Hamburg entwickelt „Gründachstrategie“ gegen den Klimawandel

Als erste deutsche Großstadt entwickelt Hamburg Pläne, die Stadt mithilfe einer „Gründachstrategie“ an den Klimawandel anzupassen. Begrünte Dächer bieten Rückhaltung und Verdunstung für 50 bis 90 Prozent der Niederschläge, sie verringern die Überlastung der Entwässerungssysteme und mindern die Gefahr der Überflutung. Zudem wirken sie positiv auf das Stadtklima, erschließen bisher ungenutzte sowie neue Freiräume und erhöhen die Biodiversität in der Stadt.
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks fördert die Hamburger Gründachstrategie als Pilotprojekt im Rahmen des Programms „Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel“.

Hamburg wächst stetig, muss neuen Wohnraum schaffen und will sich trotz der damit verbundenen Verdichtung der Innenstadt als grüne Stadt weiter entwickeln. Gleichzeitig steht die Stadt vor den Auswirkungen des Klimawandels wie zum Beispiel zunehmenden Starkregenereignissen und dadurch erhöhten Überflutungsgefahren oder Überhitzung. Grüne Dächer können aber auch neue Freiräume für Erholung in baulich hochverdichteten Stadtzentren schaffen.

Vor diesem Hintergrund soll mit der Hamburger Gründachstrategie ein Instrumentarium geschaffen werden, mit dem die Stadt verstärkt geeignete Gebiete und Objekte für die Schaffung von Gründächern identifiziert. Ziel ist es, deren Zahl deutlich zu erhöhen. Die Gründachstrategie ist ein Baustein des Maßnahmenpaketes Hamburgs zur Anpassung an den Klimawandel. Das mit dem Fördervorhaben entwickelte und erprobte Instrumentarium soll später aber auch für andere Städte nutzbar sein.

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BMUB – Pressemitteilung Nr. 148/14


Lebenswerte Städte unter Bedingungen sinkenden, materiellen Wohlstands – Herausforderungen und Maßnahmen

Memorandum des Denkkreises „Lebens-Raum Stadt“

Inhalt

  • Leitsätze
  • 1. Da viele Städte und Gemeinden in Deutschland hoch verschuldet sind und ihre Einnahmen – nicht zuletzt aufgrund absehbar geringen oder abnehmenden wirtschaftlichen Wachstums – eher sinken als steigen werden, ist ein Abbau kommunaler Leistungen wahrscheinlich.
  • 2. Dies wiegt umso schwerer, als Städte und Gemeinden künftig große, neue Herausforderungen zu bewältigen haben. Zu ihnen gehören stark alternde und zahlenmäßig oft abnehmende Bevölkerungen, die Integration vieler Zuwanderer, klimatische Veränderungen, steigende Energiepreise, ein beschleunigter wirtschaftlicher Wandel und ähnliches.
  • 3. Um diese Herausforderungen zu meistern, bedarf es großen bürgerschaftlichen Engagements. Die Bürger müssen wesentlich stärker als bisher für sich und die Allgemeinheit Verantwortung übernehmen, wenn der soziale Frieden gewahrt bleiben und die Lebensqualität in den Städten nicht sinken soll. Voraussetzung hierfür ist ein grundlegender Bewusstseinswandel.
  • 4. Zugleich müssen die Städte so gestaltet werden, dass sie den veränderten Bedingungen entsprechen. Das betrifft insbesondere die Verkehrs- und Energieversorgungssysteme sowie öffentlichen Bauten (Gebäude, Straßen, Plätze).Wichtig ist ferner die Aufrechterhaltung eines möglichst hohen kulturellen Niveaus, das auch in einem ästhetischen Erscheinungsbild und anspruchsvollen Erholungs- und Gemeinschaftsräumen seinen Ausdruck finden sollte.Da dies vor allem Ideen und nicht so sehr Geld erfordert, könnte hierdurch die Lebensqualität auch unter Bedingungen stagnierender Wirtschafts- und Finanzkraft erhalten werden.
  • 5. Da die Städte künftig noch stärker als bisher auf die Mitwirkung ihrer Bürger angewiesen sein werden, müssen die politisch Verantwortlichen diese umfassend in die Gestaltungsprozesse einbeziehen. Die Bürger müssen ihre Städte wieder als das begreifen, was sie eigentlich sind: der von ihnen zu gestaltende und zu verantwortende Lebensraum.
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1. Vom Ende einer Ära
1.1 Aufschwung durch Wachstum und Schulden
1.2 Zunehmende Finanznöte
1.3 Überforderte Gemeinwesen
1.4 Verlust von Maßstäben
1.5 Ernüchterung
1.6 Beginn einer Talfahrt

