Julius Bär im Visier der französischen Justiz

Die französischen Justizbehörden haben bereits im Juni Anklage gegen die Privatbank Julius Bär erhoben.
Das Institut stecke mutmaßlich in einem riesigen Mehrwertsteuerbetrug auf dem Markt für Emissionsrechte von Kohlendioxid (CO2) drin, berichtete die Nachrichtenagentur AFP am Freitag unter Berufung auf informierte Quellen.
Konkret werde Julius Bär der Geldwäsche verdächtigt, heisst es weiter.

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Das DB-Ganovenstück mit CO²-Zertifikaten

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Das DB-Ganovenstück mit CO²-Zertifikaten:
Steuerbetrugs-Affäre mit dem Handel vom CO²-Verschmutzungsrechten
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Der BGH schmetterte im Januar die Revision von vier Angeklagten ab und bestätigte die Haftstrafen des Frankfurter Landgerichts.
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Dem Vernehmen nach verursachten die „umtriebigen“ Steuerhinterzieher einen Schaden von € 260 Mio. Mit im Boot war auch die Deutsche Bank, deren Zentrale im Dezember 2012 unangemeldeten Besuch von 500 Polizeikräften und Steuerfahndern erhielt.
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Ermittelt wurde auch gegen der Co-Vorstandssprecher Jürgen Fitschen und Finanzvorstand Stefan Krause.
Die Vorwürfe: für im EU-Ausland steuerfrei erworbene Zertifikate wurde Umsatzsteuer vom Finanzamt zurück verlangt, obwohl diese gar nicht abgeführt wurde. Eine Gesetzeslücke hatte dieses Ganovenstück erst möglich gemacht.
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Wie in diesem Zusammenhang getrickst, getäuscht und gelogen wurde, zeigt die nachfolgende Dokumentation:
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