Autohäusern steht das Wasser bis zum Hals

Manipulierte Verkaufszahlen
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Der Autosektor in Europa ist schon seit Jahren rückläufig. Der Markt ist eingebrochen und viele Werke müssen dicht machen. Obwohl die Nachfrage dürftig ist, produzieren die übrig gebliebenen Autohersteller fast weiter wie bisher und das passiert häufig auf Kosten der Händler.
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Einer Reportage des belgischen Programms Terzake zufolge, werden Autohändler zu großen Abnahmemengen verpflichtet und müssen diese Fahrzeuge dann auch noch selbst anmelden, so dass es aussieht, als ob viele Fahrzeuge verkauft wurden.
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Tatsächlich bleiben jedoch die Händler auf zahlreichen Neuwagen sitzen. Dem Automobilverband Federauto zufolge treibe das die Autohäuser in den Ruin!
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weitere Details

Französisches Elektroauto für 12.000 Euro

Elektroauto für 12.000 Euro

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Bildrechte: CC, Urheber: El monty

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Das Elektroauto Bluecar, das bereits als Leihwagen durch die Straßen von Paris flitzt, wird jetzt in Frankreich auch an Privatkunden verkauft.
Der Wagen koste 12.000 Euro, sagte der Chef des französischen Konzerns Bolloré, Vincent Bolloré, in Paris.
Die Miete des Akkus, mit dem der Wagen angetrieben wird, kostet zusätzlich 80 Euro im Monat, für eine Monatspauschale von 15 Euro kann der Wagen an Stationen des Unternehmens aufgeladen werden.
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Der Pininfarina Bluecar ist ein Elektroauto und wurde unter dem Projektnamen Bluecar vom Batteriehersteller batScap, einem Tochterunternehmen des französischen Mischkonzerns Groupe Bolloré und Pininfarina, entwickelt.
An batScap ist auch die EDF zu 20 % beteiligt.
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Basis des Elektroautos ist der von batScap in Quimper in der „Bretagne“ Lithium-Polymer-Akkumulator. Für die Aufnahme des Stromes aus der Rekuperationsbremse und dessen rasche Abgabe bei anschließendem Beschleunigen ist zusätzlich ein Superkondensator eingebaut.
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Bei dem Projekt arbeitete batScape neben Pininfarina auch mit Renault zusammen. Den Motor liefert Matra.
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Ihr Oeconomicus


Drohender Abschwung: Autohändler liefern sich gnadenlose Rabattschlacht

Drohender Abschwung: Autohändler liefern sich gnadenlose Rabattschlacht
„Nie war das Rabattniveau im September höher“, sagt Auto-Experte Dudenhöffer. In der Spitze erreichen die Nachlässe 30 Prozent – doch nicht jedes Modell ist als Billig-Schnäppchen zu haben.
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Nachlässe bis zu 30 Prozent
In der Spitze haben die Autohändler im September Neuwagen mit bis zu 30 Prozent Preisnachlass angeboten. Wer jetzt allerdings glaubt, im Autohaus den Preis für das gerade gewünschte Modell um rund ein Drittel drücken zu können, täuscht sich.
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Japaner geben ordentliche Rabatte
Wer ein Schnäppchen machen will, kann das allerdings nur bei bestimmten Modellen tun – und die deutschen Hersteller sind dabei mit Rabatten deutlich zurückhaltender als die Importeure.
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Großer Rabatt für die Mercedes S-Klasse
Top-Schnäppchen gibt es außerdem bei Chevrolet und Seat. Mercedes gewährt im Rahmen der Aktion „Privat Leasing“ einen Kundenvorteil von sage und schreibe 26.933 Euro – das gilt allerdings nur, wenn man sich eine S-Klasse zum Listenpreis von 107.338 Euro zulegt.
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Welt-online
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Automobil-Industrie
Dieser hübsche Erlebnis-Bericht soll aufzeigen, wie sich die deutschen Automobil-Hersteller auf den Abschwung vorbereiten, der uns in den nächsten Monaten mit voller Wucht treffen wird!
Die Zutaten: “Reihen schließen, Stammbelegschaften halten, maximale Flexibilität in der Arbeitszeit.” – Das Problem ist dabei nur:
Die sozial erträglicher – und damit anständiger – verteilte Last beim Abschwung wird trotzdem zum selben Ergebnis führen, das uns das unvermeidliche Ende dieser Dauerkrise zeigt: Weniger kollektiver Verdienst des Erwerbstätigen-Heeres, weniger Kaufkraft, daher erneute Discount-Schlachten und Flexibilisierungs-Kampagnen, bis dem Patienten – den Konsumenten – die Luft ausgeht.
Das Gute ist: Weniger von allem brauchen wir ohnehin, wenn dieser Planet uns noch eine Weile aushalten soll. Aber von allem am Ende nichts mehr, das führt einfach nur zu einem anderen Tod. Die erste Methode erinnert mich an den Galgen, die zweite an eine Steinigung. Beide Methoden – dachte ich – sind in unseren Breitengraden seit langem nicht mehr akzeptiert.
Markus Gaertner
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Diffuser Lichtblick
PkW-Neuzulassung in Russland mit einem Plus von 10% im September 2012 ggü Vorjahr
Quelle: AEB Automobile Manufacturers Committee