Die „GEZlers“ in der Rolle der Volkserzieher

Die „GEZlers“ in der Rolle der Volkserzieher

Die GEZlers geben sich derzeit alle Mühe, an der Corona Frontlinie in der ersten Reihe zu stehen.
Mit allen verfügbaren psychologischen Waffen wie „political correctness“, dem ideologischen Schüren von Angst, der Instrumentalisierung von Gefahren, usw. werden Kritiker diffamiert, an den Pranger gestellt, verleumdet und deren intakter gesunder Menschenverstand verächtlich als „Rääächtz“ verunglimpft und selbst für den sich nicht abschwächenden Anstieg sogenannter Neuinfektionen, die bei Licht betrachtet nichts anderes sind, als positive Ergebnisse von PCR-Tests, verantwortlich gemacht.

Stellvertretend für vielfältige Beispiele solch impertinenter Dämonisierung mag man die neue Nummer des WDR-Kinderchors bewerten:

Leider scheinen weder dem WDR noch dem Wannabe-Troubadour Böhmermann hinsichtlich der Textpassage

„Mit ’nem Plastikschlauch in ihrem Tracheostoma“

erklärt worden sein, wie invasive Beatmung mittels eines Luftröhrenschnitts (Tracheostoma) mit Kanüle (und nicht etwa Plastikschlauch) eine künstliche Beatmung durchgeführt werden kann.

Eine daraus zu gewinnende Lernkurve:
Nicht alles, was sich reimen mag lässt sich unter dem Hyponym „Erkenntnisvermögen“ (vulgo: Verstand) einordnen, sondern mag bestenfalls als Staffage eines Gaukler-Repertoriums durchgehen!

Wer ganz sachliche Fragen aufwirft oder gar bei Demonstrationen die sich gegen das Aussetzen unser aller Grundrechte  teilnimmt, erhält den Stempel „Coronaleugner“ oder wird gar beschuldigt, das Virus bis in die Altenheime zu tragen.

Solch wahrheitsmedialem Gedankengut sollte man keinesfalls mit Hass begegnen, auch dann nicht, wenn andersdenkende Menschen verbal erniedrigt werden, oder ihnen Gewalt angedroht oder gar angetan wird.

Zielführender und zugegebenermaßen auch langwieriger erscheint, ist der Versuch, unablässig die Wahrheit zur Sprache zu bringen, eine Methode die schon Goethe seinem Mitarbeiter, Freund und langjährigem Gesprächspartner Peter Eckermann empfahl.

Hoffen wir, dass auf diesem Weg medialen und politischen Denkanschubsern, die mit der von Horrorszenarien untermalten Verbreitung täglicher Ziehungen von Panikdaten die Bevölkerung in einen quasi dysfunktionalen Zustand versetzen um damit die Beschränkung von verfassungsgemäßen Grundrechten zu einer „neuen Normalität“ erheben möchten und dabei abweichende Meinungen nicht länger als Ausdruck von Amoralität, oder mangelnde gesellschaftlicher Solidarität -eine Argumentation, die immer dann aus dem Hut gezaubert wird, wenn die Regierung unpopuläre Maßnahmen durchpeitschen will und in der Gesellschaft auf substantielle Ablehnung stösst- uvm. anprangert, sondern die unangenehmen Fragen der sogenannten Abweichler als wertvolles Instrumentarium der Bewusstseins- und Willensbildung einer freien Gesellschaft anerkennt.

Selbst wenn dadurch harte Auseinandersetzungen ausgelöst werden -ein Zustand den man unbedingt vermeiden will- gilt es zu konzidieren, dass mit Beteiligung der Bevölkerung insbesondere bei den allseits so beliebten Hinterzimmer-Agreements, besagtes Handeln oftmals Antrieb für die Eröffnung neuer Handlungsoptionen sein können.

Der Historiker Arnulf Baring bewarb solche Konzepte mit deutlichen Worten:

„Nur wenn Meinungen aufeinanderprallen, kann sich der Bürger ein Urteil bilden.
Doch bei uns … werden kontroverse Standpunkte bekämpft“

An der Stelle mag jeder für sich entscheiden, ob er am Ende des Tages -wie schon einmal in unserer Geschichte- einfach „dazugehören“ und den „goldenen Weg nicht verlassen möchte, oder möchten Sie lieber der Empfehlung von Étienne de La Boëtie folgen, der in seinem Lebenswerk „Von der freiwilligen Knechtschaft des Menschen“ empfahl:
„Lernen wir also, lernen wir, das Rechte zu tun…“

Ihnen Allen die besten Wünsche in dieser aufwühlenden Vorweihnachtszeit

Ihr Oeconomicus


Was bedeutet eigentlich ‚political correctness‘ ?

Was bedeutet eigentlich ‚political correctness‘ ?

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The answer my friend provided by ‚The wise monkeys‘ below:

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File:Threewisemonkey.gif
CC – Urheber: SixSigma

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Erklärungsversuche

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Die österreichische Politikwissenschaftlerin und Historikerin Katrin Auer schreibt zum „Wesen der Political Correctness“:

„Die Funktion des Metadiskurses zur „political correctness“ ist die Bildung eines Modelles, anhand dessen das Wesen – d.h. Inhalte, Ideologie und Methode – von „pc“ identifizierbar gemacht werden sollen. Es werden ausschließlich Denkbilder verwendet, deren soziale Bewertung und Verurteilung im Alltagswissen hegemonial ist.

Denkbilder mit totalitären und diktatorischen Eigenschaften sind im Anti-„pc“-Diskurs ebenso stark zu finden wie religiöse und ethische Metaphern. „Political correctness“ wird dann u.a. als „Dogma“, „Inquisition“, „Zensur“, „Meinungsterror“, „Hetze“, „Relikt des Dritten Reiches“, „sprachlicher Benimmkodex“, „pharisäisch“, „Blockwartsystem“, „Diskursapartheid“, „Balkanisierung des Denkens“, „totale(r) rhetorisch-diskursive(r) Vernichtungswille“, „Gedankenpolizei“, „Diktatur“ oder „Gesinnungsterror“ bezeichnet.

Mit Hilfe dieser Denkbilder werden Inhalte und politische Zielsetzungen ausgeblendet und heruntergespielt, während an deren Stelle ihre angeblich intolerante und totalitäre Theorie und Praxis gesetzt werden. Bei den meisten totalitären Denkbildern handelt es sich zudem um solche, die seit 1945 im revisionistischen und revanchistischen Wortschatz der extremen Rechten gebräuchlich sind. In diesem Fall kann eine eindeutige Einflussnahme bzw. Nutzung der Anti-„pc“-Begrifflichkeiten durch rechtsextreme Diskurse festgestellt werden.“

Quelle:
Katrin Auer: „Political Correctness“ – Ideologischer Code, Feindbild und Stigmawort der Rechten

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‚Political Correctness‘: Versuch einer satirisch anmutenden Aufarbeitung der Begrifflichkeit

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