Das wahre Gesicht eines Kabalisten

Kaum waren die Stimmen ausgezählt, die Emotionen der schottischen Bevölkerung noch immer präsent, zeigt sich das wahre Gesicht eines Intreganten.

„English votes for English laws!“

lässt David Cameron den perplexen Zuhörer wissen.

Mit dieser so harmlos klingenden Kern-Ansage verdeutlicht der britische Premier, dass die den Schotten vor dem Referendum versprochenen Privilegien natürlich für alle Bürger des Kingdoms zu gelten haben.
Selbstdenkende Schotten könnten nun daraus schließen, dass sie mit manipulativem und nun wertlosem Dummfug eingeseift und zu einem aus Sicht der Londoner City und ihrer Handlanger gewünschten Votum getrieben wurden.

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Kabale und Liebe (an der Macht) in einem ungewohnten Kontext !

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Ihr Oeconomicus

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Schottland: Premier Alex Salmond tritt zurück

Nach der Niederlage beim Referendum für die Unabhängigkeit ist der schottische Premier Alex Salmond zurückgetreten. Er forderte die Schotten auf, ihre Traum von der Unabhängigkeit nicht aufzugeben. Zugleich beklagte Salmond, dass der britische Premier bereits am Morgen nach der Abstimmung ein erstes Versprechen der Regierung in London gebrochen habe, die Unabhängigkeit zügig auf die Agenda im britischen Parlament zu setzen.
[…]
DWN

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David Cameron’s Scotland Speech: A Translation

Translated: the highlights of David Cameron’s speech following Scotland’s decision to remain part of the UK…
[…]
Andrea Mann – HuffingtonPost

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Fünf Lehren aus dem Schottland-Referendum

David Cameron ist schwach, die Opposition auch, Populisten haben es leicht, und die Bürger wachen auf. Was das Schottland-Referendum alles ans Licht gebracht hat.
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Imke Henkel – DIE ZEIT

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„English votes for English laws!“ Cameron droht den Schotten!
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Schottland: Ein erster Aufstand gegen den Zentralismus in Europa
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Scottish independence referendum results:
David Cameron pledges plans for ‚English votes for English laws‘ by January

Oliver Wright – Heather Saul – The Independent

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David Cameron’s speech in full
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David Cameron statement on Scottish independence referendum result
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Ukip’s Nigel Farage reacts to David Cameron’s referendum speech
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Erdrutschsieg für UKIP

Für UKIP deutet sich ein noch deutlicherer Sieg an, als bisher angenommen. Damit schickt neben Frankreich das zweite EU-Schwergewicht EU-Skeptiker als stärkste Partei ins Parlament!
Der Wahlerfolg dürfte die Debatte um den Verbleib des Vereinten Königreiches in der EU weiter anheizen, sicher sehr zum Verdruß der alternativlosen Euroholics.
Weitere Details bei BBC News

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Nigel Farage’s UKIP victory speech

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Erfolg im Labour-Land

25 Prozent bei den britischen Kommunalwahlen – bei der Europawahl könnten es noch mehr werden. Die rechtspopulistische Ukip lässt die konservativen Tories um ihre Stammwähler fürchten. Doch auch die Labour-Partei wird nervös, denn die EU-Gegner feiern sogar in Nordengland Erfolge.
[…]
SZ

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korrespondierende Beiträge

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Siegt UKIP bei der Europawahl in Großbritannien?

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Farage’s klare Ansage an Samaras

Nigel Farage:
„We Are Now Run By Big Business, Big Banks and Big Bureaucrats“

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European Parliament, Strasbourg, 15 January 2014

Speaker: Nigel Farage MEP, Leader of the UK Independence Party (UKIP), Co-President of the ‚Europe of Freedom and Democracy‘ (EFD) Group in the European Parliament –http://www.nigelfaragemep.co.uk

Debate: Programme of activities of the Greek Presidency
Council and Commission statements
[2013/2629(RSP)]

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Anläßlich der Debatte im EP zu den Aktivitäten während der Griechischen EU-Präsidentschaft traktierte Nigel Farage den griechischen Politiker mit unangenehmen Wahrheiten:

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Transcript

„Well I have to congratulate you, Mr Samaras, for getting the Greek presidency off to such a cracking start. Your overnight successful negotiation in the trilogue on MiFID (Markets in Financial Instruments Directive), I’m sure we’ll have them dancing in the streets in Athens, no matter that your country, very poorly advised by Goldman Sachs, joined a currency that it was never suited to, no matter that 30% are unemployed, that 60% of youth are unemployed, that a neo-nazi party is on the march, that there was a terrorist attack on the German embassy.

No don’t worry about all that because the trilogue on MiFID has been a success. And, in many ways, it sums up the two Europe’s: the Europe that’s talked about in here by the dreamers who want to impose a new United States of Europe with an identity and a currency, and the real world out there.

