Polens Ohrfeige gegen Arroganz und Selbstherrlichkeit

Polens Ohrfeige gegen Arroganz und Selbstherrlichkeit
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Chapeau!
Die polnischen Wähler haben den bisherigen Amtsinhaber Bronislaw Komorowski in den politischen Orkus verbannt und Andrzej Duda in der Stichwahl zum klaren Wahlsieger für das Präsidentenamt gekürt.
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Duda hat nun die Gelegenheit dem Namen seiner konservativen Partei ‚Recht und Gerechtigkeit‘ alle Ehre zu erweisen und so ganz nebenbei für eine intensivere Medienwahrnehmung der konservativen und EU-kritischen Fraktion im Europäischen Parlament, EKR -mit derzeit 73 Parlamentsabgeordneten– zu sorgen.
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Kommenden Oktober werden die polnischen Wähler über die Zusammensetzung der Abgeordneten in den zwei Kammern (Sejm und Senat) des polnischen Parlaments befinden, wobei man trefflich darüber spekulieren mag, ob den EUROholisten neben dem erwarteten spanischen Podemos-‚Ei‘ noch ein weiteres in den Korb gelegt werden wird.
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Die heuchlerischen Gratulationsadressen und Stellungnahmen politischer SchwergeWICHTE in Brüssel, Berlin und elsewhere mag man sich denken.
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Ihr Oeconomicus
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Pressestimmen
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The Duda in Poland
A dark horse’s victory in Sunday’s presidential runoff signals the beginning of a political transformation in the EU’s leading eastern power.
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Jan Cienski – Politico
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Duda schafft das Unmögliche
Andrzej Duda war der Kandidat ohne Chance. Er hatte nur ehrbar verlieren und dann in der Versenkung verschwinden sollen. Doch es kam alles anders.
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Konrad Schuller – FAZ
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„Geistiger Erbe“ Kaczynskis – Duda wird polnischer Präsident
In Polen kommt es zu einem Rechtsruck. Der Nationalkonservative Andrzej Duda zieht in den Präsidentenpalast ein. Er punktet mit sozialen Versprechungen, Ablehnung eines Beitritts zur Eurozone – und harten Tönen in der Verteidigungspolitik.
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n-tv
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Politik-Newcomer Renzi: Der Verschrotter mischt Italien auf

Politik-Newcomer Renzi: Der Verschrotter mischt Italien auf

Er wettert gegen Korruption, will die alte Politikergarde entsorgen – und dafür jubeln ihm vor allem junge Wähler zu. Der Florentiner Bürgermeister Matteo Renzi erschreckt Roms Mächtige mit einer klaren Mission: Er will im Frühjahr Regierungschef werden. Keine Parole erscheint ihm dafür zu simpel.
SpOn