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2. Neue Herausforderungen
2.1 Zahlenmäßige Abnahme der Bevölkerung
2.2 Zunahme des alten Bevölkerungsteils
2.3 Hohe Zuwandereranteile
2.4 Mehr Kleinsthaushalte
2.5 Ungleichere Einkommens- und Vermögensverhältnisse
2.6 Fortschreitender Klimawandel
2.7 Teurere Energie
2.8 Beschleunigter Strukturwandel der Wirtschaft
2.9 Zunehmendes Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung
2.10 Schärferer nationaler und internationaler Wettbewerb zwischen Städten und Regionen

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3. Erneuerter Bürgersinn

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4. Maßnahmen für zukunftsfähige und lebenswerte Städte
4.1 Vorbemerkung
4.2 Öffentliche Ausgaben mit sinkenden Einnahmen zur Deckung bringen
4.2.1 Jede sechste deutsche Kommune schuldenfrei
4.2.2 Ausgabensenkung auf vielerlei Weise möglich
4.2.3 Ausgaben langfristig und ganzheitlich planen
4.2.4 Kostentransparenz und -bewusstsein erhöhen
4.2.5 Kommunale Selbstverwaltung und Selbständigkeit stärken
4.2.6 Leistungskatalog ausdünnen – Zusammen mit Bürgern Prioritäten setzen
4.2.7 Kommunale Aufgaben streichen
4.2.8 Aufgaben auf Bund oder Länder verlagern
4.2.9 Aufgaben auf die Wirtschaft verlagern
4.2.10 Aufgaben auf die Bürger übertragen
4.2.11 Leistungsumfang kürzen, Baustandards senken
4.2.12 Aufgaben effizienter durchführen
4.2.13 Mit anderen Städten kooperieren
4.2.14 Infrastrukturkosten durch kompakte, flächensparende Bebauung senken
4.3 Flächen sparsam und effizient nutzen
4.3.1 Beträchtliche Gestaltungsräume
4.3.2 Flächeninanspruchnahme – Spiegelbild der materiellen Wohlstandsmehrung
4.3.3 Neuorientierung beim Umgang mit Flächen
4.3.4 Leitbild kompakte Bürgerstadt
4.3.5 Gesetzgeberische Maßnahmen
4.3.6 Grenzen der baulichen Verdichtung
4.4 Ästhetisch bauen und gestalten
4.4.1 Verlust von Ästhetik
4.4.2 Ästhetisches Bauen bei sinkendem materiellen Wohlstand
4.4.3 Gründe für a-ästhetisches Bauen
4.4.4 Hürden auf dem Weg zu ästhetischem Bauen
4.4.4.1 Funktionalismus
4.4.4.2 Exzentrik
4.4.4.3 Vermüllung
4.4.5 Renaissance ästhetischen Bauens
4.4.5.1 Bewusstes Sehen
4.4.5.2 Menschengemäße Maßstäbe
4.4.5.3 Weniger ist mehr
4.5 Öffentliche Räume aufwerten
4.5.1 Öffentliche Räume – Wesensmerkmal europäischer Städte
4.5.2 Zunehmende Bedeutung öffentlicher Räume
4.5.3 Qualität öffentlicher Räume erhöhen
4.5.4 Straßen, Plätze, Brachen und halböffentliche Räume umfassend nutzen
4.5.5 Erreichbarkeit öffentlicher Räume verbessern
4.5.6 Nutzungsvielfalt ermöglichen
4.5.7 Öffentliche Räume verschönern
4.6 Soziale Durchmischung erleichtern
4.6.1 Zunehmende sozioökonomische Segregation in deutschen Großstädten
4.6.2 Vielfältige Wege zu sozial stabilen Siedlungsstrukturen
4.6.3 Preisgünstigen Wohnraum bereit stellen
4.6.3.1 Soziale Wohnbauprojekte kleinteilig realisieren und auf sozial schwache Gruppen konzentrieren
4.6.3.2 Mietpreisregulierung durch Mietspiegel konsequent umsetzen
4.6.3.3 Gemeinnützige private Finanzierungskonzepte entwickeln
4.6.3.4 Public-Private-Partnership nutzen
4.6.4 Infrastruktur in Problemvierteln verbessern
4.6.5 Generationenübergreifende Wohnstrukturen schaffen
4.7. Mobilitätsverhalten ändern: Weniger, langsamer, sparsamer
4.7.1 Wachsendes Bedürfnis nach Mobilität
4.7.2 Beginnender Paradigmenwechsel
4.7.3 Verkehr vermindern und vermeiden
4.7.4 Langsamverkehr fördern
4.7.5 Öffentlichen Nahverkehr ausbauen und verbessern
4.7.6 PKW-basierten Individualverkehr zurückdrängen
4.8. Städte energiesparend gestalten
4.8.1 Hohe Abhängigkeit von Energie
4.8.2 Wichtigste Bereiche möglicher Energieeinsparung
4.8.3 Energie sparen
4.8.4 Ästhetischen Ansprüchen bei energetischem Umbau genügen
4.8.5 Energetischer Stadtumbau ist teuer
4.8.6 Energetische Stadterneuerung als kommunalpolitisches Ziel
4.8.7 Energetischen Stadtumbau durch stadtplanerische und weitere Vorgaben steuern
4.9. Städte auf Klimawandel vorbereiten
4.9.1 Mögliche Zielkonflikte lösen
4.9.2 Gebäude an höhere Temperaturen und Niederschlagsmengen anpassen
4.9.3 Infrastrukturen auf Wetterextreme ausrichten
4.9.4 Grün- und Freiflächen ausbauen
4.9.5 Bürger und Unternehmen an der Schaffung und Pflege von Grün- und Wasserflächen beteiligen

