20 Prozent auf Alles – ohne Insolvenz-Quote

gescheitertes Theorie-Modell der Praktiker

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Bildrechte: CC, Urheber: A.Savin
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„Mit der Praktiker-Karte mehr bekommen“ -so eine Werbeaussage der zahlungsunfähigen Baumarkt-Kette- diese Rechnung wird vermutlich aufgehen … allerdings nur bei der Vermehrung der Verluste der Gläubiger!
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Gestern haben acht Tochtergesellschaften der Praktiker AG haben heute beim Amtsgericht Hamburg einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Wie die Konzernzentrale mitteilt, war der Schritt war notwendig geworden, nachdem die Verhandlungen über eine zunächst Erfolg versprechende weitere Sanierungsfinanzierungen gescheitert waren und kurz zuvor auch der angestrebte Verkauf der Anteile an der luxemburgischen Tochtergesellschaft Bâtiself S.A. wegen Gremienvorbehalten auf Seiten des Käufers nicht abgeschlossen werden konnte.
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Der Insolvenzantrag erstreckt sich auf insgesamt acht operative Teilgesellschaften in Deutschland. Der Insolvenzantrag für die Dachgesellschaft Praktiker AG wird in Kürze nachgereicht. Max Bahr mit seinen derzeit 132 Märkten und das Auslandsgeschäft sind davon nicht betroffen. Die Praktiker- sowie die extra-BAU+HOBBY-Märkte sollen im Rahmen eines vorläufigen Insolvenzverfahrens fortgeführt werden.

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Management-Fehler oder gar das Eingeständnis ein fragwürdiges Geschäftsmodell nicht reformieren zu wollen, wurden bislang nicht eingeräumt … der Schierlingsbecher für das Unternehmen erscheint nunmehr unvermeidlich … auf Sicht leider auch für 20,000 Mitarbeiter der Baumarkt-Kette!
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Die Lernkurve für Verbraucher und Gläubiger:
mit vermeintlichen Preisnachlässen (oft zu Lasten der Qualität) nicht blenden lassen und schrille „Geiz-ist-geil„-Versprechen schlichtweg ingnorieren!
Solide Geschäftsmodelle sind Trumpf!
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Ihr Oeconomicus

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Die Eigentümer-Struktur des Kozerns – Stand März 2013
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Anteil Anteilseigner
66,07 % Sonstige Aktionäre
9,95 % Donau Invest (Österreich)
9,61 % Maseltov (Zypern)
4,86 % Goldman Sachs (USA)
3,46 % Lazard Frères Gestion (Frankreich)
3,05 % Dimensional (USA)
3,00 % Sicav Objectif (Frankreich)
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Die praktischen Nachrichten zum Vorgang
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Praktiker AG
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SpOn: Insolvente Baumarktkette: Praktiker erliegt der Rabattsucht
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SZ: 20 Prozent auf gar nichts mehr
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N-TV: Fatale Rabattschlacht
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follow-up, 15. November 2013

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Bei Max Bahr geht endgültig das Licht aus
3600 neue Jobcenter-Kunden im Anmarsch!


Strafanzeige von Dr. iur. Wolfgang Philipp – Seite 5 von 6

Strafanzeige von Dr. iur. Wolfgang Philipp – Seite 5 von 6

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Eine solche Begründung ist durch nichts zu rechtfertigen. Sie dient nur dazu, die EFSF
auch vor den geringsten Verlusten zu schützen, denn sie hat allenfalls noch 19 Mio. € zu
verlieren, höhere Verluste führen zur sofortigen Insolvenz. Portugal-Anleihen wurden per
28.12.2011 mit 86, 61,45 bzw. sogar nur 47,20 % gehandelt, Irland-Anleihen lagen bei
92,19 bzw. 87,10 % des Nennwertes

– Anlage 6 -.

