When Easy Money Ends

The departure of US Federal Reserve Board Chairman Ben Bernanke has fueled speculation about when and how the Fed and other central banks will wind down their mammoth purchases of long-term assets, also known as quantitative easing (QE). Observers seize upon every new piece of economic data to forecast QE’s continuation or an acceleration of its decline. But more attention needs to be paid to the impact of either outcome on different economic players.

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There is no doubting the scale of the QE programs. Since the start of the financial crisis, the Fed, the European Central Bank, the Bank of England, and the Bank of Japan have used QE to inject more than $4 trillion of additional liquidity into their economies. When these programs end, governments, some emerging markets, and some corporations could be vulnerable. They need to prepare.
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Richard Cooper / Richard Dobbs – PROJECT SYNDICATE

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QE and ultra-low interest rates: Distributional effects and risks
There is widespread consensus that the conventional and unconventional monetary policies that world’s major central banks implemented in response to the global financial crisis prevented a deeper recession and higher unemployment than there otherwise would have been. These measures, along with a lack of demand for credit as a result of the recession, contributed to a decline in real and nominal interest rates to ultra-low levels that have been sustained over the past five years.
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Report| McKinsey Global Institute

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dazu Einschätzungen von Barry Eichengreen, u.a. auch zum tapering der FED
„Europa könnte 2014 in die Luft fliegen“
SpOn-Interview

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ausführlicher Kommentar zum Eichengreen-Interview
von Pjotr Iskenderow – radio Stimme Russlands


Mahnung an die Geldhüter, Watsche für die Politik – Jahresbericht der BIZ

Mahnung an die Geldhüter, Watsche für die Politik
Jahresbericht der BIZ

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Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) spricht in ihrem neuen Jahresbericht eine sehr ernste Mahnung aus:
Die Zentralbanken dieser Welt können ihre ultra-lockere Geldpolitik nicht fortsetzen, ohne die Risiken, die sie bereits geschaffen haben, zu verschärfen.
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Die Geldhüter hätten die Grenzen ihres Tuns – und ihres Auftrags – erreicht, die nötigen Reformen – wie Schuldenabbau – müssten jetzt von Parlamenten und Regierungen in Angriff genommen werden.
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Der geldpolitische Schlachtruf “Whatever it takes”, geprägt durch Mario Draghi, müsse jetzt fallen gelassen werden, wenn die Risiken beherrschbar bleiben sollen. Diese Worte dürften den Druck, den die Ankündigungen von Ben Bernanke in der vergangenen Woche auf die Anleihe- und Aktienmärkte ausgelöst haben, noch verschärfen.
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Das Papier der BIZ ist an Offenheit nur schwer zu übertreffen. Daher nachfolgend ein paar Ausschnitte zu den wichtigsten Aspekten, die darin behandelt werden.
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1. Das “Was immer notwendig ist”  zieht nicht mehr, die Geldhüter können nicht die Bilanzen von Banken und privaten Haushalten reparieren, und sie können auch keine wachstums-fördernden Reformen verabschieden …
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“Originally forged as a description of central bank actions to prevent financial collapse, the phrase “whatever it takes” has become a rallying cry for central banks to continue their extraordinary actions. But we are past the height of the crisis, and the goal of policy has changed – to return still-sluggish economies to strong and sustainable growth. Can central banks now really do “whatever it takes” to achieve that goal? As each day goes by, it seems less and less likely. Central banks cannot repair the balance sheets of households and financial institutions. Central banks cannot insure the sustainability of fiscal finances. And, most of all, central banks cannot enact the structural economic and financial reforms needed to return economies to the real growth paths authorities and their publics both want and expect.”

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2.  Die Zeit seit der Krise wurde nicht gut genutzt. Gemeint ist die Zeit für den Schuldenabbau, für politische Reformen etc.
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“What central bank accommodation has done during the recovery is to borrow time – time for balance sheet repair, time for fiscal consolidation, and time for reforms to restore productivity growth. But the time has not been well used, as continued low interest rates and unconventional policies have made it easy for the private sector to postpone deleveraging, easy for the government to finance deficits, and easy for the authorities to delay needed reforms in the real economy and in the financial system. After all, cheap money makes it easier to borrow than to save, easier to spend than to tax, easier to remain the same than to change.”