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5. Bürger an der Stadtentwicklung und -planung stärker beteiligen
5.1 Neue Kultur der Mitwirkung etablieren
5.2 Transparenz von Entscheidungs- und Planungsprozessen erhöhen
5.3 Bürger an den konkreten Entscheidungs- und Planungsverfahren beteiligen
5.4 Passive Bevölkerungsgruppen aktivieren
5.5 Referenden und Bürgerentscheide nutzen

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Literaturverzeichnis

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Verzeichnis der Schaubilder, Tabellen und Photos

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Schaubild 1: Reale Entwicklung von Bruttoinlandsprodukt (BIP) und Schulden von Bund, Ländern und Gemeinden je Einwohner in Deutschland 1950-2010
Schaubild 2: Schuldenquote in Deutschland 1950-2010
Schaubild 3: Gesamteinnahmen und -ausgaben des Staates in Deutschland 1950-2010
Schaubild 4: Entwicklung der Staatsquote und ihrer Struktur in Deutschland 1970-2010
Schaubild 5: Ausgabenstruktur der Kommunen 1970-2010
Schaubild 6: Kommunale Verschuldung in Deutschland 1970-2010
Schaubild 7: Kommunale Schulden je Einwohner in Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern am 31.12.2009
Schaubild 8: Reale Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und der Staatsausgaben je Einwohner in Deutschland 1950-2010
Schaubild 9: Bevölkerung in Deutschland 2010-2060
Schaubild 10: Anteile ausgewählter Altersgruppen in Deutschland 2010-2060
Schaubild 11: Bevölkerungsentwicklung in Deutschland nach Altersgruppen 2010-2060
Schaubild 12: Ein-Personen-Haushalte in Deutschland 1900-2010
Schaubild 13: Haushaltsgrößen in ausgewählten Ländern 1980/2010
Schaubild 14: Nettovermögensanteil des obersten Dezils in Deutschland 1983-2007
Schaubild 15: Bedarfsgewichtete Haushaltsnettoeinkommen in Deutschland 1991-2008
Schaubild 16: Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland 1950-2010
Schaubild 17: Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland je Einwohner 1950-2010
Schaubild 18: Entwicklung der Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland 1997-2008
Schaubild 19: Ethnische und soziale Segregation (IS-Wert) in ausgewählten Städten in Deutschland 1990, 1995, 2000 und 2005

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Tabelle 1: Bevölkerung mit Migrationshintergrund nach Alter in ausgewählten Städten 2008

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Photo 1: Einheitsarchitektur, Köln-Chorweiler (Photo: Daniel Zimmel, 2009)
Photo 2: Exzentrische Architektur am Beispiel des Militärhistorischen Museums, Dresden (Photo: Bundeswehr, 2011)
Photo 3: Shopping Mall „Centro“, Oberhausen (Photo: Johannes Stelzer, 2007)
Photo 4: Kommerzialisierung des öffentlichen Raums (Photo: Marion Klemme, 2010)
Photo 5: Filialisierung des öffentlichen Raums am Beispiel der Kaufingerstraße, München (Photo: Chris Yunker, 2006)
Photo 6: Kostenfreier Zugang zu Bademöglichkeiten, Zürich (Photo: Marion Klemme, 2009)
Photo 7: Gemeinschaftliche Nutzung der Prinzessinnengärten, Berlin (Photo: Marco Clausen, 2011)
Photo 8: Ins Wasser geworfene Parkbänke im St. James Park, London (Photo: Victor Keegan, 2008)
Photo 9: Vermüllung des Stadtparks, Görlitz (Photo: Rochus Wolff, 2006)
Photo 10: Innerstädtisches Strandbad am Rheinufer, Köln (Photo: Denkwerk Zukunft, 2012)
Photo 11: Mischnutzung auf dem Rathenauplatz mit Kinderspielplatz und Biergarten, Köln (Photo: Denkwerk Zukunft, 2012)
Photo 12: Umbau des ehemaligen Sportpalastes zum „Sozialpalast“, Berlin (Photo: Gabriele Kantel, 2006)
Photo 13: Großwohnsiedlung Silberhöhe, Essen (Photo: Moritz Kunert, 2009)
Photo 14: Spielplatz vor einer gemeinschaftlichen Wohnanlage (Photo: Stiftung Liebenau, 2004)
Photo 15: Zugeparkter Gehweg (Photo: Yoav Lerman, 2008)
Photo 16: Quartiergarage und Wohngebäude im Quartier Vauban, Freiburg (Photo: Michael Denkel)
Photo 17: Shared Space mit gemeinschaftlicher Nutzung durch Fußgänger, Radfahrer und Autoverkehr, Madrid (Photo: EURIST e.V., 2009)
Photo 18: Breite Radwege, Kopenhagen (Photo: Mikael Colville-Andersen, 2008)
Photo 19: Automatisierter Fahrrahverleih, Valencia (Photo: Denkwerk Zukunft, 2012)
Photo 20: Begrünung von Wohnanlagen, Zürich (Photo: Marion Klemme, 2009)
Photo 21: Begrünung einer ehemaligen Eisenbahntrasse, der „High-Line“, New York (Photo: David Berkowitz, 2011)
Photo 22: Messegelände mit Parkanlagen, München-Riem (Photo: La Citta Vita, 2011)
Photo 23: Parkanlage mit einer Kombination von Rasenflächen, Baumgruppen und Teichanlagen, Köln (Photo: Denkwerk Zukunft, 2012)
Photo 24: Moschee in Essen-Katernberg (Photo: Claus Moser, 2011)