And you come here Mr Samaras and you tell us that you represent the sovereign will of the Greek people? Well, I’m sorry, but you’re not in charge of Greece, and I suggest you rename and rebrand your party – it’s called ‚New Democracy‘, I suggest you call it ‚No Democracy‘.
Because Greece is now under foreign control. You can’t make any decisions, you’ve been bailed out, and you’ve surrendered democracy, the thing your country invented in the first place.

And you can’t admit that joining the euro was a mistake – of course Mr Papandreou did that didn’t he, he even said there should be a referendum in Greece and within 48 hours, the unholy trinity (troika) that now run this European Union had him removed and replaced by a ex-Goldman Sachs employee puppet.

We are run now by big business, big banks and in the shape of Mr Barroso, big bureaucrats.

And actually that’s what these European Elections are really going to be all about. It’s going to be a battle of national democracy versus EU State bureaucracy.

Whatever you may say in this chamber, the people out there don’t want a United States of Europe, they want a Europe of sovereign states, trading and working together.

And I believe the European elections are going to mark a watershed. Up until now everybody has thought, much as they may not like, the development of the European Union, that it was inevitable. That myth of inevitability will be shattered by the European elections this year.“

Video source: EbS (European Parliament)

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Aus dem Archiv:
Die Knebelverträge mit der Hellenischen Republik

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Erinnerungen an spezielle Samaras-Träumereien

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09. Mai 2011:
..wäre ich am Ruder, würde ich das Memorandum mit EU und IWF schlichtweg aufkündigen

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23. August 2012: Samaras will griechische Inseln verkaufen

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23. August 2012: Samaras persönliche Garantie zur Rückzahlung aller Kredite

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08. September 2012:
.. die Ungerechtigkeiten (gegen die Bevölkerung) werden beseitigt ..

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10. September 2013:
Sein Land werde dieses Jahr, den Schuldendienst ausgeklammert, einen Überschuss erzielen

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Noch Fragen ??

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Ihr Oeconomicus


Nigel Farage’s UKIP feiert glänzende Ergebnisse

Kommunalwahlen in England und Wales

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Beobachter sehen in den ersten Hochrechnungen nach den Kommunalwahlen in England und Wales einen klaren Denkzettel für die beiden Regierungsparteien. Während die konservativ-liberale Regierungskoalition teilweise regelrecht abgestraft wurde, verbuchte die United Kingdom Independence Party (UKIP) große Zugewinne.
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Die größten Verlierer waren die Tories sowie die Liberaldemokraten, die mit ihnen die Koalitionsregierung in London stellen.
Die Tories erhielten nach Hochrechnungen nur noch 25 Prozent der Stimmen und sind damit zweitstärkste Partei.
Die Liberaldemokraten liegen jetzt an vierter Stelle mit 14 Prozent. Die oppositionelle Labour-Partei konnte im Ganzen leicht zulegen und erhielt 29 Prozent.
In rund 35 Städten, Regionen und Gemeinden in England und auf der walisischen Insel Anglesey waren mehr als 2300 Sitze zu besetzen, für die sich rund 10.000 Kandidaten bewarben.
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BBC: UKIP Nigel Farage takes on the political establishment
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UKIP Deputy leader Paul Nuttal on UKIP success in the British local elections
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UK Independence party Leader Nigel Farage very happy after UKIP success in county council elections
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Ukip Nigel Farage claims the party will be ‚lasting force‘ after ‚remarkable‘ poll success
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Prime Minister David Cameron says there are major lessons for the major parties and that politicians must respect that people have voted for Ukip
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Ihr Oeconomicus


Europa? – Nein, Danke!

Europa? – Nein, Danke!

