Amerika und Europa nähern sich Japan an


Wenn eine kreditfinanzierte Blase platzt, müssen Unternehmen und Privatpersonen oft sparen.
Richard Koo, Chefvolkswirt des Nomura Research Institute in Tokio nennt das Bilanzrezession. In ihr gelten traditionellen Weisheiten nicht mehr.

Erkenntnisreiches Interview, in welchem Koo ganz unverhohlen Protektion und verstärkter Intervention das Wort redet.

Gelegentlich -und nicht nur in diesem Interview- entsteht der Eindruck, Prof. Koo sei der Riege der Keynesianer zuzuordnen.
Darauf angesprochen, erwidert er:

„Nein. Ich bin definitiv kein Keynesianer. Ich fordere nicht bei jeder Konjunkturschwäche expansive Finanzpolitik. Ich fordere mehr staatliche Kredite ausschließlich für den Fall einer Bilanzrezession, wenn die Unternehmen sich nicht verschulden können, sondern sparen müssen. Eine Bilanzrezession kommt aber vielleicht alle 70 Jahre einmal vor. Wenn danach normale Verhältnisse im Privatsektor einkehren, kann man anfangen, die Staatsverschuldung zu reduzieren.“

zum Interview



Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s