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PDF – [220 Seiten]


Der Kollaps – Kein Weg zurück ?

Der Kollaps – Kein Weg zurück?

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Wie andere Gesellschaften vor uns bewegen auch wir uns am Rande des Abgrunds.
Basierend auf dem Bestseller des Evolutionsbiologen und Pulitzer-Preisträgers Jared Diamond blickt die Dokumentation in eine fiktive Zukunft:
Wissenschaftler suchen im Jahre 2210 inmitten gigantischer Ruinen nach der Ursache, die zum Kollaps der menschlichen Zivilisation geführt hat.
War es eine Hungerkatastrophe, das Versiegen fossiler Brennstoffe oder ein dramatischer Anstieg der Temperaturen?
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Nehmen sich die Zeit dieses einzigartige Filmdokument möglichst voreingenommen zu betrachten … es lohnt sich wirklich.
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Zur Vertiefung des in der Doku dargestellten Hintergrundes zum Untergang des Römischen Reiches, hier gleich noch eine Empfehlung:
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USA und ROM.
Über Macht und Ohnmacht zweier Großmächte
Spannende Querverbindungen, aufgezeichnet von Dr. Michael Lobe [Uni Bamberg, Lehrstuhl für Klassische Philologie/Schwerpunkt Latinistik]:
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Inhalt:

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I. Einige Vorbemerkungen

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1. Spuren Roms in der amerikanischen Gesellschaft
2. Minima methodica
3. Rise or fall? Rom als Paradigma

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II. Parallelen zwischen dem Imperium Romanum und den USA

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III. Inneramerikanische Positionen zum Thema
1. Die Triumphalisten
2. Die Deklinisten

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IV. Außeramerikanische Positionen – Analytiker
1. Komparatisten 
2. Theoretiker des Imperium-Gedankens

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V. Ausblick ins 21. Jahrhundert
1. Aufziehende Re-Imperialisierung
2. Demokratie versus Autokratie

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Viel Freude bei der Entdeckung neuer Einsichten

Ihr Oeconomicus


Der legendäre Crash-Kurs von Chris Martenson

Der legendäre Crash-Kurs von Chris Martenson

Willkommen zum Crash Course.

Der Crash Course möchte Ihnen die Natur einiger äusserst ernster Herausforderungen und Risiken begreiflich machen, die unsere Wirtschaft und unseren künftigen Wohlstand bedrohen.

Vorweg einige Worte des schweizerisch-deutschen Teams zur deutschen Fassung des Crash Course:

Diese ist eine Übersetzung der amerikanischen Fassung und bezieht sich deshalb zu einem grossen Teil auf die Verhältnisse und Entwicklungen in den USA – vor allem in seinem grossen Wirtschaftsteil [Geld-Schulden-Inflation].
Es wird vom US-Dollar, den US-Staatsschulden und dem US Häusermarkt gesprochen.

Trotzdem – oder gerade deshalb – sind diese Informationen auch für uns Deutschsprachige in Europa von eminentem Interesse.

Chris Martenson hat in beeindruckender Weise, die kommenden Finanz-, Energie- und Ökologieprobleme unserer Welt zusammengefasst und verständlich verknüpft, deren erste Auswirkungen wir bereits deutlich sehen:

redaktioneller Warnhinweis:

Sollten Sie, liebe LeserINNen, um liebgewonnene Einsichten und Weltanschauungen konservieren wollen, ist diese fulminante Dokumentation NICHT zu empfehlen!

Allen anderen sei versprochen: Nach dieser „Lernkurve“ werden Sie vermutlich die Welt anders wahrnehmen als bisher!

