US-Repräsentanten fordern Waffen für Ukraine

US-Repräsentanten fordern Waffen für Ukraine
.
Das amerikanische Repräsentantenhaus hat Präsident Barack Obama am Montagabend aufgefordert, der ukrainischen Regierung für den Kampf gegen prorussische Separatisten Waffen zu liefern.
Die Resolution wurde mit 348 zu 48 Stimmen verabschiedet und erhöht den Druck auf Obama.
[…]
NZZ
.
.

.
.
Anmerkung:
Falls sich unsere rückratbefreiten Polit-Puppets im Sinne eines höchst unterwürfigen Vassallenverständnisses nicht deutlich genug gegen diesen todbringenden Plan positionieren, dürfte Minsk II sehr bald Geschichte sein.
In Ermangelung eines augustinischen Volkszorns wäre dann eine peritiae horribilis nicht mehr auszuschließen !!
.
Ihr Oeconomicus
.
.
korrespondierende Beiträge
.
12.03.2015
Strategic forecasting by George Friedman (STRATFOR) am Beispiel Ukraine und Europa
.
18.01.2015
“Uneingeschränkte Solidarität”: EU-Parlament begrüßt Waffenlieferung an die Ukraine
.

USA beliefern Baltenstaaten mit Panzern

USA beliefern Baltenstaaten mit Panzern
.
Als Abschreckung gegenüber Russland haben die USA den drei Baltenstaaten am Montag rund hundert Panzer, gepanzerte Fahrzeuge und andere Rüstungsgüter übergeben. Die Lieferung solle Russlands Präsident Wladimir Putin „unsere Entschlossenheit zeigen, dass wir zusammenstehen“, sagte US-Generalmajor John R. O’Connor der Nachrichtenagentur AFP bei der Übergabe der Rüstungsgüter im Hafen von Lettlands Hauptstadt Riga.
[…]
HandelsblattDefense News
.

McCain gibt Bewaffnung des Islamischen Staates zu

McCain gibt Bewaffnung des Islamischen Staates zu
.
In einem TV-Interview gab Senator John McCain zu, dass er die IS-Führer kennt und die USA den Islamischen Staat mit Waffen versorgten. Die Schizophrenie der US-Außenpolitik kennt offenbar keine Grenzen: erst unterstützen, dann bekämpfen.
.
Manchmal muss man sich fragen, ob die breite Masse der Amerikaner dem Inhalt von TV-Interviews überhaupt noch inhaltlich folgen können. Als der Moderator den Senator auf die Waffenlieferungen nach Syrien ansprach, offenbarte McCain die Involvierung der US-Regierung in den Aufbau des Islamischen Staates. Bislang hieß es ständig, dass es sich um eine „Verschwörungstheorie“ handeln würde. In Wirklichkeit jedoch handelt es sich hierbei um eine Verschwörungspraxis. Doch der Sturm der Entrüstung blieb aus.
[…]
Marco Maier – Contra Magazin
.
.
US-Senator McCain und die Terrorgruppe ISIS
.

.
.

Ukraine soll angeblich aus fünf NATO-Staaten Waffenlieferungen erhalten

Unter Berufung auf einen ominösen facebook-Eintrag des ukrainischen Präsidentenberaters Luzenko soll es während des Nato-Gipfel in Newport/Wales zu einer Vereinbarung über Waffenlieferungen mit Frankreich, Italien, Norwegen, Polen und USA gekommen sein, wie von Qualitätsmedien aus Täuschland (Stand 16:00 h) berichtet wird.
Zwischenzeitlich liegt jedoch ein Dementi von offizieller Stelle aus Norwegen (Stand 17.45 h) vor:

„Norwegen hat keine Pläne für Waffenlieferungen welcher Art auch immer an die Ukraine“

sagte der Sprecher des norwegischen Verteidigungsministeriums, Lars Gjemble, der Nachrichtenagentur DPA.
Norwegen liefere grundsätzlich keine Waffen in Spannungsgebiete.

.

Sobald diesbezüglich aktuellere Nachrichten vorliegen, werden diese nachgereicht.

.

