Poroschenko will Waffen auf Pump importieren

Die Ukraine will laut Präsident Pjotr Poroschenko Waffen und anderes Kriegsgerät im Ausland kaufen. Die Importe sollen aus Krediten finanziert werden, die Kiew bei den Lieferländern beantragen will. Zugleich erhöht die Regierung die Militärausgaben.
Was die ukrainische Rüstungsindustrie selber nicht herstelle, „kann im Ausland gekauft werden“, sagte Poroschenko am Samstag in Kiew.

„Unsere Diplomatie hat hier bereits gute Vorarbeit geleistet. Wir werden Langzeitkredite von den Ländern gegen Staatsgarantien aufnehmen.“

Die ukrainischen Rüstungsunternehmen würden laut Poroschenko auch weiterhin in 24-Stunden-Schicht arbeiten, um die Armee mit Waffen zu versorgen.

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Der militärische Einsatz im Donbass kostet die ukrainischen Steuerzahler 100 Millionen Griwna (etwa fünf Millionen Euro) täglich, teilte Poroschenko mit.

„Dieser Krieg ist ein verheerender Schlag für die Wirtschaft.“

Dennoch werde die Regierung die Militärausgaben nicht kürzen.

„Da dürfen wir nicht sparen. Wir sind überzeugt, dass die Verteidigung der Souveränität und der territorialen Einheit die höchste Priorität für die Existenz unseres Staates ist.“

Der Koalitionsvertrag der Regierung sähe eine Erhöhung des Verteidigungsetats auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) vor.
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RIA NOVOSTI

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Anmerkung:
Wer diesen elendigen Kriegstreibern Kredite für Kriegsgerät einräumt und damit zur Aufrüstung verhilft, macht sich ebenso wie die unseligen Akteure mitschuldig am Massenmord an der unschuldigen Bevölkerung.
Nebenbei bemerkt erscheint die sogenannte Absicherung der Kredite gegen Staatsgarantien wie ein schlechter Witz, über den die letztlich haftenden Steuerzahler im Westen oder die ukrainische Bevölkerung sicher nicht lachen kann.
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Ihr Oeconomicus

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