Weltgrößtes Wasserkraftwerk am Kongo River geplant

Mega-Projekt Inga-Staudamm

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public domain
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Das größte Wasserkraftwerk der Welt soll ab 2015  am Kongo-Fluss errichtet werden. Es soll mehr als doppelt so leistungsfähig sein, wie das Kraftwerk des Drei-Schluchten-Damms in China. Als projektierte Bauzeit werden 6 Jahre angegeben.
Den Starttermin für das Projekt legten die Demokratische Republik Kongo und Südafrika bei einem Treffen am Samstag in Paris fest
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Als voraussichtliche Bau-Kosten des Mega-Projekts wurden im Herbst 2012 US-$ 9 Milliarden genannt.
Derzeit befinden sich drei Bietergruppen im Wettbewerb:
Ein chinesischer Zusammenschluss aus China Three Gorges Corporation und Sinohydro Corporation, ein spanisches Duo aus Grupo ACS und Eurofinsa sowie die beiden koreanischen Unternehmen Daewoo Corporation und Posco zusammen mit dem kanadischen Unternehmen SNC Lavalin.
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weitere Infos:
blick.chN24Wiki

Pharma-Riesen in der Kritik

Pharma-Riesen in der Kritik
Zu hohe Kosten, unsinnige Medikamente, unseriöse Werbung – das ist das Fazit einer Studie zum Geschäftsverhalten der Pharma-Unternehmen Bayer, Baxter und Boehringer Ingelheim in Brasilien.
„Auf Kosten der Armen“ – so lautet denn auch der Titel der Brasilien-Studie. 2010 hatte die Pharma-Kampagne schon in Indien ein Forschungsprojekt zu denselben Firmen durchgeführt; im nächsten Jahr soll dann die Situation in Südafrika im Fokus stehen.
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DW
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Pharmakonzern verkauft in Deutschland verbotenes Medikament in Brasilien
Der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim will das umstrittene Schmerzmittel Buscopan Composto weiterhin in Entwicklungs- und Schwellenländern verkaufen. Wegen tödlicher Risiken ist das Präparat in den USA, Australien, Japan, Deutschland und den meisten europäischen Ländern verboten. In Brasilien zum Beispiel ist es dagegen rezeptfrei erhältlich.
Pharmakritiker haben den Konzern dazu aufgerufen, die Produktion von Buscopan Composto aus Gründen der Arzneimittelsicherheit einzustellen.
Allein in Deutschland kam es nach Schätzungen des Pharma-Experten Professor Peter Schönhöfer zu mehr als 1000 Todesfällen, die auf den Wirkstoff Metamizol, wie er auch in Kombinationspräparaten, wie sie in Buscopan Composto enthalten sind, zurückzuführen seien.
Das Bundesgesundheitsamt stufte Mittel, wie Buscopan Composto, schon 1987 als „medizinisch nicht vertretbar“ ein und nahm sie vom Markt.
Boehringer Ingelheim schreibt dagegen an REPORT MAINZ:
„Das positive Nutzen-Risiko-Profil von Buscopan Composto spricht gegen eine Marktrücknahme.“

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