Wohin Europas Entwicklungshilfe fließt

Wohin Europas Entwicklungshilfe fließt
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In den Jahren 2012 und 2013 gaben die EU-Institutionen im Schnitt 17,6 Milliarden US-Dollar für bilaterale Entwicklungshilfe aus. Deutschland zahlte rund 10,8 Milliarden im Jahresschnitt.
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Wohin die Gelder flossen ist jedoch recht unterschiedlich, wie nachfolgende Statista-Grafik zeigt.
Während 17 Prozent der deutschen Entwicklungshilfe nach Süd- und Zentralasien und 13 Prozent ins sonstigen Asien und Ozeanien gingen, waren es nur 7 beziehungsweise 3 Prozent der EU-Mittel.
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Vor allem Europa ist Ziel der EU-Entwicklungshilfe.
31 Prozent der bilateralen Entwicklungshilfe der EU-Institutionen 2012/13 blieben in Europa – und somit der größte Teil. Der Anteil der Entwicklungshilfe Deutschlands, der bilateral in Europa verbleibt, liegt bei nur 6 Prozent.
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Der mit Abstand größte Empfänger bilateraler Entwicklungshilfe Seitens der EU-Institutionen war dabei die Türkei mit im Schnitt jährlich fast drei Milliarden US-Dollar. An Position zwei folgte Serbien mit etwas über 800 Millionen US-Dollar.
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Infografik

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Entwicklungspolitik der Europäischen Union
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Die Entwicklungspolitik der Europäischen Union befasst sich mit Maßnahmen der Entwicklungshilfe gegenüber Drittstaaten. Zu unterscheiden ist sie von der Regionalpolitik, die Hilfeleistungen gegenüber in der Entwicklung zurückgebliebenen Gebieten innerhalb der EU selbst vorsieht. Enge Beziehungen bestehen zur Handels- sowie zur Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik.
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Inhaltsverzeichnis
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Quelle:
Wikipedia

Syrien: Die deutsche Verantwortung


Bildrechte: CC – Author: Rafy

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Die Uhr tickt, die Westmächte bereiten sich auf einen Militärschlag gegen Syrien vor.

Deutschland sichert Unterstützung zu. Und das, obwohl Experten vor einem militärischen Eingriff in dieser unübersichtlichen Situation dringend warnen.

Denn nicht nur, dass noch immer nicht klar ist, wer Nervengift eingesetzt hat, solch eine Intervention würde vor allem den Djihadisten nutzen, die dank türkischer Unterstützung in den letzten Monaten in Scharen über die türkische Grenze nach Syrien eingesickert sind und dort mehr und mehr die demokratische Opposition verdrängt haben.

Treibt der NATO-Partner Türkei ein gefährliches Doppelspiel – einerseits Partner der NATO andererseits Unterstützer von Djihadisten, die die UN als Terrorgruppe eingestuft hat? Und warum schaut Deutschland, das zum Schutz der Türkei Patriot-Raketen im Land stationiert hat, diesem Treiben tatenlos zu?

Der nachfolgende Monitor-Bericht sucht nach Antworten

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Merkwürdige Sätze des französischen Ex-Aussenministers (1984-1986 und 1988-1993) Roland Dumas, der sich in seinen diversen Ämtern nicht unbedingt als Chorknabe hervortat:

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„Ich werde Ihnen etwas sagen. Ich war vor zwei Jahren, also vor den Gewaltausbrüchen in Syrien, wegen anderer Unterredungen in England. Während meines Aufenthaltes dort traf ich mich mit britischen Spitzenbeamten, die mir gegenüber äußerten, dass man sich darauf vorbereite, etwas in Syrien zu unternehmen.
Dies war in Großbritannien und nicht in den USA. Großbritannien bereitete die Organisation einer Invasion von Rebellen in Syrien vor. Sie fragten mich sogar, obwohl ich nicht mehr Außenminister war, ob ich mich an den Vorbereitungen beteiligen wolle. Natürlich weigerte ich mich, ich sagte ihnen, ich bin aus Frankreich, das interessiert mich nicht.“

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TheEuropean

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ROLAND DUMAS BALANCE SUR L’INTERVENTION OCCIDENTALE EN SYRIE !

