Der Preis des Geldes

Der Preis des Geldes

Alternativen zur Zinswirtschaft. Wer sich bei einer Bank Geld leiht, muss Zinsen zahlen. Wer anderen einen Kredit gewährt, bekommt Zinsen. Dieses Prinzip ist so selbstverständlich, dass bislang kaum jemand auf die Idee gekommen ist, es infrage zu stellen. Durch die Finanzkrise und die drückende Last der Staatsschulden hat sich der Blick auf Zins und Zinseszins jedoch verändert. Müssen Zinsen wirklich sein? Tatsächlich gibt es Modelle, die ohne sie auskommen. Dazu gehören Komplementärwährungen und das Islamic Banking. Ein Blick in die Zukunft und die Geschichte des Zinses, der immer auch ein Machtinstrument war.
swr2-wissen – Podcast [26:06 Min]

Die Welt auf Pump

Reißen uns die Schulden in den Abgrund?

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Angeblich haben wir über unsere Verhältnisse gelebt, uns zu viel geleistet:
Auf jedem Deutschen lastet eine Staatsschuld von fast 26.000 Euro. Weltweit stehen die Industrieländer mit 55 Billionen Euro in der Kreide.
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Die Dokumentation führt zu den Personen, die mit den Schulden kämpfen: zum Stadtkämmerer von Oberhausen. Zu einer Familie in den USA, die zwei Drittel ihres Einkommens für den Hauskredit ausgibt. Zu einem früheren schwäbischen Banker, der sich fragt, wie Verantwortung, Moral und Augenmaß in der entfesselten Finanzwelt unter die Räder gekommen sind.
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Chinas Wirtschaft rückt in das Zentrum der Krise

Chinas Wirtschaft rückt in das Zentrum der Krise

Das Wachstum in den großen Schwellenländern kommt ins Stocken. Der chinesische Index verliert fünf Prozent und das Wachstum lässt nach, was zu einer Finanzkrise in dem Schwellenland führen könnte.
Welt-online

Sind wir nicht alle ein bisschen Millionär?

Sind wir nicht alle ein bisschen Millionär?

Seit sich die Finanzkrise immer mehr in Richtung der Staatsverschuldung bewegt, werden aus verschiedenen Richtungen wieder Stimmen lauter, die eine stärkere fiskalische Belastung von Vermögen fordern. Nun ist dieses Ansinnen an sich nicht neu, aber die Veränderung der politischen Mehrheitsverhältnisse und uno actu der Erfolgsaussichten entsprechender Vorstöße in einigen europäischen Ländern legt immerhin nahe, über ein Problem nachzudenken, das leider nur sehr selten in diesem Zusammenhang thematisiert wird.

Bei der Frage, was als „Vermögen“ für die Bemessungsgrundlage einer entsprechenden allgemeinen Steuer oder Abgabe heranzuziehen ist, wird nämlich ein Bereich zumeist ausgeblendet, obwohl dieser für die meisten Bürger den Hauptteil ihres Vermögens ausmacht: Das Humankapital. Die Fähigkeit, über lange Zeiträume Einkünfte aus eigenem Handeln zu generieren, ist ein elementarer ökonomischer Vermögenswert. Wer dies bezweifelt sei neben dem gesunden Menschenverstand auch an den Umstand erinnert, dass die Humankapitaltheorie zum nobelpreisgekürten Teil der Ökonomie gehört und in ihren grundsätzlichen Strukturen nicht mehr ernsthaft in Frage gestellt wird.

Essay von Leonhard Knoll – Wirtschaftliche Freiheit

Bank of Japan: China droht Finanzkrise

Bank of Japan: China droht Finanzkrise

Die Kombination aus Immobilienblase, demografischem Wandel und steigenden Krediten erhöhe erheblich die Gefahr einer Finanzkrise, warnte ein Gouverneur der Bank of Japan mit Blick auf China. Das Land stehe kurz davor.

  |  23.08.12, 00:46


Wegen Krise: Selbstmorde in Italien gestiegen

Wegen Krise: Selbstmorde in Italien gestiegen

Erst vor eineinhalb Wochen zündete sich ein 54-jähriger Italiener vor dem Parlament in Italien an, um auf sein Leid hinzuweisen. Er starb wenig später an den Verletzungen. Eine neue Studie hat nun ergeben, dass die gestiegene Zahl der Selbstmorde in Italien tatsächlich im Zusammenhang mit der Finanzkrise gesehen werden kann.

  |  22.08.12, 14:16

vgl. mit dem Aufsatz „Die Qualen der Menschen“


Wie aus braven Top-Ökonomen wüste haudrauf-Rabauken wurden

Wie aus braven Top-Ökonomen wüste haudrauf-Rabauken wurden

Es ist ganz klar: Die Finanzkrise und ihr Nachspiel haben im Koordinatensystem der Volkswirtschaft Unheil angerichtet: Keynesianer gegen Monetaristen, Austerität-Fans gegen Stimulus-Propheten, Fiatgeld-Verteidiger gegen Gold-Gurus. Die Gräben gehen quer durch alles in der Zunft. Viele Ökonomen suchen Halt im Nachdenken, im Schreiben, im Debattieren.

Andere wiederum in der Attacke auf Kollegen. Wer sich reibt, findet vielleicht neue Anhaltspunkte, Ideen, Gitterlinien für ein neues Koordinatennetz. Oder einfach mehr Profil in einer Zunft, die neuen Sinn und zukunftsfähige Theorien sucht.

Was in jüngster Zeit auffällt, ist die nachlassende Geduld und Toleranz in der Auseinandersetzung. Die jüngste Ökonomen-Debatte in Deutschland wurde schon mit viel Verachtung und einem Mangel an Souveränität geführt.

Jetzt kloppen sich in den USA gleich die besten Köpfe, und das wie Jungs auf dem Schulhof. Es hagelt Forderungen nach Aberkennung von Professuren und Entlassungen. Die mediale Schlammschlacht ähnelt dem Eifer von Propheten und der Verbissenheit von Jihaddisten.

weiter bei Markus Gaertner