Arbeitslosigkeit wird mehr und mehr zum Grund für Zwangsversteigerungen

Arbeitslosigkeit wird mehr und mehr zum Grund für Zwangsversteigerungen

Es hat offenbar ein Wechsel stattgefunden:
Da, wo die Immoblase als erstes platzte und die Häuser (sowie ihre Besitzer) aufgrund der überzogenen Kreditvergabe unter die Räder kamen [California, Florida, Nevada und Arizona], beruhigt sich die Lage offenbar so langsam. Dafür trifft es jetzt andere Staaten – weil die Hausbesitzer arbeitslos wurden oder aufgrund von Lohnkürzungen die Raten nicht mehr zahlen können. [Oregon, Idaho, Utah, Arkansas, Illinois und South Carolina].
Hier gibt es mehr [engl]


Utah will Goldmünzen als alternative Währung einführen

Utah will Goldmünzen als alternative Währung einführen

80 Jahre nach der Abschaffung als gesetzliches Zahlungsmittel will der US-Staat Utah Gold- und Silbermünzen als alternatives Geld zulassen.
Der US-Bundesstaat Utah will Gold- und Silbermünzen wieder als offizielles Zahlungsmittel einführen, berichtet „foxnews.com“ .
Am Donnerstag steht im Parlament in Utah eine entsprechende Abstimmung darüber an, ob von der Bundesregierung geprägte Gold- und Silbermünzen nach 80 Jahren wieder anerkannt werden. Die Münzen sollen den Dollar nicht ersetzen, könnten aber als alternative Zahlungsmittel verwendet werden.
Das Gesetz würde es den Einwohnern Utahs auch erlauben, ihre Steuern mit Gold zu bezahlen. Zudem fordert das Gesetz einen Ausschuss, der den Einsatz alternativer Währungen für den Bundesstaat untersuchen soll. Der Verkauf von Gold soll weiters von der Kapitalertragssteuer befreit werden.
„Ein Plan B ist keine schlechte Idee“
Wenn das Gesetz das Abgeordnetenhaus Utahs passiert, müsste es anschließend dem Senat des Bundesstaates vorgelegt werden, bevor es der Gouverneur unterzeichnen kann.
Rechtsanwalt und Tea Party-Aktivist Larry Hilton, der Autor des Gesetzes, sieht jedenfalls keine Hürden mehr.
„Es gibt genug Unruhe in der Wirtschaft, die in den Menschen das Gefühl auslöst, ein Plan B, eine Art Backup-System, ist keine schlechte Idee“, sagt er.
[…]
zum Utah-Gold-Dollar

Anmerkung:
Falls es den Gold-Dollar tatsächlich geben sollte, ist wohl kaum vorstellbar, dass jemand so „schlau“ sein könnte, seine Steuerschulden just damit zu entrichten, solange die Option, mit grünen Papierschnipseln zu zahlen, erhalten bleibt.

Wir hätten uns gewünscht, dass die Bundesregierung, anstatt eine „alternativlose“ Politik zu betreiben, für uns Bürger ebenfalls einen Plan B bereit hält. Davon haben wir leider bisher nichts gehört.

Ihr Oeconomicus