftsleistung. Das hat nun Auswirkungen auf die Kreditwürdigkeit des Landes: Die Ratingagentur Moody’s stufte die Bonität herab.
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Handelsblatt

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follow-up, 02.12.2014
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S&P doubts Japan government will have detailed fiscal consolidation plan

Standard & Poor’s on Tuesday cast doubt on Prime Minister Shinzo Abe’s ability to repair Japan’s tattered finances less than two weeks away from a snap election, after Moody’s downgraded the country’s sovereign debt rating.

Abe’s decision to delay a sales tax increase by 18 months may help the economy in the short term, but there is still no guarantee taxes will rise because the political dynamic could change after the election, Takahira Ogawa, director of sovereign ratings at S&P, told Reuters.
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Stanley White – Reuters


Spanien nicht herabgestuft: Moody’s hilft dem Euro

Spanien nicht herabgestuft: Moody’s hilft dem Euro
Verkehrte Welt:
Der Euro kehrt in lange Zeit nicht gekannte Höhen zurück. Im fernöstlichen Handel schwingt sich die Gemeinschaftswährung über die 1,31er Marke. Den Grund dafür liefert die Ratingagentur Moody’s.
Die Konkurrenzagentur Standard & Poor’s bewertet Spanien mit der Note „BBB-„, während Fitch die Kreditwürdigkeit noch eine Stufe höher bei „BBB“ sieht. Bei beiden Agenturen ist der Ausblick ebenfalls negativ.
teleboerse

Kreditwürdigkeit sinkt: Moody’s stuft Spanien ab

Kreditwürdigkeit sinkt: Moody’s stuft Spanien ab

Nach Griechenland stuft die Ratingagentur Moody’s auch die Zahlungsfähigkeit Spaniens schlechter ein. Die Experten senken ihre Bonitätsnote für Staatsanleihen aus dem hochverschuldeten Euro-Land.
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Moody’s begründete den Schritt vor allem mit den Problemen im spanischen Sparkassensektor. Die Kosten einer Restrukturierung könnten höher ausfallen als bisher von der Regierung erwartet. Dies könnte das Staatsdefzit erhöhen.
Die Ratingagentur zweifelt zudem an der Fähigkeit der spanischen Regierung, die erforderliche Verbesserung der Staatsfinanzen zu erreichen. Sie verweist auf die große Bedeutung der Haushalte der Regionen. Zudem dürfte das Wirtschaftswachstum moderat bleiben.
Spanien bleibe auch verwundbar durch mögliche Verwerfungen an den Märkten. Dies gelte nicht nur für den Gesamtstaat, sondern auch für die Regionen und Banken.
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Spanien’s downgrading

Anmerkung:
Nach dem erneuten downgrading Griechenland’s erfolgte gestern auch die Rückstufung von sechs griechischen Banken.
Es mag dem aufmerksamen Leser etwas seltsam vorkommen, dass immer dann, wenn der Kurs des US$ gegenüber dem € signifikant an Wert verliert, solche Neubewertungen der Zahlungsfähigkeit seitens Moody’s, Fitch oder Standard&Poor’s vorgenommen werden.
Regelmäßig nach solchen negativen Einschätzungen der Kreditwürdigkeit verliert der € gegenüber dem US$ an Wert.
Ein Schelm, wer da größere politische Ränkespiele vermutet.

Ihr Oeconomicus


Moody’s .. die Komplizen ?

Eric Kolchinsky’s Enthüllungen

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Eric Kolchinsky, a former managing director at Moody’s Corp., talks with Bloomberg’s Carol Massar about oversight of credit ratings agencies. Kolchinsky recommends that a body similiar to the Financial Accounting Standards Board be created to lay out minimum standards and methodologies.
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update, 16.11.2009
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Trio Infernale
Drei Rating-Agenturen haben das Weltfinanzsystem im Griff: Sie bewerten die Bonität von Firmen, Fonds und sogar von ganzen Staaten. Ausgerechnet dieser Finanz-TÜV ist mit schuld an der globalen Wirtschaftskrise – und das Geschäft boomt schon wieder.
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Eric Kolchinsky sitzt im Zeugenstand und schwitzt. Er spürt die Blicke der Kongressabgeordneten, die auf der hölzernen Tribüne von Saal 2154, Rayburn House, in Washington D. C. Platz genommen haben. Sie sind gekommen, um ihn zu hören. Denn Eric Kolchinsky wird heute auspacken.
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Um Punkt zehn Uhr eröffnet der Vorsitzende Edolphus Towns die Sitzung des Untersuchungsausschusses. Es geht um eine kleine Branche und ihre große Verantwortung: Es geht um Rating-Agenturen.
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„Sie standen im Mittelpunkt der gegenwärtigen Finanzkrise. Und sie werden im Mittelpunkt des nächsten stehen“

wettert Towns. Der Demokrat glaubt nicht an Besserung. Dafür gibt es auch kaum Anzeichen.
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SpOn
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update, 16.03.2011
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Ratingagenturen als Wächter im Finanzsystem – Teil 1
„Ein zutiefst korruptes System“

