„To-do-Liste“ für die EZB zur Lösung der Krise

Die Europäische Zentralbank hält nach Ansicht von Richard Werner, Professor für Bankwirtschaft an der Universität Southampton, den Schlüssel zur Lösung der nicht enden wollenden Krise in der Hand.

Doch er fordert nicht, dass die Notenbank mit neuen Liquiditätssalven die Märkte flutet oder immer noch mehr Staatsanleihen von Problemländern kauft. Sein Vorschlag – den er in einem Gastbeitrag für Reuters in einer „To-do-Liste“ für die Währungshüter zusammengestellt hat – setzt auf eine gezielte Lenkung der Kreditströme.
Die These:
Da Finanzkrisen aus von Banken verursachten Spekulationsblasen entstehen, muss man diesen die Möglichkeit nehmen, unproduktiv zu spekulieren. Im Zentrum dabei eine mächtige EZB und auf nationaler Ebene „Finanzierungsräte“, die den Kampf gegen die Schuldenkrise aufnehmen.
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Prof. Werner – Reuters

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Dazu drei erkenntnisreiche Video-Dokumente von und mit Prof. Werner:

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Banking & The Economy

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Central Bank Policy – Lessons (not) learned from Japan

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Über die Notwendigkeit einer Reform der Volkswirtschaftslehre
Prof. Werner zeigt was die neoklassische VWL wirklich bewiesen hat. Nämlich, dass auf unserem Planeten

  • freie Märkte und freier Handel in unserer Welt nicht unbedingt effizient und wohlfahrtsoptimierend
  • Regierungsintervention leicht effizient und erfolgreich sein kann
  • Deregulierung, Liberalisierung und Privatisierung nicht die Effizienz erhöhen
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Viel Freude mit ‚hoffentlich‘ neuen Lernkurven.

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Ihr Oeconomicus