Wir ’stillen‘ Teilhaber der Südeuropa AG

Die Target-Falle:
Wir ’stillen‘ Teilhaber der Südeuropa AG
Warum wir längst mit Süd-Euro bezahlen
Über die Griechenland-Hilfen und die diversen Rettungsschirme wurde politisch hart gestritten. Die Summen, um die es geht, sind gigantisch. Doch sind diese Summen der offiziellen, vom Parlament verabschiedeten Hilfen noch klein im Vergleich zu den Umschichtungen, die jenseits des parlamentarischen Entscheidungswegs innerhalb des Systems der Europäischen Zentralbanken stattfinden. Unter dem Stichwort „Target2“ tauchten diese zusätzlichen Risiken in der Wirtschaftspresse auf.
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Vor der Eurokrise: Gebt ihnen das Kapital, damit sie kaufen können
Vor der Eurokrise haben die Kernstaaten, Deutschland, Finnland, Österreich und die Niederlande, Produkte nach Südeuropa geliefert. Südeuropa hat diese importiert, aber nur wenig exportiert. Also floss immer mehr Geld ins Ausland. Wo kam dieses Geld her? Dieses Geld kam aus den Kernländern. Sie exportierten nicht nur die Güter, sondern auch das Kapital, mit dem diese Güter bezahlt wurden.
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empfehlenswerter Aufsatz von Gérard Bökenkamp bei ‚eigentümlich frei‘
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Ergänzungen
Schuldenkrise? Guthabenkrise!
Aufsatz von Frank Meyer
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Beschreibung der Geldschöpfung ex nihilo (also ‚aus dem Nichts‘)
Bundesbank-Broschüre – PDF [137 Seiten]
Auszüge:
Geld und Geldpolitik, 2010, S. 68ff
„In der Regel gewährt die Geschäftsbank einem Kunden einen Kredit und schreibt ihm den entsprechenden Betrag auf dessen Girokonto gut. Wird dem Kunden ein Kredit über 1.000 Euro gewährt (z.B. Laufzeit 5 Jahre, 5 %), erhöht sich die Sichteinlage des Kunden auf seinem Girokonto um 1.000 Euro. Es ist Giralgeld entstanden bzw. wurden 1.000 Euro Giralgeld geschöpft. […] Die Giralgeldschöpfung ist also ein Buchungsvorgang.“
Auszüge:
Geld und Geldpolitik, 2010, S. 71
„Wenn eine Geschäftsbank einen Kredit gewährt, finanziert sie diesen in einem ersten Schritt dadurch, dass sie – wie oben beschrieben – den entsprechenden Betrag an Giralgeld selbst schafft.“
Geld und Geldpolitik – Einzelne Kapitel
Das Schülerbuch besteht aus insgesamt sieben Kapitel und einem Glossar.
Stand: Frühjahr 2012
Vorwort . 50 KB, PDF
Kapitel 1 – Begriff und Aufgaben des Geldes . 4 MB, PDF
Kapitel 2 – Das Bargeld . 11 MB, PDF
Kapitel 3 – Das Buchgeld . 1 MB, PDF
Kapitel 4 – Das Banken- und Finanzsystem . 3 MB, PDF
Kapitel 5 – Die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion . 5 MB, PDF
Kapitel 6 – Die Geldpolitik des Eurosystems . 3 MB, PDF
Kapitel 7 – Währung und internationale Zusammenarbeit . 3 MB, PDF
Glossar Schülerbuch . 2 MB, PDF
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Video-Tipp: „Das Schema der multiplen Giralgeldschöpfung am Beispiel der Kreditvergabe“
youtube – [9:32 Min]

Ihr Oeconomicus