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Brisantes Tauschgeschäft mit Gold

Brisantes Tauschgeschäft mit Gold
Die Türkei profitiert von den Iran-Sanktionen, indem sie Gold gegen Gas tauscht. Doch der einträgliche Goldhandel ist für die türkische Regierung ein politisches Risiko, weil er den Partner USA verärgern könnte.
Umweg über den Golf
Wie türkische Außenhandelsstatistiken zeigen, gelangt ein Teil des Goldes möglicherweise auf einem Umweg über die Vereinigten Arabischen Emirate in den Iran. Kuriere können es auf Linienflügen transportieren, die legale Obergrenze liegt bei 50 Kilo Gold pro Person. Im September wuchsen die türkischen Gesamtexporte in die Arabischen Emirate im Vergleich zum Vorjahresmonat um sage und schreibe 452,3 Prozent, wie das Statistikamt in Ankara mitteilte. Und mehr als 80 Prozent der Ausfuhren bestanden aus Gold.
[…]
Die Türkei braucht iranisches Öl und Gas – und der Iran braucht immer dringender Geld oder Gold, um dem wirtschaftlichen Kollaps zu entgehen.
Deutsche Welle

Ankara schlägt zurück: Türkei beschießt Syrien

Ankara schlägt zurück
Türkei beschießt Syrien

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Bürgerkrieg in Syrien
CC – Collage made by Futuretrillionaire (Diskussion · Beiträge);
Photos from: FreedomHouse, Elizabeth Arrott , and Bo yaser
Es ist ein Vergeltungsschlag: Die Türkei feuert nach eigenen Angaben auf Ziele in Syrien. Als Auslöser für den Angriff nennt das Nato-Miglied Granatbeschuss aus dem Nachbarland, der zuvor fünf türkischen Zivilisten das Leben kostete. Der Nato-Rat kommt zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen.
N-TV
Deutsch Türkische Nachrichten | 03.10.12, 20:53
Vergeltungsschläge: Türkei setzt Angriffe auf Syrien fort – ManagerMagazin | 03.10.12, 20:53
4.10.12 – 13:28h: Laut einem gerade erschienenen RIANOVOSTI-Bericht gewinnt man den Eindruck, dass der russische Außenminister Sergej Lawrow die Ereignisse herunterzuspielen versucht
5.10.12 – 16:00h: Angst vor offenem Krieg bleibt – Deutsche Welle
5.10.12 – 19:39h: Granatenbeschuss: Neues Gefecht an syrisch-türkischer Grenze – SpOn
5.10.12 – 20:00h: Granate eingeschlagen – Türkei erwidert erneuten Angriff Syriens – N24
5.10.12 – 22:50h:
Zivile Opfer: Im syrischen Bürgerkrieg ist Aleppo die Hölle
Nach Selbstmordanschlägen beschießt die syrische Armee die Zivilbevölkerung. In einem Krankenhaus, das Rebellen besetzt haben, zeigt sich das grausame Ausmaß. Die Reportage aus einer zerstörten Stadt.
Welt-online
6.10.12 – 19:17h:
Lage im Grenzgebiet bleibt angespannt: Weitere Granaten treffen Türkei
Erneut schlagen in Syrien abgeschossene Granaten auf türkischem Gebiet ein. Verletzt wird niemand. Aber die türkische Armee reagiert umgehend – und schießt zurück. Der frühere Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Teltschik, warnt allerdings vor einem Eingreifen der Nato. Schließlich wisse man gar nicht, wer da schieße.
N-TV
7.10.12 – 03:06h:
USA befürchten eine Eskalation des Konflikts
Die USA bemühen sich über diplomatische Kanäle darum, das Übergreifen des syrischen Bürgerkriegs auf Nachbarländer zu verhindern. Das teilte US-Verteidigungsminister Leon Panetta in Lima mit.
Welt-online