Dunkle Wolken über dem „Klondike“ von Chalkidiki

Verwüstungen der Förderanlagen von Hellas Gold

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Die Eskalation um die Goldförderung im nordgriechischen Skouries (zu deutsch: „Schlacke“) erreicht einen neuen Höhepunkt!
Wie ekathimerini berichtet, sollen am Morgen etwa 50 Angreifer die Förderanlagen von Hellas Gold, einer Tochtergesellschaft des kanadischen Unternehmens Eldorado Gold verwüstet haben.
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Ausgangspunkt:
Nachdem der griechische Staat in seiner finanziellen Notlage die Schürfrechte der Goldlagerstätte billigst verscherbelt hat, überwiegen bei der Bevölkerung mögliche Umweltfolgen insbes. hinsichtlich Trinkwasserverseuchung deutlich mehr, als die Freude über die Schaffung einiger hundert Arbeitsplätze.
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Bereits im Oktober 2012 kam es zu wiederholten Zusammenstößen zwischen gegen die dortige Goldmine protestierenden Bürgern und starken Polizeikräften, in dessen Verlauf Verlauf zu deren Auflösung Tränengas und Schockgranaten zum Einsatz kamen.
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Die Proteste der Anwohner, Bürgerrechtler und Umweltschützer dürfte wohl weitergehen und die Träume der hellenischen Regierung zur bedeutendsten Europäischen Gold-Fördernation aufzusteigen, hochgradig gefährden.
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Ihr Oeconomicus

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Korrespondierende Berichte und Hintergründe
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EU-Parlament:
schriftliche Anfrage (14.10.2009) von Kriton Arsenis (S&D) an die Kommission
Betrifft: Bau eines neuen Bergwerks bei Skouries in der Nähe von Panagia auf Chalkidiki
Answer given by Mr Dimas on behalf of the Commission (13.11.2009)
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Griechenland 2016 größter Goldproduzent Europas?
Die Eldorado Gold Corporation strebt für ihre beiden Minen auf Chalkidiki und ein weiteres Projekt bei Peramos für 2016 eine Produktion von ungefähr 345.000 Unzen Gold an.
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GR-Blog, 13.10.2012
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Zusammenstöße wegen Goldmine auf Chalkidiki in Griechenland
In Griechenland kam es auf Chalkidiki bei Skouries erneut zu Zusammenstößen zwischen gegen die dortige Goldmine protestierenden Bürgern und starken Polizeikräften.
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GR-Blog, 22.10.2012
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»Verheerend für Wälder und Wasserversorgung«
In Nordgriechenland will ein kanadisches Unternehmen im großen Stil Gold abbauen. Dagegen gibt es Widerstand.
Ein Gespräch mit Maria Kadoglou (Mitglied der Organisation Hellenic Mining Watch – Resistance to destructive mining in Greece im Gebiet um Skouries)
junge Welt, 30.10.2012
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Streit um das Gold von Chalkidiki – Ab 2015 soll Griechenland Europas größter Goldproduzent sein
Wiener Zeitung, 29.11.2012
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Spaltung und Gewalt wegen Gold auf Chalkidiki in Griechenland
Die umstrittene Ausweitung der Goldförderung auf der Halbinsel Chalkidiki in Griechenland führt zu Spaltung und Gewalt zwischen Befürwortern und Gegnern des Projekts.
[…]
GR-Blog, 30.11.2012
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No Eldorado – Protest in Thessaloniki against a gold mining project in Halkidiki.
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update, 25. Oktober 2013
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Griechenland kriminalisiert Proteste gegen Goldminen auf Chalkidiki

Eine 76-jährige Greisin, die gegen die Verseuchung durch die Goldminen auf Chalkidiki protestierte, muss sich wegen Ausübung rechtswidriger Gewalt verantworten.
Im Rahmen des exzessiven Vorgehens der Polizei gegen alle Bürger, die gegen die chemische Verseuchung auf der Insel Chalkidiki durch die dortigen Goldminen protestieren, wurde eine in Megali Panagia wohnhafte 76-jährige Greisin vorgeladen, um sich wegen des gegen sie erhobenen Verdachts der Ausübung rechtswidriger Gewalt zu rechtfertigen.
Wie in der Klageschrift angeführt wird, hatte die Greisin zusammen mit anderen Einwohnern des Dorfs Megali Panagia, denen ebenfalls Vorladungen bezüglich der selben Anschuldigung zugestellt worden sind, die Straße blockiert und einen Bus mit Beschäftigten der “Hellas Gold” daran gehindert, an ihren Arbeitsplatz zu gelangen.
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GR-Blog


Griechenland im Goldrausch

Griechenland im Goldrausch
Auf der nordgriechischen Halbinsel Chalkidiki liegen große Kupfer-, Silber- und Goldvorkommen. Um der Krise zu entkommen will das Land zum größten Goldproduzenten Europas werden. Doch es regt sich heftiger Widerstand.
[…]
Handelsblatt
GR-Blog

Russen auf Einkaufstour in Griechenland

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Russische Investoren schlagen in Griechenland zu. Sie kaufen nicht nur Hotels, sondern wollen auch in den Energiemarkt einsteigen. Die EU ist skeptisch.
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DIE ZEIT