Staatsduma stimmt nationalem elektronischen Zahlungssystem zu

Einstimmig hat die russische Staatsduma in erster Lesung Änderungen im Gesetz „Zum nationalen Zahlsystem“ zugestimmt.
Dabei geht es um die Einführung einer russischen Alternative zu „Mastercard“ und „Visa“, die einseitig einen Boykott gegen mehrere russische Banken verhängt haben.
Mit diesen Änderungen möchte sich Russland aus der Abhängigkeit ausländischer elektronischer Zahlungssysteme befreien und damit gegenüber Wirtschafts-Sanktionen weniger anfällig zu sein.
Das beschlossene System soll innerhalb der Russischen Föderation zur Anwendung kommen, ein internationaler Einsatz steht derzeit nicht auf der Agenda.

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kaliningrad-domizil.ru

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follow-up, 02.05.2014

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Der erste US-Konzern fürchtet russischen Konter
Der Kreditkarten-Anbieter MasterCard ist über Russlands Pläne zur Schaffung eines nationalen Zahlungs-Systems besorgt.
Eine konkurrierende Karte könne für die Mastercard-Aktivitäten in Russland zum ernsthaften Problem werden, warnte das Unternehmen am Donnerstag bei Vorlage seiner Quartalszahlen. Die Einnahmen in Russland stellten aber nur zwei Prozent des Mastercard-Gesamtumsatzes dar. Die von den USA gegen Russland verhängten Sanktionen hätten sich im ersten Quartal nicht bemerkbar gemacht.
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DWN

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