Einführung

Zum einen, weil in einer globalisierten Welt alle Volkswirtschaften eng miteinander verflochten sind, also auch die der europäischen Staaten mit den USA. Die US-Volkswirtschaft ist mit seinem, nach offiziellen Statistiken, 14 Billionen Dollar starken Bruttosozialprodukt, was in etwa dem amerikanischen Begriff des GDP´s entspricht, immer noch die mit Abstand grösste Volkswirtschaft unseres Planeten.
Hinzu kommt natürlich auch die politische und militärische Bedeutung der Vereinigten Staaten.

Zum Anderen nimmt der US-Dollar unter den Währungen der Welt einen Sonderplatz ein: Der US-Dollar ist einzige Weltreservewährung!

Die wichtigsten Rohstoffe, wie etwa Erdöl, werden mit dem Dollar gehandelt. 70-75 Prozent aller Geldgeschäfte auf den Weltmärkten werden mit der amerikanischen Währung abgewickelt.
Die Auswirkungen eines Zusammenbruchs der US-Währung auf die gesamte Weltwirtschaft, etwa durch einen Vertrauensverlust auf den Anleihensmärkten, ist in seinen Konsequenzen und seiner Tragweite kaum über zu bewerten.

Viele der für die Vereinigten Staaten beschriebenen Mechanismen und Zusammenhänge gelten in abgewandelter Form auch für Europa, so wird in Europa in ähnlicher Weise wie in den USA Geld aus dünner Luft, ohne materielle Deckung (etwa durch Gold) geschaffen.

Deshalb sind die grundlegenden Thesen des Crash Course auch für uns Menschen in Europa von zentraler Bedeutung.

zur Einführung

Kapitel 1: Drei Überzeugungen

Es ist äusserst wichtig, zwischen Tatsachen, Meinungen und Überzeugungen zu unterscheiden.

Ich werde mir grosse Mühe geben, kristallklar erkennen zu lassen, ob ich Tatsachen vermittle, eine Meinung vertrete oder Ihnen meine Überzeugung kundtue.

Lassen Sie mich ganz offen sein. Ich habe drei Überzeugungen, die ich mit Ihnen teilen werde. Und den Rest der Zeit werde ich damit verbringen, Ihnen aufzuzeigen, wie ich zu diesen Überzeugungen gelangt bin.

Kapitel 1: Drei Überzeugungen

Kapitel 2: Die drei E

Was meine ich, wenn ich sage, grosse Veränderungen stünden uns bevor?
Das ist der Punkt, an dem wir uns in die drei „E´s“ vertiefen müssen. Bei denen werden wir auch den Rest des Crash Courses verweilen.

Das erste ‘E’ ist die Economy, die Wirtschaft. Sie ist die Linse durch die der Crash Course alles Andere betrachtet.
Innerhalb der Wirtschaft gibt es vier grundlegende Bereiche, die für uns von Interesse sind: die exponentielle Seite des Geldes der erste Zusammenbruch einer globalen Kreditblase überhaupt, eine alternde Bevölkerung und das nationale Veräumnis zu sparen.

Sollten Sie mir nicht folgen können, machen Sie sich keine Sorgen. Wir werden jeden dieser Bereiche einzeln behandeln.

Das nächste E steht für Energie.
Wir werden der Frage nachgehen, welche Auswirkungen das Erdölfördermaximum (Peak Oil) auf eine Wirtschaft hat, die auf stetes Wachstum baut.
Dieses Thema ist so wichtig, dass ich ihm eigentlich einen eigenen Crash Course widmen müsste. Aber das kann ich an dieser Stelle nicht tun.

Schliesslich wird das dritte E ins Spiel kommen, die Umwelt mit ihrem unglaublich starken Einfluß auf die Ökonomie, wie etwa stark steigende Lebensmittelpreise aufgrund des Klimawandels.
Gleichzeitig werden die zwei anderen „E“s um Geld und Aufmerksamkeit buhlen.

Kapitel 2: Die drei E

Kapitel 3: Exponentielles Wachstum

Im Crash Course werden wir einige grundlegende Schlüsselgedanken kennenlernen. Keiner ist wichtiger als jener des exponentiellen Wachstums.
Das Verstehen dieser Sache wird unsere Aussichten, eine bessere Zukunft zu gestalten, erheblich verbessern.

Hier sehen Sie eine klassische Darstellung exponentiellen Wachstums – ein Bildmuster, das oft als „Hockeyschläger“ Diagramm bezeichnet wird. Wir stellen eine Menge von etwas über eine bestimmte Zeit dar.

Die einzige Voraussetzung dafür, daß eine Kurve zum Schluss so aussieht, ist die, dass die gemessene Sache um irgendeinen Prozentsatz pro Zeiteinheit wächst.
Je geringer die prozentuale Wachstumsrate ist, um so mehr Zeiteinheiten bedarf es, bis sich ein gut erkennbarer Hockeyschläger ausbildet.

