Aufarbeitung des griechischen Schuldenrückkaufes – Teil 1

Aufarbeitung des griechischen Schuldenrückkaufes
Teil 1

Frank Westermann, Professor für Volkswirtschaftslehre im Fachgebiet Internationale Wirtschaftspolitik an der Universität Osnabrück, hat sich in seinem Aufsatz mit den Effekten des Schuldenrückkaufs-Programm’s der Griechischen Regierung intensiv auseinandergesetzt und kommt zu einem kaum überraschenden Resultat:
Die Profite [nach ersten Erkenntnissen sind dabei mind. € 500 Mio auszumachen] gingen an die Gläubiger, für Staat und Steuerzahler gab es eine ‚lange Nase‘ !
Wie zu hören ist, sollen einige Gesichtspunkte der Rückkauf-Aktion, insbesondere im Zusammenhang mit der Vorankündigung dieser Maßnahmen, hinsichtlich juristischer Relevanz untersucht werden. Sobald dazu konkrete Fakten zugänglich sind, werden diese hier veröffentlicht.
NA DANN … PROST TANNENBAUM!

Ihr Oeconomicus

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Die Logik des griechischen Schuldenrückkaufprogamms
Der griechische Staat wird im Rahmen des Schuldenrückkaufprogramms für etwa 10 Milliarden Euro eigene Schulden mit einem Nennwert von 30 Milliarden Euro zurückkaufen.
Was bedeutet dies für die öffentlichen Kreditgeber Griechenlands, die griechischen Banken, die privaten Gläubiger und Griechenland insgesamt?
[…]
Was sind die Konsequenzen für die verkaufenden griechischen Banken und deren Rettung
[…]
makrointelligenz

Spannung in Athen – Frist für Schuldenrückkauf abgelaufen (+ update)

Spannung in Athen – Frist für Schuldenrückkauf abgelaufen
Für Griechenland ist es ein weiterer Schicksalstag. Vom Gelingen des Schuldenrückkaufs hängt es ab, ob Athen das von den Geldgebern vereinbarte Milliarden-Rettungspaket bekommt. Das Finanzministerium verbreitet Optimismus. Das Ergebnis des Schuldenrückkaufs soll am Samstag bekanntgegeben werden.
N-TV
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follow-up, 09.12.2012, 16:44h
Griechenland senkt spürbar seine Schuldenlast
Athen hat es geschafft: Um rund 20 Milliarden Euro konnten die Griechen ihre Schuldenlast senken. Aus dem Schneider sind sie deswegen aber noch lange nicht.
Welt-online
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follow-up, 10.12.2012, 00:354h
Griechenland: Schuldenrückkauf muss verlängert werden
In München verkündete der griechischen Premier Antonis Samars am Sonntag, dass der Schuldenrückkauf ein Riesenerfolg sei, leider wisse er noch keine genauen Zahlen. Samaras versuchte bei seinem Besuch bei Horst Seehofer, die Griechenland-Kritik in der SPD zu zerstreuen.
Die Realität sieht etwas anders aus: Einem Bericht von Kathimerini zufolge wird Athen am Montag noch einmal versuchen, zusätzliche Verkäufer zu finden. Denn die ausländischen Banken haben bisher erst in einer Höhe von 15 Milliarden Euro zugestimmt. Etwa 10 Milliarden kommen von den griechischen Banken. Um den IWF milde zu stimmen, will die griechischen Regierung jetzt die fehlenden Milliarden in der kommenden Woche einsammeln. Es wird erwartet, dass das Geld von den griechischen Banken kommt.
Obowhl die griechischen Institute skeptisch sind, weil sie nicht glauben, dass sie mit Griechen-Bonds auf absehbare Zeit Gewinne werden machen können, haben die Banken im Grunde keine Wahl: Von den 34,4 Milliarden Euro an Hilfsgeldern gehen 24 Milliarden an die griechischen Banken – zum Zwecke der Rekapitalisierung.
DWN