Deutschland gibt 100 Millionen Euro für Wiederaufbau Malis

Geberkonferenz in Brüssel

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Deutschland stellt für den Wiederaufbau des westafrikanischen Mali 100 Millionen Euro zur Verfügung. Dies gab Entwicklungsminister Niebel auf einer Geberkonferenz in Brüssel bekannt.
Voraussetzung: Die politisch Verantwortlichen Malis müssten den eingeschlagenen Weg zur Demokratie glaubwürdig fortsetzen.
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dradioFAZ
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Anmerkung
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Insgesamt sollen € 520 Mio seitens der EU und weitere $ 2,5 Mrd. seitens der Weltbank und zahlreichen Geberländern nach Bamako fließen!
Inwieweit sich der französische Atom-Konzern Areva an den Kosten beteiligt, geht aus den Meldungen nicht hervor.
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Zitat des Entwicklungshilfe-Ministers Dirk Niebel:

„Das schärfste Schwert gegen Extremismus ist nicht Militär, es ist Entwicklung und gute Entwicklungspolitik sei die „beste Prävention gegen Extremismus, Gewalt und Krieg.“

Wie Recht er doch damit hat! Allerdings darf angenommen werden, dass so manche schwarze Koffer den Händen der politischen Führung des Landes „anvertraut“ werden.
Leider ist nicht bekannt, ob unseren Teppich-Freak auch ähnliche Sorgen hinsichtlich der geschundenen Bevölkerung in Griechenland plagen und sich in Brüssel dafür einsetzen würde, weitere € 520 Mio für die medizinische Versorgung schwerkranker Hellenen bereitzustellen.
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Ihr Oeconomicus

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