Kapitel 3: Exponentielles Wachstum

Kapitel 4: Kraft der Exponentialität

Diese kurze Präsentation soll Ihnen helfen, die Macht einer exponentiellen Funktion zu verstehen.
Wenn etwas, wie z.B. die Bevölkerung, die Nachfrage nach Erdöl oder die Geldversorgung im Verhältnis zu ihrer aktuellen Grösse stetig zunimmt und Sie diese Entwicklung in einer Grafik darstellen, dann wird diese Grafik wie ein Hockeyschläger aussehen.

Einfacher gesagt, wenn etwas über die Zeit prozentual zunimmt wächst es exponentiell.

Lassen Sie mich die Kraft der Exponentialität an einem Beispiel veranschaulichen, das ich einer grossartigen Abhandlung von Dr. Albert Bartlett entnommen habe.

Kapitel 4: Kraft der Exponentialität

Kapitel 5: Wachstum vs. Wohlstand

Nun werde ich den zweiten Schlüsselgedanken vorstellen.Er liegt ziemlich weit ausserhalb des Üblichen.
Deshalb möchte ich mir von einem Philosophen des 19. Jahrhunderts helfen lassen und zitiere:
„Alle Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich angenommen.“

Dieses grossartige Zitat stammt von diesem glücklich aussehenden Herrn unten in der Ecke: Arthur Schopenhauer.

Irgendwann einmal in den kommenden 20 Jahren wird dieser Gedanke, den ich Ihnen jetzt vorstelle, als selbstverständlich gelten.
Aber zum heutigen Zeitpunkt liegt man wohl richtig, wenn man sagt, dass ihn viele Leute als lächerlich ansehen.

Kapitel 5: Wachstum vs Wohlstand

Kapitel 6: Was ist Geld?

Bevor wir uns auf eine Rundreise durch die Wirtschaft, die Umwelt und Energie begeben, müssen wir uns klarmachen, was eigentlich „Geld“ ist.

Geld ist etwas, mit dem wir im Alltag so eng verbunden leben, dass wir gar nicht mehr genau darüber nachdenken.

Geld ist eine wichtige, menschliche Kreation. Würde alles Geld verschwinden, dann entstünde an seiner Stelle unvermittelt eine neue Form Geld, wie z.B. Kühe, Tabak, Brot, oder auch besonders hübsche Nuss- oder Muschelschalen.

Kapitel 6: Was ist Geld?

Kapitel 7: Geld-Schöpfung

Wenn wir je verstehen wollen, was in der Finanzwelt gerade vor sich geht, dann müssen wir damit beginnen Geld zu verstehen und wie es geschaffen wird. Deshalb werden wir diesen Prozess der Geldschöpfung hier untersuchen.

Lassen Sie mich Ihnen John Kenneth Galbraith vorstellen. Er lehrte viele Jahren an der Harvard University und war politisch aktiv. Er diente den Regierungen von Franklin D. Roosevelt, Harry S. Truman, John F. Kennedy, und Lyndon B. Johnson. Neben anderen Aufgaben war er unter Kennedy Botschafter der USA in Indien.

Er war einer der wenigen, der zweimal die ‚Presidential Medal of Freedom’ erhielt.
Ganz offensichtlich eine bemerkenswerte Persönlichkeit.

Über Geld machte er die berühmte Aussage:
„Das Verfahren, wie Geld geschaffen wird, ist so einfach, dass sich unser Verstand dagegen wehrt.“
Genau darüber wollen wir nun reden.

Kapitel 7: Geld-Schöpfung

Kapitel 8: Die US Notenbank

Jetzt werden wir herausfinden, wo Geld geschaffen wird. Das Verfahren funktioniert wie folgt:

Angenommen der Kongress benötigt mehr Geld als er hat.

Ich weiss, das ist etwas weit her geholt! Vielleicht hat er eine regelrecht historische Dummheit begangen, wie z.B. die Steuern gesenkt während er zwei Kriege gleichzeitig führt.
Nun, der Kongress selbst hat kein Geld und wird wegen der zusätzlichen Ausgaben also eine Anfrage an das Finanzministerium richten.

Kapitel 8: Die US Notenbank

Kapitel 9: Kurze Geschichte des US Geldes

Bevor wir uns den derzeitigen Geschehnissen zuwenden, müssen wir wissen, wie die Entwicklung bis hierhin verlief.

Ich erzähle Ihnen nun eine stark geraffte Version der jüngeren amerikanischen Finanzgeschichte.

Diese Kapitel bezweckt, Ihnen zu zeigen, dass der amerikanische Staat die Regeln in Krisenzeiten radikal verändert hat und dass unser Geldsystem in Wirklichkeit viel jünger ist als Sie vielleicht meinen.

Kapitel 9: Kurze Geschichte des US Geldes

Kapitel 10: Inflation

Wir müssen uns noch mit einem Schlüsselgedanken befassen, bevor wir in die heutige ökonomische Situation eintauchen.
Es geht um Inflation. Die Meisten von uns verbinden Inflation mit der Vorstellung steigender Preise, aber das stimmt nicht ganz.