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3.  Warten ist die falsche Medizin …
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“Yes, in some countries the household sector has made headway with the gruelling task of deleveraging. Some financial institutions are better capitalised. Some fiscal authorities have begun painful but essential consolidation. And yes, much of the difficult work of financial reform has been completed. But overall, progress has been slow, halting and uneven across countries. Households and firms continue to hope that if they wait, asset values and revenues will rise and their balance sheets improve. Governments hope that if they wait, the economy will grow, driving down the ratio of debt to GDP. And politicians hope that if they wait, incomes and profits will start to grow again, making the reform of labour and product markets less urgent. But waiting will not make things any easier, particularly as public support and patience erode.”

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Dank an Markus Gaertner für diese anschauliche Kommentierung des BIZ-Jahresberichtes!
Erstveröffentlichung – http://blog.markusgaertner.com/

Marc Faber: Bernanke lügt, Gelddrucken geht weiter

Wer Bernanke glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann
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Die US-Zentralbank Fed werde die lockere Geldpolitik noch viele Jahre fortsetzen, prognostiziert der Star-Investor Marc Faber.
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„Wenn Sie glauben, dass [Bernanke] meint, was er sagt, dann glauben Sie an den Weihnachtsmann“, sagte Faber im Interview mit Bloomberg. Denn Bernanke habe gesagt, wenn die Wirtschaft die Erwartungen der Fed innerhalb eines Jahres nicht erfülle, dann werde man zusätzliche Maßnahmen prüfen.
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„Mit anderen Worten, wenn die Wirtschaft sich bis Mitte 2014 nicht vollständig erholt hat, dann wird es weitere geldpolitische Lockerungen [QE] geben“, so Faber. Er habe schon vor drei Jahren gesagt, wir würden mit der Fed noch ein QE99 erleben.
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Faber warnte deshalb vor Aktien. Er erwarte hier keine neuen Rekorde. Die Stimmung bei Gold und Staatsanleihen sei derzeit historisch betrachtet unglaublich negativ. „Als Contrarian würde ich eher Anleihen und Gold kaufen“, sagte Faber. Er sei sich nur in einem Punkt sicher: dass er etwas physisches Gold besitzen wolle, weil er nicht all sein Vermögen in finanziellen Assets haben wolle.
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Vergangene Woche hatten die Märkte weltweit einen Kursrutsch erlebt. Bernanke sagte, die Zentralbank werde vielleicht noch in diesem Jahr ihr Anleihekaufprogramm zurückfahren und dieses Mitte 2014 beenden, wenn die Wirtschaft ein nachhaltiges Wachstum vorweisen kann.
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DWNbusinessinsider
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Marc Faber – Economic Predictions, Debt, Crisis, Depression
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The Explanation of Quantitative Easing Revisited
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USA am Ende des schnellen Geldes: China in Gefahr?

USA am Ende des schnellen Geldes: China in Gefahr?

