Nach Prokon-Pleite: Verbot riskanter Finanzprodukte?

Die Bundesregierung will Kleinanleger zukünftig besser schützen und den Verkauf hochriskanter Finanzprodukte notfalls beschränken oder sogar verbieten. Die beteiligten Ministerien sind sich darüber einig, die Finanzaufsichtsbehörde BaFin mit einer entsprechenden Ermächtigung auszustatten.
Die seit Längerem laufenden Vorarbeiten werden jetzt wegen des Falls Prokon intensiviert.
Der Fall Prokon zeigt, dass der Anlegerschutz im Grauen Kapitalmarkt unzureichend ist.
Ein einheitlicher Kundenschutz ist nur dann wirksam, wenn vergleichbare Geschäfte gleichen Regeln und auch einer vergleichbaren Aufsicht unterworfen werden. Die Beaufsichtigung des Grauen Kapitalmarkts durch die Gewerbeaufsichtsämter kann diesem Anspruch nicht genügen. Den Rest des Beitrags lesen »