Stellen Sie sich vor, ein Apfel und eine Orange kosten dieses Jahr je einen Dollar und im folgenden Jahr zehn Dollar.
Da Sie in diesem Jahr Äpfel und Orangen genauso gerne essen, wie schon im letzten, ist das einzige was sich verändert hat Ihr Geld.

Es hat an Wert verloren. Inflation wird nicht durch steigende Preise verursacht.

Kapitel 10: Inflation

Kapitel 11: Wieviel ist eine Billion?

Während des Crash Course werden Sie wiederholt Zahlen begegnen, die in Billionen ausgedrückt werden.
Wieviel ist eine Billion? Wissen Sie es?
Ich bin mir selbst nicht wirklich sicher. Eine Billion ist eine sehr, sehr große Zahl. Ich denke, es lohnt, sich einige Minuten Zeit zu nehmen und zu versuchen, davon eine Vorstellung zu bekommen.

Kapitel 11: Wieviel ist eine Billion?

Kapitel 12: Schulden

Jetzt stürzen wir uns in den zweiten Teil des Crash Course.
Hier zeige ich auf, welche Informationen mich und meine Familie veranlassten, unser Leben grundlegend zu ändern – wo wir leben, meine Arbeitswelt und sogar, woher wir unsere Nahrungsmittel bekommen.

Mit dem jetzt verfügbaren Hintergrundwissen können wir verstehen, wie die drei „E“s, die für die Energie, Wirtschaft und Ökologie stehen, verbunden sind und in einem eng begrenzten Zeitfenster von ca. 10 Jahren zusammenlaufen.

Die 2010er Jahre. Es sind die Betrachtungen der folgenden Kapitel, welche mich zu der Annahme veranlassen, dass die nächsten 20 Jahre vollständig anders sein werden, als es die letzten 20.

Eine kleine Warnung: Dieses Material kann schockieren und auch emotional herausfordernd sein.

Kapitel 12: Schulden

Kapitel 13: Ein Nationales Versagen zu Sparen

Wenn Sie gerade das vorherige Kapitel über Schulden gesehen haben, dann mögen Sie sich fragen, ob unsere Ersparnisse oder Vermögenswerte ausreichen, um diese hohe Schuldenlast überhaupt bewältigen zu können.

Im nächsten Kapitel werde ich Vermögen behandeln. Ich werde den Nachweis erbringen, dass die USA dabei versagt hat, Geld anzusparen und zwar auf jeder Ebene der Gesellschaft.

Kapitel 13: Ein Nationales Versagen zu Sparen

Kapitel 14: Vermögenswerte und Demographie

Wie wir in den vorangegangenen Kapiteln gesehen haben, hat die USA einen in ihrer Geschichte nie dagewesenen Verschuldungsgrad erreicht und versagt ebenso beispiellos beim Sparen.

Nun, man könnte einwenden, dass es nicht besonders sinnvoll ist, nur Schulden und Ersparnisse zu betrachten, sondern auch alle sonstigen Vermögenswerte einzubeziehen.
Aber spielt es am Ende wirklich eine Rolle, wenn man keine Ersparnisse und $1 Million Schulden hat, wenn es z.B. noch irgendwo Vermögenswerte von $10 Millionen gibt?

Kapitel 14: Vermögenswerte und Demographie

Kapitel 15: Blasen

Okay, jetzt, nachdem wir einen Blick auf die US-Vermögenswerte geworfen haben, müssen wir einige Zeit darauf verwenden, zu verstehen, was eine Blase in Bezug auf Vermögenswerte darstellt.

Eine solche Blase nennt man „Vermögensblase“. Wir betrachten, wie sie sich bildet und welche Konsequenzen deren Platzen hat. Im Speziellen werden wir uns mit der derzeit bestehenden Immobilien-Blase befassen, welche die größte Blase der Geschichte ist und wahrscheinlich auch die Zerstörerischste.

In der Vergangenheit war das Platzen von Vermögensblasen fast immer traumatisch.
Soziale, politische und ökonomische Umbrüche haben die schlechte Angewohnheit, Vermögensblasen zu folgen. Ein garantiertes Merkmal von Vermögensblasen ist die Zerstörung von Vermögenswerten.

Kapitel 15: Blasen

Kapitel 16: Unscharfe Zahlen

Was ist, wenn das stimmt, was Kevin Phillips in einem Artikel schreibt:

„Seit den 1960er Jahren täuscht Washington die Bürger und Gläubiger mit offiziellen Statistiken, die durch bestimmte Berechnungsmethoden manipuliert sind.
Diese Statistiken sind aber die entscheidenden Instrumente mit denen die Kraft der amerikanischen Wirtschaft gemessen wird.“

Was ist, wenn sich herausstellt, dass die Entscheidungen, die wir als Einzelpersonen, Firmen und Staat trafen, auf irreführenden, wenn nicht gar falschen Daten beruhen?

