Randnotiz: Ukrainischer Oligarch Firtasch in Wien verhaftet

Der ukrainische Oligarch Dmitri Firtasch ist der österreichischen Nachrichtenagentur APA zufolge in Wien verhaftet worden. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es zwar zunächst nicht, das Wiener Bundeskriminalamt teilte allerdings mit, auf Ersuchen von US-Behörden sei der 48-jährige Ukrainer Dmitri Firtasch verhaftet worden. Das FBI habe schon seit 2006 gegen den Mann ermittelt.

Dem Unternehmer werden Bestechung und die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Die Festnahme soll der Polizei zufolge nicht mit der aktuellen Krise in der Ukraine im Zusammenhang stehen.

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ORFN-TVDIE ZEIT

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Archiv-Beitrag mit korrespondierenden Infos und Hintergründen zu Dmitri Firtasch

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follow-up, 12. April 2014

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Firtasch: „Ich bin zwischen die Fronten geraten“
Erstmals seit der Festnahme vor vier Wochen tritt Gas-Milliardär Dmitry Firtasch an die Öffentlichkeit. In einem Exklusiv-Interview mit der „Krone“ spricht der ukrainische Oligarch, der gegen eine Rekordkaution von € 125 Mio auf freiem Fuß ist, aber die österreichische Hauptstadt nicht verlassen darf über sein Leben im Wartesaal Wien.
krone.at


Krymskij Titan wird für 250 Mio USD ausgebaut

Der ukrainische Geschäftsmann Dmitrij Firtasch will in die Modernisierung des größten europäischen Titandioxid-Herstellers Krymskij Titan rund 250 Mio USD investieren. Nach der Sanierung wird das Werk auf der Halbinsel Krim seine Produktion in den nächsten drei Jahren verdoppeln.
Somit werde die Kapazität etwa 200.000 t pro Jahr betragen, teilte ein Sprecher von Firtasch laut der russischen Wirtschaftszeitung „Wedomosti“ mit.

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Der Titandioxid wird unter anderem als Zusatzstoff in der chemischen Industrie bei der Herstellung von Kunststoffen, Lacken oder Farben eingesetzt. Der größte Anteil des von Krymskij Titan hergestellten Titandioxids wird nach Asien und Europa exportiert.
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maerkte-weltweit.de