Italien will Schulden bei Unternehmen begleichen

Italien will Schulden bei Unternehmen begleichen

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Italiens Übergangsregierung hat die Rückzahlung von Schulden in Höhe von 40 Milliarden Euro an den Privatsektor angekündigt. Der Beschluss des Kabinetts vom Samstag sieht eine Auszahlung in den kommenden zwölf Monaten vor.
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Mit dem Geld soll Firmen mehr Liquidität bereitgestellt und die Rezession bekämpft werden. Die Regierung in Rom steht bei privaten Lieferanten von Waren und Dienstleistungen mit 91 Milliarden Euro in der Kreide. Die schlechte Zahlungsmoral des italienischen Staates ist ein Grund für die Schließung Tausender Unternehmen, bemängelten italienische Industrieverbände.
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(DiePresse)

Tatort Griechenland – oder vielleicht doch ganz Europa?

Tatort Griechenland – oder vielleicht doch ganz Europa?

Das leidige Griechenland-Thema könnte einem langsam auf die Nerven gehen, wäre da nicht das Gefühl, dass es durchaus nicht nur um Hellas geht, dass das ehemals so beliebte Urlaubsland lediglich der Beginn des Ganzen ist und dass den MENSCHEN der anderen Euroländer alles, was hier bereits abgelaufen ist, noch bevor steht.
Es nervt uns selbst hier, dass uns jeden Tag neue Horrorszenarien serviert werden, und die MENSCHEN hier haben das größte Verständnis dafür, dass das Ausland langsam die Nase voll hat von weiteren Nachrichten aus dem „Pleite-Land“.
Viele schämen sich für den Ministerpräsident Samaras, der durch Europs reist und um Aufschübe und weitere Kredite bettelt, wobei er so zu tun scheint, als habe er mit dem Dilemma in Griechenland nichts zu tun, als habe er bei der Übernahme der Regierungsgeschäfte, die jedoch selbstverständlich bereits seit Jahren nicht mehr in griechischen Händen liegt, etwas vorgefunden, von dem er in den vielen Jahren seiner politischen Laufbahn nicht einmal im Ansatz gewusst hätte.
Nicht wenige hier wagen zu behaupten, dass JEDER Politiker, der als so genannter Volksvertreter das Parlament betreten hat, für die heutige Situation mit verantwortlich sei – ich persönlich wage dem nach über 13 Jahren in Griechenland nicht mehr zu widersprechen.
M.G.Efthimiadis – Ellas-Blog