Wall Street rutscht nach Präsidentschaftswahl ab

Wall Street rutscht nach Präsidentschaftswahl ab
Die US-Börsen haben nach dem Wahlsieg von US-Präsident Barack Obama am Mittwoch den höchsten Tagesverlust des Jahres verbucht. Der Dow-Jones-Index büßte 2,4 Prozent ein. Vor allem Energie- und Rüstungswerte litten.
Anleger zeigten sich am Mittwoch zwar grundsätzlich erleichtert über den eindeutigen Wahlausgang, aber konzentrierten sich umgehend auf die am Jahresanfang drohende „Fiskalklippe“ in Form automatischer Steuererhöhungen und Einsparungen, die die wirtschaftliche Erholung ersticken könnten.
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Für Nervosität an der Wall Street sorgten neben den drohenden US-Schuldenproblemen auch Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi.
Jüngste Daten deuteten darauf hin, dass die Ausläufer der Euro-Krise nun auch die deutsche Wirtschaft erreicht hätten, sagte er am Mittwoch in Frankfurt.
Die EU-Kommission geht davon aus, dass die Wirtschaft der Euro-Zone im kommenden Jahr nicht vom Fleck kommt.
Handelsblatt
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Das Problem der „Flash Crashs“
In jüngster Zeit war es mehrfach zu rätselhaften Kursausschlägen bei Aktien, Indizes und Rohstoffen gekommen. Experten sprechen von „Flash-Crashs“. Vor zwei Wochen stürzte Ölpreis binnen kurzer Zeit um rund drei Dollar ab. Im Mai 2010 stürzte der amerikanische Dow-Index um fast tausend Punkte ab. Für Probleme sind immer kompliziertere elektronische Systeme verantwortlich, über die der Aktienhandel läuft.
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