Asylbewerberfamilie will mit Sitzstreik bessere Unterkunft erzwingen

Asylbewerberfamilie will mit Sitzstreik bessere Unterkunft erzwingen
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Eine sechsköpfige Familie aus Syrien löste, wie am Donnerstag bekannt wurde, am Mittwoch, 7. Oktober in Burghausen einen Polizeieinsatz aus. Die Flüchtlingsfamilie, bestehend aus drei Frauen, zwei Männern und einem etwa einjährigen Kind, war vor der Jugendherberge in der Burghauser Altstadt in einen Sitzstreik getreten.
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Wie die Polizei mit Hilfe eines Dolmetschers herausfand, sei der Familie die Jugendherberge als Unterkunft nicht gut genug gewesen. Polizeidienststellenleiter Georg Nieß, der selbst vor Ort war, berichtet:

„Einer der Männer erklärte, dass sie von ihrer Heimat einen anderen Standard gewohnt seien. Diese Unterkunft sei für sie untragbar.“

Außerdem lehnte die Familie das Essen in der Jugendherberge ab. Sein Kind, so der Asylbewerber, esse keine Nudeln.
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Wochenblatt Altötting – 08.10.2015
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Anmerkung:
Der Hinweis auf heimatliche Standards erscheint doch recht seltsam.
Kaum anzunehmen, dass die Familie die Bedrohungslage des dortigen Bürgerkrieges vermisst. In diesem Zusammenhang wäre es wirklich spannend zu erfahren, ob die Herrschaften tatsächlich und ohne weitere Zwischenaufenthalte aus Syrien geflohen sind.
Hinsichtlich der Aufwertung des dargebotenen Verpflegungangebots könnten die Asylforderer mit Hilfe einschlägiger Betroffenheits-Rhetoriker eine crowdfundig-Initiative starten, um nach Gutsherrenart speisen zu können.
Bei der Gelegenheit wäre es wünschenswert, auch ein mit reichlich Wohnfläche bemessenes freistehendes Einfamilienhaus zu finden, welches man der Familie doch sicher gerne kostenfrei überlassen könnte.
Allerdings wäre es dann auch angebracht, zumindest optional über einen anspruchsvollen Butler-Service nachzudenken.
Das müsste doch zu schaffen sein, oder ?
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Ihr Oeconomicus
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Sitzstreik durch Asylbewerber im Landratsamt

Am Montag, 05. Januar in der Mittagszeit kam es im Landratsamt in Bad Reichenhall zu einem kurzen Sitzstreik von 10 Asylbewerbern.

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Wie wir bereits online unter www.wochenblatt.de/283165 berichteten, kam es am Montag, 5. Januar, im Landratsamt in Bad Reichenhall zu einem Vorfall mit zehn Asylbewerbern aus Eritrea, die in der Ausländerbehörde ihrem Unmut Luft machten. Kernpunkt der Beschwerde war nicht die Unterbringung in Bayerisch Gmain, sondern die Frage der Essensversorgung. Statt der praktizierten Vollverpflegung wollten die Asylbwerber erreichen, sich selbst versorgen zu dürfen. Die Polizei Bad Reichenhall nahm heute Stellung zu den Vorfällen:
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Wochenblatt Bad Reichenhall

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Asylbewerberleistungsgesetz