Merkel für Opel-Krise mitverantwortlich
Veröffentlicht: 26. Dezember 2012 Abgelegt unter: BEWERTUNGEN ZUM ZEITGESCHEHEN, Finanzkrise, UNTERNEHMEN IM KRISENMODUS | Tags: Dr. Angela Merkel, Euro-Politik, General Motors, Gregor Gysi, Opel, Werksschließung Hinterlasse einen KommentarMerkel für Opel-Krise mitverantwortlich
Gregor Gysi macht die Euro-Politik von Bundeskanzlerin Merkel für das Aus von Opel in Bochum mitverantwortlich. Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck schließt sich unterdessen „der allseitigen berechtigten Empörung“ über die Werksschließung an.
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Gysi forderte einen Neustart in der Euro-Politik. Merkels Kurs sei falsch. „Sie gefährdet die europäische Idee.“ Zu den guten Umfragewerten für Merkel persönlich und auch für ihre CDU sagte Gysi:
„Sie hat so eine Art, die Leute zu beruhigen. Und alle hoffen, dass sie ihr Geld doch noch zusammenhalten können.
Aber die Opelaner zeigen: Die Krise beginnt anzukommen.“
Do-it-yourself-Welle in den Konzernen
Veröffentlicht: 4. Dezember 2012 Abgelegt unter: ÖKONOMIE - ECONOMICS, UNITED STATES OF AMERICA | Tags: Acer, Chinesische Arbeitskosten, General Motors, Gucci, Komplexe Lieferketten, Nissan, Outsourcing Hinterlasse einen KommentarAbschied vom Outsourcing: Do-it-yourself-Welle in den Konzernen
General Motors stellt Tausende IT-Leute ein. Acer entwickelt erstmals seit 10 Jahren einen Laptop selbst. Die Gucci-Mutter in Frankreich zieht M&A-Deals ohne externe Banken durch. In der Wirtschaft greift ein neues Regime um sich: Die Outsourcing-Welle kehrt sich teilweise um.
In der Industrie zeichnet sich ein Trend zum Do-it-yourself ab. Immer mehr Funktionen werden zurück ins Mutterhaus geholt. Aufgaben werden lieber selbst erledigt, anstatt sie an Lieferanten, Ingenieurbüros oder externe Finanzdienstleister zu vergeben.
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Diese Trends haben die überwiegend aus Kostengründen ausgebauten globalen Lieferketten in vielen Fällen entweder anfälliger gemacht oder deren Kalkulation durcheinander gewirbelt. Sinkende Reallöhne in den USA sowie die zunehmende Automation mit dem Vormarsch der Roboter haben zudem die Produktivität in Nordamerika und in Europa in die Höhe getrieben, während in China und Indien die Löhne deutlich zu steigen beginnen.
Der Baugeräte-Hersteller Caterpillar , der Schloss-Produzent Master Lock und General Electric sind nur ein paar Beispiele von US-Firmen, die begonnen haben, Produktion wieder zurück nach Nordamerika zu verlegen. Zusammen mit den in die USA zurück verlagerten Jobs könnten laut einer Untersuchung der Boston Consulting Group bis zum Ende des Jahrzehnts in den USA über 2,5 Millionen neue Stellen in der Exportwirtschaft geschaffen werden.
Demnach könnten die USA bis 2015 gegenüber Deutschland, Frankreich, Italien und Japan einen Kostenvorteil von 5-25 Prozent bei den Exporten erreichen. Arbeitskosten, billiges Erdgas und niedrige Elektrizitätskosten sollen die Treiber dafür sein, so die Beratungsgesellschaft.
ManagerMagazin
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Anmerkung
Amerika vertraute viel zu lange auf schuldenfinanziertem Konsum, Verlagerung von Fertigungskapazitäten ins Ausland und dem Import vermeintlich billiger Waren.
Angestammte Industrien brachen weg, neue Jobs entstanden andernorts.
Insoweit erscheint mir die Rückführung einstmals exportierter Werkbänke der Weg in die richtige Richtung zu sein.
Dies gilt insbesondere auch für Deutschland, dem von Margaret Thatcher hinterlassenen Scherbenhaufen [auch wenn mir an der Stelle Clemens Fuest sicher heftig widersprechen würde] und den meisten Staaten der EURO-Zone.
Ihr Oeconomicus
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Arbeitsmarkt, Lohn- und Lohnnebenkosten in China [Stand: Oktober 2011]
Aufschlussreiche Analyse der Schwaben-IHK – PDF [211 Seiten]
Amerikas unterschätztes Milliardenproblem
Veröffentlicht: 19. September 2012 Abgelegt unter: UNITED STATES OF AMERICA | Tags: AIG, Fannie Mae, Freddie Mac, General Motors, Tarp-Programm, US-Banken, Wahlkampf Hinterlasse einen KommentarAmerikas unterschätztes Milliardenproblem
Die Rettung von Amerikas Banken wird im Wahlkampf als Erfolg gehandelt. In Wahrheit ist die Bilanz durchwachsen – und kommt zu früh.
DIE ZEIT
Hintergründe zum Troubled Asset Relief Program (TARP)
Der Bankraub
Veröffentlicht: 17. November 2008 Abgelegt unter: BEWERTUNGEN ZUM ZEITGESCHEHEN, Finanzkrise, shadow banking, Special Purpose Vehicles, UNITED STATES OF AMERICA | Tags: "Broad Index Secured Trust Offering", "Rules are for fools", Alan Greenspan, Asienkrise, Asset-Backed Security, BaFin, BayernLB, Bistro, Blase, Blythe Masters, Cobold-Anleihe, Credit Default Swaps, Credit Linked Note, Delaware, Deutsche Bank National Trust, Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg, finanzielle Massenvernichtungswaffen, Finanzmärkte, General Motors, Georg Funke, Georges Quay, Hypo Real Estate, IKB, IWF - IMF, Jackson Hole, Jochen Sanio, Josef Ackermann, Konsumentenkredite, KPMG, Kreditderivat, Lehman, Leverage, Litton Loan Servicing, Lone Star, Moody's, Office of the Comptroller of the Currency, Ormond Quay, Rettungspakete, Sachsen LB, Schattenbanken, SEC, US-Hypothekenmarkt, Verbriefung, Wall Street, Warren Buffet, Zinssystem, Zweckgesellschaft Hinterlasse einen KommentarDer Bankraub
Können die Politiker der wichtigsten Wirtschaftsnationen die destruktiven Kräfte der Finanzmärkte wieder in den Griff bekommen?
Wer die angestrebte Neuordnung der Weltwirtschaft verstehen will, muss wissen, wie die Welt an den Rand des Ruins gebracht werden konnte.
Die Rekonstruktion dieses Kapitalverbrechens – begangen von Bankern, geduldet von Politikern – zeigt, warum der große Crash noch bevorstehen könnte.
2. Teil: PHASE I: 1995 BIS 1997
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3. Teil: PHASE II: 1998 BIS 2001
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4. Teil: PHASE III: 2001 BIS 2004
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5. Teil: PHASE IV: 2004 BIS 2006
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6. Teil: PHASE V: 2007
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7. Teil: PHASE VI: JANUAR BIS OKTOBER 2008
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8. Teil: PHASE VII: SEPTEMBER 2008 BIS ?
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9. Teil: Epilog