Lawrow: Westen stellt geopolitische Pläne über Interessen der Syrer

Die westlichen Länder fordern laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow von Syriens Regierung eine einseitige Feuereinstellung, um ihre geopolitischen Aufgaben zu lösen und nicht, um die Interessen des syrischen Volkes zu schützen.

„Wenn sie darauf bestehen und darin den einzigen Ausweg für eine Lösung des Problems sehen, so bekomme ich sehr stark den Eindruck, dass sie sich nicht von den Interessen des syrischen Volkes, sondern von den eigenen geopolitischen Plänen leiten lassen“

sagte Lawrow am Samstag vor Studenten der Moskauer Diplomaten-Universität MGIMO.

Laut Moskaus Position solle die Weltgemeinschaft alle Teilnehmer des syrischen Konfliktes dazu veranlassen, die Gewalt einzustellen und sich an den Verhandlungstisch zu setzen, so der Außenminister.
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RIA