General Sir Richard Dannatt: Lieferung von Saxon-Fahrzeugen an Ukraine „unmoralisch“


Lieferung von Saxon-Fahrzeugen an Ukraine „unmoralisch“
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Als „unmoralisch“ hat Lord Richard Dannatt, Ex-Chef der Landstreitkräfte Großbritanniens, den Beschluss Londons bewertet, mehrere Dutzend gebrauchte Schützenpanzerwagen des Typs Saxon an die ukrainischen Behörden zu liefern.
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Dem britischen Daily Telegraph sagte der General:
„Ich hatte die Anweisung gegeben, diese Fahrzeuge in den Jahren 2005 und 2006 aus der Ausrüstung der britischen Streitkräfte als absolut untauglich zu entfernen. Es kommt mir unglaublich vor, dass diese Fahrzeuge an die Ukraine verkauft bzw. gratis zur Verfügung gestellt werden. Ich bin empört, dass wir die Saxon-Schützenpanzerwagen an die Ukrainer liefern. Sie sind nutzlos: Diese teilweise gepanzerten Fahrzeuge dürfen nicht an der Front eingesetzt werden.“
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Diese Schützenpanzerwagen seien seinerzeit aus dem Irak abgerufen und niemals in Afghanistan eingesetzt worden.
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Die Entscheidung, diese Fahrzeuge zu liefern, „die wir vor zehn Jahren als nicht ungefährlich bewertet haben, ist bestenfalls seltsam, im schlimmsten Fall aber einfach gefährlich“, so Dannatt.
[…]
sputniknewsThe Daily Telegraph
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Anmerkung:
Auch eine Möglichkeit den eigenen Schrott zu entsorgen!
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Ihr Oeconomicus
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5 Kommentare on “General Sir Richard Dannatt: Lieferung von Saxon-Fahrzeugen an Ukraine „unmoralisch“”

  1. almabu sagt:

    SPON und FOCUS halten in fiebrig-erwartungsvoller Erregung den Waffenstillstand in der Ukraine unisono für Makulatur! Im dazugehörigen Artikel zeigt SPON Bilder ukrainischer schwerer Panzer auf dem Weg zur Front, laut Untertitel!

    Egal, der Schuldige an allem heisst sowieso Putin, wetten?

    PS: Ist ein bewaffneter Ausbruchsversuch nach dem Beginn des Waffenstillstandes aus einem angeblich nicht existierenden Kessel etwa keine Verletzung dieses Waffenstillstandes?

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  2. almabu sagt:

    Sie haben die Friedensbemühungen Frankreichs und Deutschland unterlaufen mit der Lieferung von Munition, Waffen und Fahrzeugen (zumindest letztere von zweifelhaftem Wert?).

    Ich fürchte, wir werden uns daran gewöhnen müssen, ich bedauere das ausdrücklich, dass das UK mittelfristig nicht mehr Teil der EU sein wird. Spätestens dann wird der existierende Rest der Kontinental-EU die Nordatlantiker nicht mehr als Freunde bezeichnen können. Es läuft vieles in die falsche Richtung zur Zeit…

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  3. Hellwig sagt:

    Großbritannien macht eigene Politik in Europa. Pardon… Proamerikanische

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  4. …ich habe mir erlaubt, Ivan Rodionov

    diesen Beitrag in Kopie zu schicken…Gruss – cc –

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  5. hansmuc sagt:

    wunderbar,lass sies liefern,vieleicht hört dann das gemetzel an der zivilbevölkerung von selbst auf, ironisch

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