Verlassen die Briten die EU?

Verlassen die Briten die EU?
Dramatic: The chances of Britain leaving the EU rose last night after it emerged that one of David Cameron’s closest Cabinet allies Michael Gove, pictured, believes it is time to tell Brussels ‘We are ready to quit’ (Zitat aus dailymail)
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Bildungsminister Michael Gove, von manchen als einer der engsten Mitarbeiter David Camerons bezeichnet, denkt laut darüber nach, dass es für Großbritannien besser wäre die EU zu verlassen und als unabhängige Freihandels-Nation, ähnlich wie die Schweiz und Norwegen, zu agieren.
Großbritannien sollte der EU ein Ultimatum stellen ihm seine Souveränität zurück zu geben, anderfalls solle man die EU verlassen: „Wir sind bereit auszutreten!“
Wenn es heute ein Referendum über den Verbleib in der EU gäbe, dann würde er für den Austritt stimmen.
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zusätzliche Quellen
news.com.au: UK set to opt out of EU justice
BBC: Philip Hammond backs Michael Gove over rethink on EU
INDEPENDENT: Two senior Conservative cabinet ministers call for Britain to threaten to leave the European Union

Aus Rezessionsangst: Großbritannien lockert Regeln für Banken

Aus Rezessionsangst:
Großbritannien lockert Regeln für Banken
Aus Sorge vor einer Rezession weicht die britische Finanzaufsicht FSA Presseberichten zufolge die Regeln für ihre Banken auf. Sie sollen künftig nicht mehr einen bestimmten Prozentsatz ihrer risikoreichen Vermögenswerte unterlegen müssen. Die Banken sollen so mehr Kredite vergeben können.
ManagerMagazin

Britischer Abgeordneter fürchtet Aufstand der Völker gegen die EU

Britischer Abgeordneter fürchtet Aufstand der Völker gegen die EU

Der Konservative Alec Shelbrooke befürchtete in einer Parlamentsdebatte, dass es bald zu einem nationalistischen Aufstand der europäischen Völker gegen die Europäische Union kommen werde. Die EU sei eigentlich als Friedensprojekt gedacht gewesen, doch mit zunehmendem Entzug der Souveränität erzeuge sie in den Staaten das Gegenteil. Die drastische Warnung erinnert an die Zukunftsvisionen eines anderen britischen Politikers vor 44 Jahren. Enoch Powell hatte in der legendären „Rivers of Blood“-Rede die Auswirkungen der Massenzuwanderung prophezeit und damit Recht behalten.
unzensuriert.at

Edelmetallhandel: Fiskus stopft goldene Steuerlücke

Edelmetallhandel: Fiskus stopft goldene Steuerlücke

„Goldfinger“ werden sie in den Finanzämtern genannt: Gutverdiener, die im Nebenerwerb eine Goldhandelsfirma im Ausland betreiben – um ihre Steuerbelastung zu drücken. Der Trick ist ganz legal. Noch.
Noch ist der Trick aber rechtmäßig – und er floriert. Die „Goldfinger“, wie die Anleger in der Finanzverwaltung nur noch genannt werden, gründen dafür eine Personengesellschaft im Ausland, die Gold ankauft. „Dafür wählen sie gezielt ein Land, in dem ihre Gesellschaft den Gewinn per Einnahmen-Überschuss-Rechnung ermitteln kann und nicht zur Erstellung einer Bilanz verpflichtet ist“, sagt Thomas Volkmann, Steuerberater bei Rölfs Partner in Dortmund. Das ist in Großbritannien der Fall, weshalb sich das Königreich zum beliebten Standort für Goldgesellschaften entwickelt hat.
Der Kauf des Goldes führt dort deshalb zu einem Sofortverlust. Hat der Anleger etwa für 500.000 Euro Gold gekauft, hat er unvermittelt ein Minus von 500.000 Euro in den Büchern stehen. Und das kann er nutzen, um den Steuersatz auf das deutsche Einkommen bis auf null zu drücken. Der Hebel dafür nennt sich auf Steuerdeutsch „negativer Progressionsvorbehalt“. Nach den Regeln des Doppelbesteuerungsabkommens (DBA) mit Großbritannin ist der ausländische Verlust nämlich bei der Berechnung des Steuersatzes für die hiesigen Einkünfte zu berücksichtigen. Das Goldgeschäft senkt die Steuern, die der Anleger hier auf seinen Verdienst, seine sonstigen Zinserträge und Einnahmen zahlen muss.
CAPITAL

Amerikas Befreiungsschlag: Britisch oder mehr Griechisch?

Amerikas Befreiungsschlag: Britisch oder mehr Griechisch?

