Wachstum und Obsoloszenz

Wachstum und Obsoloszenz

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Alles ist endlich. Deshalb kann auch Wirtschaftswachstum kein perpetuum mobile sein!
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Wirtschaftswachstum findet im wesentlichen statt durch
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  • Innovationen
  • Wiederaufbau nach Zerstörungen (Beispiel Kriege, Abwrack-Strategien, etc.)
  • Kartelle
  • Obsoleszenz (Re-Design von langlebigen Wirtschaftsgütern mit dem Ziel deren Lebensdauer zu verkürzen)
  • bahnbrechenden Erfindungen, die unser aller Leben erleichtern und verbilligen würden und deshalb in der Versenkung verschwinden(!)
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Trotz all dieser Manipulationen sind letztlich die Grenzen des Wachstums erreicht. Da hilft es auch nicht wirklich, sich an den sicher vorhandenen Exportchancen nach China zu ergötzen, denn ein Wandel der chinesischen Gesellschaft kann und wird weder kurzfristig erfolgen können, noch ist eine solche Entwicklung ohne Risiken für die chinesische Führung.
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Ähnliche Gegebenheiten finden wir auch in Indien, Brasilien, Russland und Süd-Afrika.
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Also müssen hilfsweise Demokratisierungsprozesse durch Zerschlagung (reicher) absolutistischer Machtgefüge zumindest moderates Wachstum in Aussicht stellen.
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Wie wir bereits gesehen haben und künftig noch verstärkt erleben dürften, sind solche Prozesse etwa so ungefährlich, wie das jonglieren mit Nitroglyzerin-Behältern!
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Ihr Oeconomicus

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Nachfolgend drei von vielen Belegen geplanter Obsoloszenz:
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Kaufen für die Müllhalde
Die ARTE-Dokumentation wirft einen kritischen Blick auf die Entstehung der heutigen Konsumgesellschaft. Es wird erklärt was „geplante Obsoleszenz“ ist und wie dadurch unser enormes Wirtschafts-Wachstum erst möglich wurde.
Doch unbegrenztes Wachstum ist in einer begrenzten Welt nicht möglich, und so zeigt der Film gegen Ende Alternativen und Lösungswege auf, die uns hoffentlich eines Tages aus diesem Dilemma heraushelfen werden.
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CIBA GEIGY EXPERIMENT: Der Urzeitcode
Lässt sich das globale Ernährungsproblem endlich lösen, ohne Gen-Technologie?
Das Geheimnis einer sensationellen biologischen Entdeckung beim Pharmariesen Ciba (Novartis):
In Laborexperimenten hatten Forscher dort Getreide und Fischeier einem elektrostatischen Feld ausgesetzt, also einem simplen Hochspannungsfeld, in dem kein Strom fliesst.
Resultat: Wachstum und Ertrag konnten auf diese Weise massiv gesteigert werden!
Gleichzeitig wuchsen so völlig überraschend Urzeitformen heran, die längst ausgestorben sind.
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Der Urzeit-Code – Teil I

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Der Urzeit-Code – Teil II
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Rettet die Glühlampe – vom Unsinn der Energiesparlampe
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[ die Doku wurde bei youtube gelöscht – Trailer von Quarks -siehe unten- verfügbar ]

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Das Glühlampen-Kartell: Wie die Lebensdauer der Glühlampe verringert wurde
Es ist ein abgekartetes Spiel:
Weihnachten 1924 treffen sich führende Glühlampenhersteller mit dem Ziel, die Lebensdauer der Glühlampe zu verkürzen. Der Grund: Sie wollen mehr Lampen verkaufen.
In den Laboren der Unternehmen wird ab da fleißig experimentiert – und der Plan des Kartells geht auf:
Bis Mitte der 1930er-Jahre sinkt die durchschnittliche Brenndauer tatsächlich auf etwa 1000 Stunden. Damit alle Mitglieder mitziehen, verhängt das Kartell Strafen für Unternehmen, deren Lampen länger halten.
Es klingt wie ein Krimi – aber die bewusste Verschlechterung von Produkten aus Profitgründen hat es tatsächlich gegeben.
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Video-Link: WDR – Quarks&Co.
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Bulb Fiction – Glühbirne vs Energiesparlampe – Giftiges Licht!
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