Zwischenzeitlich ist man auch bei SpOn aufgewacht und zitiert eine aktuelle Twitter-Meldung des polnischen Verteidigungsministers Tomasz Siemoiak:

„Es gibt keinerlei Beschlüsse des Nato-Gipfels über die Lieferung moderner Waffen von Polen an die Ukraine“

.

Ihr Oeconomicus


Im Namen der Sicherheit: Drohnen-Flugleitsystem, Passenger Name Records in der EU .. and more to come ?

zur Einstimmung:

.

„Die meisten und schlimmsten Übel, die der Mensch dem Menschen zugefügt hat,
entsprangen dem felsenfesten Glauben an die Richtigkeit falscher Überzeugungen.“

.

[Bertrand Russell (1872-1970),
britischer Mathematiker, Philosoph und Nobelpreisträger für Literatur]

.

Nach Informationen der New York Times entwickelt die NASA ein Flugleitsystem für UAVs (unmannend aerial vehicles), welches ähnliche Aufgaben wie die Flugsicherung der zivilen Luftfahrt übernehmen soll.

Das System soll Drohnen und weitere niedrig fliegende Flugobjekte koordinieren und damit sicherstellen, dass Flugverbotszonen beachtet werden und es im Luftraum nicht zu Kollisionen mit anderen UAVs oder bemannten Fluggeräten kommt und unfallträchtige touch-downs auf Gebäude, Strassen, etc. verhindert werden.

Nach Erläuterungen des NASA-Projektleiters, werde das System unbemannt und computergesteuert operieren.

Sinnvolle kommerzielle Drohnen-Einsätze finden sich bspw. in der Landwirtschaft oder im asset monitoring, etwa bei der Überwachung von Pipelines oder größeren Industriegeländen.

Es darf angenommen werden, dass sich nationale Sicherheitsbehörden ‚zum Schutz der Bevölkerung‘ auch weitere Anwendungen vorstellen können.

In diesem Zusammenhang dürften auch die Bemühungen der EU-Kommission zu verstehen sein, nach US-Vorbild endlich eine europaweite Speicherung von Fluggastdaten (PNR) auf den Weg zu bringen.

Schließlich muss verhindert werden, dass IS-Djihadisten unbemerkt nach Europa einreisen, um die europäische Bevölkerung von den Vorzügen eines sharia-geprägten Islam zu überzeugen.

In ihrer Regierungserklärung zu Waffenlieferungen an die kämpfende Kurdenmiliz mahnte Frau Merkel ausdrücklich:

„IS-Terror bedroht auch Deutschland“

In diesem Zusammenhang ging die Kanzlerin selbstverständlich nicht darauf ein, dass der Aufstieg der IS quasi implizit erst durch kopflose amerikanische Strategien im Irak-Konflikt ermöglicht wurde und die Terrororganisation noch immer von interessierten Kreisen aus Saudi-Arabien unterstützt wird.

Somit ergibt sich eine unrühmliche politische Doppelstrategie:
einerseits liefert man Panzer und sonstiges Militärgerät nach Saudi-Arabien, andererseits beklagt man die Gräueltaten der IS und bedrängt in der Folge die eigene Bevölkerung, die noch verbliebenen und an mancher Stelle bereits faulenden Früchte der Freiheit zugunsten von sicherheitsrelevanten Überlegungen zurückzustellen … und so ganz nebenbei befeuert man den ohnehin kontrovers geführten gesellschaftlichen Diskurs im Zusammenhang mit den Folgen einer kaum mehr nachvollziehbaren Außenpolitik, bspw.  bei der Flüchtlingsproblematik in Deutschland und Europa sowie deren vielfältigen Auswirkungen.

Schon irgendwie seltsam, dass man nicht ernsthaft die Idee verfolgt, der IS-Organisation nach dem Vorbild der Russland-Sanktionen den Zugang zu Finanzströmen abzuschneiden und/oder deren permanenten Erdöl-Deals zu stoppen.
Dies aber mag der Erkenntnis geschuldet sein, dass der phöse Herr Putin nunmal weitaus gefährlicher als die IS-Truppen eingeschätzt wird.

.

Ihr kopfschüttelnder Oeconomicus