Das Geschäft mit den Flüchtlingen – Wie private Betreiber an Asylsuchenden verdienen

Das Geschäft mit den Flüchtlingen – Wie private Betreiber an Asylsuchenden verdienen
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Der Platz für Flüchtlinge wird in den Städten und Kommunen knapp. Eine gute Sache – für private Betreiber von Asylunterkünften. Sie profitieren von dem aktuellen Flüchtlingsandrang.
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Nach Prognosen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge haben in 2014 etwa 202.000 Menschen in Deutschland Schutz gesucht … Tendenz deutlich steigend. Um schnell ihrer gesetzlichen Verpflichtung zur Unterbringung nachzukommen, beauftragen die Kommunen private Unternehmen. Diese sollen für teilweise 6,50 Euro pro Tag und Flüchtling Unterkunft, Essen und soziale Beratung anbieten.
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Dabei wird aber auch noch Profit gemacht. Nur, auf wessen Kosten?
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Bevor wir jetzt alle voller Mitleid für diesen privaten Betreiber die Fans für ein „Buntes Deutschland“ um Spenden bitten, sei auf Beiträge von Deutschlandfunk und BR-Radio verwiesen, in welchen das Geschäftsmodell ‚Flüchtlingsheime‘ eingehender untersucht wird.
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Noch einträglicher ist das Geschäft mit den Flüchtlingen in kleineren Kommunen, deren Stadtkämmerer angesichts der kommunalen Finanzlage vor nahezu unlösbaren Herausforderungen bei der Unterbringung der zugewiesenen Flüchtlingsquoten stehen … eine Steilvorlage für hellwache Altruisten die damit zur Freude der Steuerzahler und Anwohner ihre bisher kargen Mieterlöse aufbessern.

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Ihr Oeconomicus
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08.09.2015
Geschäfte mit der Not
Private Betreiber von Flüchtlingsheimen profitieren vom steigenden Druck auf die Kommunen.
Das Geschäft boomt für Firmen wie European Homecare in Essen.
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Stefan Kreitewolf – Die Zeit
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22.01.2014
Das Geschäft mit dem Mitleid – Die dunkle Seite der Freiwilligenarbeit
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