Toller Nebenjob: Beamte als Versicherungsvertreter

Beim Versicherungsunternehmen Debeka sind offenbar Datenschutzvorschriften massiv verletzt worden. Beamten wurden lukrative Nebenjobs als Versicherungsvertreter angeboten.

Für die Debeka-Vertreter sind die Kontaktdaten angehender und neuer Beamter Gold wert. Schließlich gehören Beamte zu den wichtigsten Kunden. Und wer sollte früher und besser um den Nachwuchs Bescheid wissen, als die, die schon Staatsdiener sind, die Beamten in der öffentlichen Verwaltung? Welche Versicherung sie dazu bringt, die eigenen Versicherungsverkäufer auf potentielle Neukunden hinzuweisen, hat oft den entscheidenden Vorsprung vor der Konkurrenz.
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NDR – PANORAMA

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Pension schlägt Rente

Pension schlägt Rente

Unsere Gesellschaft wird immer älter, die Renten kommender Generationen immer unsicherer. Die Privilegien für Beamte und Pensionäre verschärfen die Situation zusätzlich.
NDR Fernsehen – Sendedatum: 03.09.2012 22:00 Uhr – [43:43 Min]
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Athen will mit Idiotentest dumme Beamte aussieben

Athen will mit Idiotentest dumme Beamte aussieben

Neue Idee in der Krise: Mit einem Multiple-Choice-Test will Athen schwache Beamten ausfiltern. Ziel ist es angeblich, 45.000 Staatsdiener loszuwerden. Der zuständige Minister dementiert heftig.

Welt-Online – 17.08.2012

Anmerkung

Eine sehr gute Idee, welche man auch in Deutschland überdenken könnte ..

.. findet Ihr Oeconomicus


Entzieht den Nettostaatsprofiteuren das Wahlrecht! – reloaded!

Eine Polemik von A.F. Lichtschlag

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Gerade in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern erlebt: Beamte, Politiker, Arbeitslose und Rentner stimmen mit ihren Mehrheiten jeden noch produktiven Menschen nieder.
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Vielleicht sollte ernsthaft über folgende Idee nachgedacht werden: den Entzug des Wahlrechts für alle Nettostaatsprofiteure. Wählen dürfen demnach in Zukunft nur noch die Nettosteuerzahler, also Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der privaten Wirtschaft. Ein solcher Wahlrechtsentzug für die Unproduktiven wurde bereits in den 70er-Jahren von Wirtschaftsnobelpreisträger Friedrich August von Hayek angedacht und kürzlich von Ökonomieprofessor Hans-Hermann Hoppe aus Las Vegas präzisiert.
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Welt
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follow-up, 16.10.2006
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Wer soll wählen?
Die Macht der Schwachen / von Konrad Adam

Neulich hat ein Gastautor auf diesen Seiten den Vorschlag gemacht, den von ihm sogenannten Nettostaatsprofiteuren das Wahlrecht zu entziehen.
In diese Kategorie gehören nach seiner Definition nicht nur die Beamten, die im Staat ihren Arbeitgeber sehen, und nicht nur alle diejenigen, die weniger für die Politik als von der Politik leben, die Mehrzahl der Berufspolitiker also, sondern auch und vor allem die Masse der Arbeitslosen und der Rentner.
Alle diese Gruppen beziehen ihr Einkommen ganz oder überwiegend aus öffentlichen Kassen und haben schon deshalb ein höchst persönliches Interesse daran, den Staat, der sie ernährt, so fett (und nicht so schlank) wie möglich dastehen zu lassen.
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Welt
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update, 16. April 2013

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AfD: Wahlrecht für Arbeitslose abschaffen?
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Konrad Adam wurde heute zusammen mit Bernd Lucke und Frauke Petry zum Vorstand der neuen rechten Partei Alternative für Deutschland gewählt.
Damit haben wir nun erstmals ein Parteivorstandsmitglied, welches das Wahlrecht für Arbeitslose anzweifelt.
Ich erspare mir die Kommentare und möchte nur kurz darauf verweisen, dass sich Adam auf einen Artikel von André Lichtschlag, Herausgeber des marktlibertären Magazins eigentümlich frei, bezieht.
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Andreas Kemper
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Ein Fake, welcher sich als Sprecher der AfD, Dr. Konrad Adam hat soeben das Folgende getwittert:

(@Dr_Konrad_Adam) hat um 3:22 PM on Di., Apr 16, 2013:„Den Idealen der Demokratie wäre besser gedient, wenn alle Empfänger von öffentlichen Unterstützungen vom Wahlrecht ausgeschlossen wären.“getwittert.

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Nachtrag

Trotz mehrfacher Recherchen war es noch nicht möglich, die Echtheit dieser Twitter-Meldung zu klären.
Bis dahin ist es nur fair, diese Nachricht mit einem deutlichen Fragezeichen zu versehen!

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Soeben wurde nachfolgendes Statement der „Alternative für Deutschland“ auf deren Facebook-Account veröffentlicht:

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Bedauerlicherweise hat die zunehmende Popularität der Alternative für Deutschland dafür gesorgt, dass im Bereich der sozialen Medien Unwahrheiten im Namen von Mitgliedern des AfD-Vorstands verbreitet werden.
So sind unter dem Namen von AfD-Sprecher Konrad Adam mehrere gefälschte Twitter-Accounts aufgetaucht. Herr Adam betont, dass diese Konten nicht von ihm stammen und auch der dort wiedergegebene Inhalt in keiner Weise seinen Ansichten entspricht. Entsprechende Schritte gegen die gefälschten Accounts wurden von der AfD eingeleitet.

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Ihr Oconomicus