Über den besseren der beiden “Wege” ist in den USA eine lebhafte Diskussion entbrannt. Sie beschäftigt sich letztlich mit der Frage, wie man am schonendsten und mit dem meisten Wachstum aus einer Übertreibungsphase kommt, in der ein ganzes Land weit über seine Verhältnisse gelebt hat.
Die einen sagen, es muss mehr aussehen wie in Großbritannien, wo Einsparungen Kapital freimachen, um die Schulden zu verringern. Andere sagen, es führt kein Weg um einen Schuldenschnitt herum, man kann diesen aber abfedern.
Im Falle der USA wird das durch Inflationierung und niedrige Zinsen versucht.

Markus Gaertner hat hier eine Liste von interessanten Berichten, Analysen und Kommentaren zu diesem Themen-Komplex zusammengestellt:

Huffington Post: Amerikas und Britanniens Wirtschaftspolitik werden sich bald ähneln

WSJ: Großbritannien braucht auch eine Schuldengrenze

Socio-Economics & History: Großbritannien wird bald Griechenland folgen

SmartMoney: Ist Amerika das nächste Griechenland?

USA Watchdog: Das Spiel mit den Schulden-Nukes

TIME: Könnte Amerika wie Griechenland enden?

Alexander Higgins Blog: USA könnte gezwungen sein, Staatsbesitz an China zu verkaufen


EFSF: .. blöd darf man sein, nur kein DE**

EFSF: .. blöd darf man sein, nur kein DE**

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Brasilien, Norwegen und Großbritannien haben schon abgewinkt. Sie wollen ihr Geld nicht investieren. Jetzt soll China investieren, doch es will für „frische Geld“ SICHERHEITEN (!)

Das muss ein Schock für die Staaten sein. Schließlich gehörte es zur Guten Note Staatsanleihen als Steuerrechtsverpfändung anzusehen. Da aber die Wertschöpfungsketten zusammenbrechen, ist es absehbar, dass Staaten über keine Finanzierungsmittel mehr verfügen werden.

Sie sind also gezwungen Rohstoffe für ihre Wirtschaft billigst zu beschaffen und das geht nun mal nur mit Gewalt.

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Gedanken zur politischen Situation in den Euro-Staaten

Gedanken zur politischen Situation in den Euro-Staaten

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  • Finnland

    Die Eurokrise hat den Rechtspopulisten („Wahre Finnen“) einen strahlenden Wahlsieg beschert: Sie konnten im April ihren Stimmenanteil auf fast 20 Prozent vervierfachen.

  • Frankreich

    Ein halbes Jahr vor der Präsidentschaftswahl 2012 ist die Krise für Staatschef Nicolas Sarkozy eine schwere Belastung. Mehr als die Hälfte der Franzosen hat starke Zweifel am Kurs des 56-Jährigen.

  • Italien

    Regierungschef Silvio Berlusconi kämpft um sein politisches Überleben. Nach unbestätigten Medienberichten soll er seinen baldigen Rückzug. Der Präsident der EU-Kommission, José Manuel Barroso, und EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy erwarten verbindliche Zusagen für den Abbau der horrenden italienischen Staatsschulden.

  • Irland

    In Irland hat die Schuldenkrise im vorigen Jahr Premierminister Brian Cowen das Amt gekostet. Mit seinem Finanzminister Brian Lenihan drückte er aber noch einen Sparhaushalt durch. Der neue Premier Enda Kenny hält den Sparkurs strikt ein.

  • Portugal

    Die sozialistische Regierung von José Sócrates ist angesichts der schweren Wirtschaftskrise im Juni abgewählt worden. Auch die neue liberal-konservative Regierung unter Ministerpräsident Pedro Passos Coelho steht schon mächtig unter Druck. Kritiker werfen ihr vor, bei den Sanierungsmaßnahmen den Bogen zu überspannen.

  • Slowakei

    Der Streit um die Euro-Rettung hat einen innenpolitischen Scherbenhaufen hinterlassen. Die christlich-liberale Premierministerin Iveta Radicova hatte die erste Parlamentsabstimmung am 11. Oktober über eine Ausweitung des EFSF mit der Vertrauensfrage verknüpft und verloren.

  • Slowenien

    Die Regierung ist gestürzt, weil sie die rasant steigende Verschuldung nicht eindämmen konnte. Am 4. Dezember soll neu gewählt werden.

  • Spanien

    Die Krise dürfte zu einem Machtwechsel führen. Bei den vorgezogenen Wahlen am 20. November droht den regierenden Sozialisten ein Debakel. Die Konservativen können auf eine absolute Mehrheit hoffen.

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Nicht-Euro-Länder

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  • Großbritannien

    Die Bankenrettung von 2008 hat Großbritannien in eine schwere Schuldenkrise gestürzt. Premierminister David Cameron reagierte mit einer massiven Sparpolitik. Unter anderem opferte er zehntausende Jobs. Gewerkschaften und Opposition laufen Sturm.

  • Rumänien

    Die bürgerliche Regierung hat wegen der Krise stetig an Popularität eingebüßt. Die 2012 anstehende Parlamentswahl dürfte sie verlieren. Wahlkampfgeschenke soll es angeblich keine geben, stattdessen aber weitere Sparmaßnahmen.

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Ihr Oeconomicus