Kapitel 16: Unscharfe Zahlen

Kapitel 17a – Peak Oil

Also, wir kommen zum Kapitel über Peak Oil – das ist ein grosser Brocken.

In Kapitel 3 sagte ich Ihnen, dass ich die drei „E“ miteinander verknüpfen würde.
Nun sind wir daran, die Wirtschaft mit der Energie zu verbinden.
Das ist eines der wichtigsten Kapitel, es ist ein Riesenthema.

Ich möchte hervorheben, dass vieles in diesem Kapital auf der Arbeit hunderter engagierter Leute beruht, die Daten zusammengetragen, die Schlüsse daraus gezogen und unermüdlich daran gearbeitet haben, unser Verständnis über die Bedeutung der Energie für unsere Leben voran zu bringen. Ich ziehe meinen Hut vor diesen Leuten.
Energie ist der Lebenssaft einer jeden Wirtschaft.

Kapitel 17a – Peak Oil

Kapitel 17b: Energiehaushalt

Nun kommen wir genau auf das Thema zu sprechen , das mein Investitions- und Kaufverhalten prägt. Ich nenne es Energiehaushalten.

Als man begann Erdöl für industrielle Zwecke zu nutzen, stand die Weltbevölkerung bei 1.5 Milliarden Menschen und Segelschiffe durchpflügten die Gewässer neben den mit Kohle betriebenen Dampfschiffen.
Seither hat sich die Weltbevölkerung mehr als vervierfacht, die Weltwirtschaft ist um das zwanzigfache gewachsen und der Energieverbrauch um mehr als das vierzigfache.

Uns allen sind die gewaltigen Nutzeffekte bestens bekannt, die mit dieser explosiven Befreiung menschlicher Leistungsfähigkeit verbunden sind.
Um die Fortsetzung dieses anhaltenden Überflusses richtig würdigen zu können, müssen wir die Rolle der Energie bei der Formung unserer Gesellschaft verstehen.

Kapitel 17b: Energiehaushalt

Kapitel 17c: Energie & Wirtschaft

Okay, nun sind wir endlich soweit, dass wir die Ökonomie mit der Energie zusammen bringen können.

In einem Interview beschrieb Peter Schiff, von Euro Pacific Capital, die Ökonomie als die „Wissenschaft zur Befriedigung unbegrenzter Nachfrage mit begrenzten Ressourcen“.

Angesichts unserer Vorlieben, würden die meisten Menschen ein Leben als Milliardär wählen.

Kapitel 17c: Energie & Wirtschaft

Kapitel 18: Die Umwelt

Ich gratuliere, Sie haben es zum letzten Kapitel der Informationen geschafft.
Die verbleibenden Kapitel sind Zusammenfassungen und Schlussfolgerungen.

Lassen Sie mich vorausschicken, dass es hier nicht um den Klimawandel gehen wird. Stattdessen will ich mich auf linearere, weniger komplizierte, und, wie ich glaube, unmittelbarere Sorgen konzentrieren.

Das primäre Ansinnen des Crash Course’ ist, Ihnen zu zeigen, dass sich unser exponentielles Geldsystem von den Realitäten auf diesem Planeten abgekoppelt hat.
Es zwingt uns ein Glaubensbekenntnis an unbegrenztes Wachstum auf , wo wir doch auf einer endlich großen Kugel leben.

Kapitel 18: Die Umwelt

Kapitel 19: Zukunftsschock

Ich biete Ihnen einen umfassenden Überblick darüber, wie all unsere Probleme miteinander verwoben sind. Und als miteinander verwoben müssen sie auch betrachtet werden, sonst werden wir keine Lösung finden können.

Also sehen wir uns die kritischen Entwicklungen noch einmal an, die in einem sehr schmalen Zeitfenster in der Zukunft akut werden.

Wir begannen damit, das Geld zu verstehen und die Tatsache, dass unser Geld durch verzinsliche Anleihen geschaffen wird. Dadurch entsteht der Sachzwang, dass die Kredit- bzw. Geldmenge stetig um einige Prozente pro Jahr erhöht werden muss.

Kapitel 19: Zukunftsschock

Kapitel 20: Was soll ich tun?

Willkommen zum Kapitel 20, der Zusammenfassung der vorangegangenen Kapitel.
Alle bisherigen Versuche, Informationen rund um die Frage „Was soll ich tun?“, fließen hier zusammen.

Oder anders gesagt: Was sollten WIR tun? Denn die Veränderungen, die auf uns zukommen, können nicht von einzelnen Individuen bewältigt werden.

Kapitel 20: Was soll ich tun?

Nach dieser Lernkurve haben Sie vermutlich Ihren Blick für Realitäten unterhalb sichtbarer Oberflächen geschärft

hofft Ihr Oeconomicus