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Am 1. Januar 1973 ist Großbritannien dem gemeinsamen europäischen Markt beigetreten; für viele Briten markiert dieser Tag das Ende von „tausend Jahren Geschichte“, da ihre Regierung (gefühlt) erstmals Teile ihrer Souveränität aufgegeben habe.
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40 Jahre später reist ARTE durch England – und trifft die einflussreichsten und radikalsten EU-Gegner. Anders als in Frankreich oder Deutschland ist die Debatte über die Zukunft der EU in Großbritannien auch öffentlich voll entbrannt – fast jeden Tag muss Premierminister David Cameron sich und seine Europa-Politik erklären.
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Insbesondere ein Mann setzt Cameron dabei unter Druck: der Europaparlaments-Abgeordnete Nigel Farage von der UK Independence Party. Deutsche Medien haben ihn vor kurzem als „einen der gefährlichsten Männer Europas“ beschrieben.
Farage:
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„Allein die EU-Beamten müssten vor mir Angst haben, denn ginge es nach mir, würden sie alle gefeuert werden.“
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Farage glaubt schlicht, dass die EU zu viel Macht hat, die darüber hinaus nicht demokratisch legitimiert sei. Er will, dass sein Land so schnell wie möglich aus der EU austritt. Seine Umfragewerte steigen ständig.
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Die Dokumentation trifft Farages Parteifreunde in ganz England, allesamt überzeugte EU-Gegner. Darunter ein orthodoxer Rabbi in Manchester und ein Priester in London, der die EU mit der Sowjetunion vergleicht und behauptet, der Apparat in Brüssel sei das neueste Instrument der Deutschen, um Europa endgültig unter ihre Kontrolle zu bringen.
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ARTE besucht eine NGO, die alles daran setzt, ein Referendum in der EU durchzusetzen, sowie die Chefin einer neugegründeten Partei, der es allein darum geht, die Regierungspartei so lange unter Druck zu setzen, bis sie einem EU-Referendum zustimmt.
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Einer der bekanntesten Kolumnisten Englands, Peter Hitchens von der „Daily Mail“ beschreibt die Zunahme der Macht der EU über die Belange Großbritanniens als „Putsch in Zeitlupe“ und hält das Experiment „EU-Mitglied England“ für gescheitert:
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„Der Rest der EU sollte uns endlich rauswerfen und diesen peinlichen Zustand beenden.“
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Der „Cityboy“ und Ex-Investmentbanker Geraint Anderson beschreibt die Angst der Londoner Finanzindustrie vor neuen EU-Regulierungen, weswegen Brüssel dort als Feind angesehen und bekämpft wird.
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Der Ökonom Roger Bootle hat jüngst 250.000 Pfund gewonnen. Ein Lord hatte diese Summe als Preisgeld ausgeschrieben – für den besten Plan zum Euro-Ausstieg. Bootle sagt dem Kamerateam, eine Lösung für die Probleme Europas wäre einfach – wenn Deutschland aus dem Euro austreten würde.
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Die EU-Gegner mischen sich überall ein, nehmen kein Blatt vor den Mund, legen den Finger in die Wunde, schießen manchmal nationalistisch über das Ziel hinaus. So entstand eine kontroverse Dokumentation, die die Frage stellt, wie lange ein Staat Mitglied der EU bleiben kann, wenn viele von dessen Bürger so schnell wie möglich aussteigen wollen.
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Großbritannien: Nur raus aus der EU
Viele Briten haben die Nase voll von der EU. Das ist nichts Neues. Aber jetzt konnte Premierminister Cameron nur mit Mühe ein Referendum über den EU-Austritt abwenden. Die Euroskeptiker behaupten, Großbritannien verliere Milliarden durch die Brüsseler Bürokratie und Regulierungswut. Und auch Premier Cameron hat den EU-Frust selbst mit befeuert. Die langjährige Wirtschaftskrise im eigenen Land bringt er immer wieder mit den Euro-Problemen in Verbindung. Zuletzt machte sich Cameron aber wieder stark für den Verbleib in der EU. Daran hinge das Schicksal von Millionen Jobs im Königreich.
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Korrespondierende Dokumente, Video’s und Kommentare aus dem Archiv
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Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung aus 2013: EUROPA – NEIN DANKE ?
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Ge-Gospel der Sprach-Schurken

„So nimm denn meine Hände ..“

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Ganz im Sinne der Lyrik eines bekannten Kirchenlieds aus Julie von Hausmann’s Feder scheint sich die EU-Priesterschaft ein von 500 Mio um spirituelle Führung im Leben bittende Menschen gelebtes Europa-Evangelium herbeizuwünschen.
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In Ermangelung von glaubensstiftenden Argumenten versucht man nun, mit Hilfe von versteckter Propaganda und Methoden der Schleichwerbung die öffentliche Meinung in Richtung eines Pro-Europa-Kurses zu verändern.
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Wie der britische Telegraph berichtet, ist dem Europäischen Parlament eine solche Strategie im EUngläubigen England mit dem hübschen Titel ‚troll patrol‘ schlappe £2 Mio. wert!
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Sollte besagter brainwash-Versuch nicht gelingen, wird sich bestimmt ein britischer Lyriker finden, der die EU-Priesterschaft mit vergospelter Häme zur ‚Brüsseler Himmelfahrt‘ beschenken wird.
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Textvorschlag:
„Take our exit-decision, hit the road right away
unchained and unprisoned, what a happy day!
Alone we enjoy freedom, liberty and peace
recalls about you sound like a painful disease!“
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Ihr Oeconomicus

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Nigel Farage’s Bewertung der PR-Kampagne:
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„The words ‚legal‘ and ‚European Union‘ don’t fit together. Nothing matters here, there are no rules“
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Text-Version von Nigel Farage Statement’s aus dem Video-Beitrag