Es gibt keinen Grund, Anleihen, welche Portugal und Irland bei der EFSF (auch noch zu
niedrigeren Zinsen) aufgenommen haben, höher zu bewerten als andere von ihnen
aufgenommene Anleihen, die an der Börse handelbar sind. Es besteht der dringende
Verdacht, dass bei der EFSF in großem Umfange Bilanzfälschung betrieben wird, um das
Entstehen auch nur der geringsten Verluste zu vermeiden. Es sei in Erinnerung gerufen,
dass nach den zugrunde liegenden Verträgen die EFSF als praktisch vermögenslose
Gesellschaft am Markt bis zu 440 Mrd. € aufnehmen und dieses Geld als „Stabilitäts-
hilfen“ an notleidende Euro-Staaten weitergeben soll.

Die so beschaffene Gesellschaft ist durch die absolut unvertretbare und nur als kriminell
zu bezeichnende Fehlleitung von Geldern an die Gläubiger des griechischen Staates,
deren Anleihen von diesem zu überhöhten Kursen zurückgekauft wurden, belastet.

Die in Rede stehende Fehlleitung hätte auch vermieden werden können, wenn der BFM
und die EFSF beim griechischen Staat darauf gedrungen hätten, dass zumindest kein
Gläubiger seine Anleihe für 33,8 % an den griechischen Staat verkaufen kann, der sie zu
niedrigeren Kursen erworben hat. Das wäre in jedem Einzelfalle durchaus nachprüfbar
gewesen. Dann wären wenigstens Spekulationsgewinne dieser Art vermieden worden.
Freilich wäre die Subventionierung der Altgläubiger, die bereits bis zu fast 90 % durch
Kursverluste verloren hatten, immer noch geblieben.

Dass die Rückkaufaktion außer der Begünstigung von Banken und Hedgefonds
Griechenland nichts gebracht hat, ergibt sich auch aus einer Ausarbeitung des Professors
Henning Klodt, gegenwärtig Leiter des Zentrums Wirtschaftspolitik des Instituts für
Weltwirtschaft

– Anlage 7 -.

Es ist offenkundig, dass der Kreis der Täter, der dafür verantwortlich ist, dass öffentliche
Gelder mit dem Ziel oder dem Effekt ausgegeben werden, in Milliardenhöhe Banken und
Hedgefonds Vorteile zukommen zu lassen, ohne dass die vom Deutschen Bundestag

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… weiter mit Seite 6/6

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© by Herrn RA Dr. iur. Wolfgang Philipp
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„Frankfurter Rundschau“ ist pleite

Traditionsblatt vor dem Aus
„Frankfurter Rundschau“ ist pleite
Trotz diverser Sparmaßnahmen muss die „Frankfurter Rundschau“ Insolvenz anmelden. Damit droht das Aus einer deutschen Traditions-Tageszeitung. Die Kölner Verlagsgruppe M. DuMont Schauberg hatte versucht, das Blatt aus den roten Zahlen zu führen – etwa durch eine teilweise Zusammenlegung mit der „Berliner Zeitung“.
N-TV
Schade!

Erneut deutsche Werften vor dem Aus

Erneut deutsche Werften vor dem Aus

Nach monatelangem Hin und Her bei der Rettung für die P+S-Werften in Stralsund und Wolgast stoppt die Landesregierung nun die Hilfen. Knapp 2000 Jobs sind in Gefahr.

Wie Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) am Montag nach einem Krisengespräch in Schwerin mitteilte, reichte der vereinbarte Kreditrahmen nicht, um bestehende Aufträge fertigzustellen und die Werften vor der Zahlungsunfähigkeit zu retten. Die P+S-Werften gehören zu den zehn größten Arbeitgebern in Mecklenburg-Vorpommern.

Deutsche Welle


Zwangsschließung der Weserbank

Zwangsschließung der Weserbank
Mit der Weserbank aus Bremerhaven geht erstmals seit Ausbruch der Finanzkrise ein Institut in Deutschland pleite.
Zwangsschließung:
Weserbank-Chef gibt Finanzkrise Schuld an Insolvenz
Weserbank bei Wiki
passendes Video Zeitdokument zum Thema:
Nachrichtenagentur Reuters.