Einschränkungen beim Bankgeheimnis im Hause Credit Suisse

Für Privatpersonen in einer Geschäftsbeziehung mit einer Bank zahlt es sich aus, das Kleingedruckte zu lesen – und insbesondere die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB).

Diese haben zum Jahreswechsel möglicherweise eine Änderung erfahren.
So übermittelte die Credit Suisse an ihre Privatkunden eine neue Version ihrer AGB, welche «im Zuge neuer Entwicklungen überarbeitet und präzisiert» wurden.

Umstände, bei welchen sich die Credit Suisse nicht an das Bankgeheimnis gebunden fühlt:

  • Bei vom Kunden im In- oder Ausland gegen die Bank (auch als Drittpartei) angedrohten oder eingeleiteten gerichtlichen Schritten, Strafanzeigen oder anderen Mitteilungen an Behörden
  • Zur Sicherung oder Durchsetzung der Ansprüche der Bank gegenüber dem Kunden und der Verwertung von Sicherheiten des Kunden oder Dritter (sofern die Sicherheiten Dritter für Ansprüche gegen den Kunden bestellt wurden) im In- und Ausland
  • Beim Inkasso von Forderungen der Bank gegen den Kunden im In- und Ausland
  • Bei Vorwürfen des Kunden gegen die Bank in der Öffentlichkeit, gegenüber Medien, oder gegenüber Behörden des In- und Auslandes
  • Soweit bei Transaktionen in ausländischen Wertpapieren oder -rechten die zur Anwendung gelangenden Bestimmungen eine Offenlegung erfordern

Quellen: NZZfinews.ch

Gegenüberstellung der bisherigen und der neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Credit Suisse AG
PDF – [4 Seiten]


Qatar als Mega-Investor

So erobern die Scheichs die Welt

.
Krise, dieser Begriff ist in Qatar ein Fremdwort. Das Scheichtum verfügt über einen milliardenschweren Staatsfonds. Die Beteiligungen sind weltumspannend. Doch was sind die Ziele der Scheichs?
.
Die Investments der Qatar Holding reichen inzwischen von Beteiligungen an Volkswagen und Porsche, den Banken Credit Suisse und Barclays bis zum Fußballclub Paris Saint-Germain. In den vergangenen Monaten kamen kleinere Aktienpakete an Royal Dutch Shell, dem Edel-Juwelier Tiffany’s und dem Münchener Industriekonzern Siemens hinzu.
[…]
N24

Schattenbanken in China:

„Hier tickt eine Zeitbombe“

.
In China blüht der graue Finanzmarkt. Ohne Aufsicht flossen 2012 Kredite in Höhe von 2,8 Billionen Euro.
Banker warnen vor einer Kreditblase und riskanten Finanzprodukten, die wie Schneeballsysteme zusammenbrechen könnten – wie 2008 bei der Krise in den USA. „Es gibt potenzielle Risiken im Finanzsektor“, sagte Chinas scheidender Ministerpräsident Wen Jiabao fast etwas beiläufig in seinem Rechenschaftsbericht vor dem Volkskongress in Peking. Eine krasse Untertreibung, wie Experten finden.
[…]
DiePresse

Wie krank sind die deutschen Banken?

Wie krank sind die deutschen Banken?

Das Privatkundengeschäft ist unprofitabel, die Zahl der faulen Kredite steigt an. Deutschlands Finanzinstitute haben ihre Altlasten noch nicht abgebaut, da zeichnet sich der nächste Abschwung ab. Zehn Institute im Test.
Handelsblatt – 04.09.2012, 07:40

Angst vor Mega-Crash: Mysteriöse Vorgänge bei Morgan Stanley

Angst vor Mega-Crash: Mysteriöse Vorgänge bei Morgan Stanley

Wird Morgan Stanley das nächste Lehman? 40 Top-Manager wollen die Bank verlassen, offiziell wegen Problemen mit der „Technik“. Spekulationen verweisen dagegen auf eine möglicherweise fatale falsche Wette, die die Bank zu Fall bringen könnte.
Analysten glauben, dass eine Implosion von Morgan Stanley auch die Deutsche Bank und die französische Credit Agricole gefährden könnte, weil diese drei Banken besonders vernetzt sind.
Gefährliche Vernetzung der Banken:

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 02.09.12, 01:29 | 22 Kommentare
Dazu:
Business-Insider – und recht spannende Kommentare
Anmerkung
Sehe ich Gespenster, oder werden hier Erinnerungen an die Lehman-Pleite wach?

Ihr Oenonomicus


TARGET2: I’m a euro, get me out of here!

TARGET2: I’m a euro, get me out of here!

10-seitiges Diskussionspapier der Credit-Suisse-Ökonomen

Economics Research – PDF [10 Seiten]


Finanzkrise – Welche Banken leiden

Finanzkrise – Welche Banken leiden

Die Krise an den US-Kreditmärkten schlägt sich immer mehr Finanzinstitute weltweit durch. Am Montag trat Citigroup-Chef Charles Prince zurück. Eine Chronologie zeigt wichtige Stationen der Krise.

SpOn – 05.11.2007

Schau-mer-mal wie groß der Leidensdruck noch werden wird … ich ahne Schlimmes!

Es steht zu befürchten, dass am Ende des Tages die Politik einknicken und die Zocker-Verluste zu unser Aller Lasten sozialisieren wird

meint Ihr Oeconomicus