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FED - Bildquelle: Wikipedia

Bildquelle: IK-News
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Die Zentralbankbilanz in den USA wächst stetig an, ein nicht ganz ungefährliches Unterfangen. Das weiß auch Ben Bernanke und gab beim letzten Statement des FOMC (Offenmarkt-Ausschuss) zumindest durch die Blume bekannt, dass die Quantitative Easing Maßnahmen noch in diesem Jahr auslaufen könnten. Immerhin werden im Augenblick monatlich 45 Milliarden Dollar monatlich über die Operation Twist in den Immobilienmarkt gepumpt und weitere 40 Milliarden zur Stabilisierung der Wirtschaft eingesetzt.
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Der Einfluß auf die USA wird relativ schnell klar, sollte Bernanke der “Druckerpresse” den Stecker ziehen, wie aber sieht es aus mit China? In diesem Fall geht es nicht um den sinkenden Konsum aus den USA, es geht um die immensen Summen welche auf der Suche nach Rendite in diesen “Emerging Market” geflossen sind.Bei der letzten G20 Sitzung warnte der IWF eindringlich vor einem Abfluß dieser Gelder, sollten die USA sich von der lockeren Geldpolitik verabschieden. Bisher hat das auf die Märkte wenig Eindruck gemacht und das obwohl die Gefahren unkalkulierbar sein könnten. Neben etlichen Assets könnte auch der Schattenbankenmarkt eine schwere Schlagseite erleiden, welcher in China mittlerweile erhebliche Dimensionen erreicht hat.
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Die Signalwirkung für die Europäische Zentralbank und vor allem für die Japanische Notenbank wäre eindeutig, auch dort würde das kaum für Freude sorgen. Die Regierungsnahe Nachrichtenseite China.org schreibt dazu:
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„China sollte sich auf massive Kapitalabflüsse vorbereiten
Seit dem Start des amerikanischen QE-Programms vor zwei Jahren wurde eine große Menge an US-Dollars in die Märkte vor allem der aufstrebenden Schwellenländer gepumpt. Dieses aus dem Nichts kreierte Geld war auf der Suche nach höheren Renditen – und hat in den besagten Märkten dazu geführt, dass neben den jeweiligen Währungen auch die Preise in verschiedenen Assetklassen deutlich nach oben gingen.
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Viele Marktbeobachter gehen davon aus, dass die amerikanische FED noch in diesem Jahr ein Ende ihres QE-Programms verkünden könnte. Mit einer auf über 3,3 Billionen US-Dollar angewachsenen Bilanz muss die Fed die Risiken einer starken Beschleunigung der Inflation und das Platzen einiger “Asset-Bubbles” gegeneinander abwägen.“

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Voraussichtlich tagt der FOMC am 18. und 19. Juni um über das weitere Vorgehen zu beraten. Sollte geplant sein die QE-Programme zum Ende des Jahres auslaufen zu lassen, dürfte das im Statement von Ben Bernanke relativ klar kommuniziert werden. Ab dem Zeitpunkt würden die Märkte beginnen stark zu reagieren und die Sanduhr für den chinesischen Schattenbankenmarkt ablaufen. Wenn dies geschieht rückt ein deflationärer Crash in greifbare Nähe.
Man ist gut beraten sich die kommende Sitzung der FED genau anzuhören, es könnte den Anfang vom Ende der lachsen Geldpolitik bedeuten und damit einen starken Impuls auf die gesamte Welt auslösen.
Carpe diem
Erstveröffentlichung: iknews
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Abdruck erfolgte mit freundlicher Genehmigung durch Jens Blecker
Besten Dank dafür!


US-Schuldenobergrenze

Fed-Chef warnt US-Kongress vor Staatsbankrott

US-Präsident Barack Obama hat am Montag ungewohnt scharfe Töne im Haushaltsstreit angeschlagen. Nun bekam er Schützenhilfe von US-Notenbankchef Ben Bernanke. Auch der Finanzminister warnt vor wirtschaftlichem Schaden.
HandelsblattLeserkommentare
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Kommentar von Markus Gaertner
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Bewertung der Washington Post

Bernanke verteidigt US-Konjunkturpolitik

Bernanke verteidigt US-Konjunkturpolitik
Der Präsident der Federal Reserve Bank hat die Kritik an der Zinspolitik seines Hauses zurückgewiesen. Die Konjunkturhilfen der Bank kämen der gesamten Weltwirtschaft zugute.
20min.ch
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Videozusammenschnitt mit Bernankes Lügen
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„Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!“

„Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!“
Nachdem der Goldpreis von seinen Tiefständen um die 250 USD im Jahr 1999 kommend Anfang September 2011 ein Verlaufshoch von über 1.900 USD erreichte und innerhalb weniger Monate wieder bis auf knapp unter 1.500 USD korrigierte, sahen hierin nicht wenige, wie auch das „Orakel von Omaha“, Warren Buffet, das „Ende einer irrationalen Übertreibung“.
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zur Studie von MACK & WEISE, Vermögensverwaltung