Prof. Lucke: Zugriff auf Bank-Guthaben „im Prinzip richtig“

Zugriff auf Bank-Guthaben „im Prinzip richtig“
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Der Parteichef der neuen Anti-Euro-Partei AfD, Bernd Lucke, ist dafür, dass „große Einlagen“ zur Rettung von Banken rasiert werden dürfen. Die Rettung der Banken sollte aber nicht „vorab an die große Glocke“ gehängt werden: „So etwas muss man heimlich, still und leise vorbereiten und dann überraschend umsetzen.“
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DWN — 222 Kommentare
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Anmerkung
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“Zugriff auf Bank-Guthaben „im Prinzip richtig“”

So scheibchenweise offenbart sich der symphatische Seelenfänger.
Weitere Offenbarungen lassen sich aus seinem Hamburger Appell entnehmen.
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Ihr Oeconomicus


Märkte sollen Banken-Rettung übernehmen

Märkte sollen Banken-Rettung übernehmen
Nachdem die europäischen Politiker jahrelang mit dem Geld der Banken ihre Schuldenpolitik finanziert haben, will die EU nun die Reissleine ziehen:
Künftig sollen Gläubiger und Investoren die Banken retten. Wer dann faule Staatsanleihen kaufen wird – unklar.
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Abgesehen davon, dass sowohl die EU-Mitgliedsstaaten als auch das Europäische Parlament noch über den Gesetzesentwurf verhandeln werden, käme dieser erst 2015 zum Tragen kommen. Mit Blick auf die katastrophale Lage im spanischen Bankensektor kann demnach auch dieser Plan nicht sofort einer Verschlimmerung in Spanien entgegenwirken. Insofern bewahrt auch dieser Entwurf die EU nicht davor, Milliarden in die Bankenrettung zu pumpen. Die Krise bei den spanischen Banken ist akut – der spanische Finanzminister bat am Dienstag um Hilfe aus der EU.
Um nun möglichst schnell eingreifen zu können, scheinen die internationalen Zentralbanken derzeit an eine gemeinsame Intervention in Form eines Dollar Swaps vorzubereiten. In einem solchen Prozess würde die amerikanische Fed der EZB Dollars in unbegrenztem Ausmaß zur Verfügung stellen, die diese dann in Form von Krediten an die notleidenden Banken weitergeben könnte.
Ein IWF-Darlehen für Spanien, um die Banken finanziell stützen zu können, soll ebenfalls in Bearbeitung sein.
DMN