Die drei großen Ratingagenturen gelten als objektive Wächter über die Gesundheit der Finanzen von Unternehmen und Staaten. Aber sie sind mit den internationalen Großbanken und Hedgefonds insbesondere in den USA aufs engste verfilzt.
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Sie waren Mittäter der Finanz- und Wirtschaftskrise. Danach wurden sie weder reformiert noch besser kontrolliert. So heizen sie weiter die Spekulation mit Aktien, „Finanzprodukten“ und Staatsanleihen an. Sie tragen zur zusätzlichen Verschuldung von Staaten und zur Verarmung der Bevölkerungen bei.
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Sie trieben mit Billigung der Europäischen Union (EU) Staaten wie Griechenland und Irland in die Arme von Spekulanten, während sie die viel höher verschuldeten Vereinigten Staaten von Amerika (USA), Großbritannien und US-Staaten wie Kalifornien und Wisconsin schonen. Es nützt nichts, sie zu „regulieren“ (was sowieso weder die deutsche noch eine andere westliche Regierung vorhat); sie müssen durch ein demokratisch gelenktes Kontrollsystem abgelöst werden.
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Werner Rügemer, Neue Rheinische Zeitung
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update, 23.03.2011
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Ratingagenturen als Wächter im Finanzsystem – Teil 2
„Ein zutiefst korruptes System“

In Teil 1 wurden Standard & Poor’s und Moody’s vorgestellt. Wenden wir uns schließlich der dritten Agentur, Fitch Ratings, und der Rolle von Ratingagenturen im Allgemeinen zu.
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Werner Rügemer, Neue Rheinische Zeitung
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update, 15.05.2013
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Ausgeratet – Ratingagenturen am Pranger

Nur selten erfährt man, was sich hinter den Fassaden der Finanzwelt abspielt, noch seltener bekommt man interne verräterische E-Mails zu sehen. Und so gut wie ausgeschlossen ist es, dass Beteiligte offen reden. In dieser Geschichte kommt das alles zusammen und sie könnte böse enden.
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Ein Insider packt aus
Eric Kolchinsky hat einmal dazugehört – und ist einer der wenigen, die dafür Verantwortung übernommen haben. Er hat für die großen Investmentbanken an der Wallstreet an sogenannten Ratings mitgearbeitet. Ohne die Gütesiegel der privaten Ratingagenturen hätten die Investmentbanken ihre toxischen Papiere kaum verkaufen können.
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Eric Kolchinsky sagte vor dem US-Senat aus – wie die Ratingagenturen in der Krise Kasse machten und Profit über Qualität und Verlässlichkeit stellten. Um die 150.000 Dollar bekamen sie manchmal für wenige Minuten Arbeit; dafür wollten die Banken Gegenleistungen, und das führte mit in die Katastrophe.
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Die große Finanzkrise
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Handelten die Ratingagenturen damals vorsätzlich?
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Und wie war das beim Hauptkonkurrenten Moody’s?
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Druck der Banken auf die Ratingagenturen immens
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Reaktion der Ratingagenturen
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Keine Verbesserungen erzielt – im Gegenteil
Eric Kolchinsky hat für sein Engagement teuer bezahlen müssen. Er wollte verändern und musste nun sehen, dass er kaum etwas ausrichten kann. Bevor er vor dem US-Senat ausgesagt hat, versuchte er erst einmal, intern bei Moody’s etwas zu verändern – zwei Jahre lang. Dann wurde er gefeuert!
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Die US-Regierung hat Standard & Poors nun auf Schadenersatz verklagt, will fünf Milliarden US-Dollar. Moody’s könnte als nächster auf der Liste stehen. Kein Wunder, dass die Agenturen nun überall Vergleiche schließen wollen – aber nur, wenn sie dabei kein Schuldeingeständnis abgeben müssen.
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Ein Beitrag von Markus Schmidt und Kim Bode
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ARD-Mediathek – [7:04 Min]


Sovereign Defaults and Interference: Perspectives on Government Risks

Table of Contents:
Executive Summary 
In this report, Moody’s surveys the post-1960 history of sovereign bond defaults and the extent to which sovereign defaults have been accompanied by government interference with domiciled borrower’s foreign currency debt service – particularly in the form of restrictions on deposit withdrawals and moratoria on external private sector debt payments. This study constitutes Moody’s first comprehensive attempt at cataloguing and studying episodes of deposit freezes and private sector debt payments moratoria, as well as documenting local currency bond defaults.

This research combines the construction of a novel historical database with extensive case studies of past sovereign crises in order to gain a better insight into the motivation behind the use of deposit freezes and debt moratoria as tools of government interference. As the global economy has become more integrated, the nature of government interference has changed. We find that the use of deposit freezes and debt moratoria – two quintessential forms of transfer and convertibility risk – has become less frequent in recent years.

The findings of this research are broadly consistent with the key thinking behind Moody’s approach to sovereign bond ratings and country ceilings but may also call over time for marginal adjustments – something which we will study further.

Introduction 
I. Sovereign Bond Defaults and Restructurings 
II. Sovereign Bond Defaults and Deposit Freezes 
III. Bond Defaults and Moratoria on External Private Sector Debt Payments 
Appendix I: Selected Deposit Freeze Events 
Appendix II: Sovereign Bond Defaults and Restructurings 
Appendix III: Sovereign Defaults and Deposit Freezes 
Appendix IV: Moratoria on Private External Debt Servicing

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Moody’s Sovereign Analytics