BoE-Report: Inflationsrisiko sinkt

The recovery is “in sight”

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In seinen einleitenden Worten sagte Gouverneur der Bank of England, Sir Mervyn King, es sei das erste Mal, das er verkünden könnte:
die Inflationserwartung sei gesenkt worden.
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Die letzten Consumer Price Index Kennzahl des Monats März verzeichneten eine Inflation von 2,8% und damit fern dem gesetzten Ziel der 2,0%.
Positiv klingende Worte somit und auch die Wirtschaftsleistung zieht an. Die BIP-Prognose wurde von der Bank of England angehoben. Im letzten Quartal stieg das Bruttoinlandsprodukt um 0,3% und wird der Erwartung nach das Jahr über weiter steigen. Die BIP Prognose wurde angehoben.
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The Telegraph
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Zentralbanken fluten Märkte weltweit mit Liquidität

Zentralbanken fluten Märkte weltweit mit Liquidität
Die nationalen Zentralbanken wollen ihre Swap-Vereinbarungen verlängern. Dadurch können Länder ein weiteres Jahr lang Währungen in beliebiger Höhe ausgetauscht werden. Offenbar rechnen die Zentralbanken damit, dass sich die Banken schon bald wieder wegen neuer Liquiditäts-Engpässe melden werden.
DMN

Geldpolitik der Notenbanken

Geldpolitik der Notenbanken
Ist das wirklich keine Staatsfinanzierung?
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«Handeln ist Silber, nichts tun ist Gold», könnte man in Abwandlung eines Sprichworts mit Blick auf die führenden Notenbanken fordern.
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Am Donnerstag taten die Bank of England und die Europäische Zentralbank (EZB) immerhin für einmal nichts hinsichtlich exzessiv expansiver Geldpolitik. Im Rahmen dieser Politik, die offenbar weitherum von «Währungshütern» kaum infrage gestellt wird, haben die Notenbanken in großem Stil auch Staatsanleihen ihrer Heimatregion unter dem Deckmantel der Krisenbekämpfung gekauft, obwohl die Finanzierung von Staaten nicht ihre Aufgabe oder ihnen sogar explizit verboten ist.

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Am hemmungslosesten ist zurzeit die Bank of England. Sie wird bald britische Gilts über 375 Mrd. £ besitzen. Dies entspricht gut einem Drittel der Staatsschulden und rund 80% der Netto-Neuverschuldung der letzten drei Jahre.

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Michael Rasch, NZZ
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Anmerkung
Indirekt hat Andrew Bosomworth [PIMCO] diese Fragen beantwortet:

 

„Ohne die Hilfe der EZB wäre der Euro-Raum schon auseinandergebrochen. Die Zentralbank kann jedoch langfristig nichts für die Solvenz eines Landes tun, sie kann nur Zeit kaufen und die Refinanzierungskosten kurzfristig senken.“
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Ihr Oeconomicus


Akropolis .. Adieu ?

Akropolis .. Adieu ?

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„Erste ungeordnete Staatsinsolvenz“: Schäuble warnt vor Athen-Pleite

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Die Griechenlandkrise offenbart immer neue Abgründe:
Mitten in der Diskussion um ein weiteres Hilfspaket für den Athener Staatshaushalt gelangt erneut ein Schreiben aus dem Berliner Finanzministerium an die Öffentlichkeit.
Der Inhalt ist brisant – der deutsche Finanzminister skizziert darin das Szenario eines ungeplanten Zusammenbruchs der Griechen. Schäubles Vorgänger im Amt rechnet fest mit einer Umschuldung.
Steinbrück erwartet Umschuldung

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Anmerkung:
Zwischenzeitlich zieht sich die symbolische Schlinge um das Finanzchaos weiter zu.
In einem Eilbrief fordert der Finanzminister ganz offiziell EZB und IWF zur Umschuldung Griechenlands auf. In dem Brief, so schreibt Claus Hulverscheid in der SZ, gesteht er ein, “dass das bisherige Konzept von EU, EZB und IWF für eine Stabilisierung Griechenlands gescheitert ist.
Es sah vor, dass die Regierung in Athen rigide Programme zur Sanierung des Haushalts und zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit auflegt und im Gegenzug Kredite der Partner erhält.
Vom Frühjahr 2012 an sollte sich das Land sein Geld dann wieder schrittweise bei Banken, Versicherungen, Investmentfonds und Kleinanlegern leihen.”

Leider ist die Gesamtsituation alles andere als lustig, sonst könnte man über diesen satirischen „Entscheidungs-Baum“ [bei Anirudh Sethi Report gefunden] wirklich schmunzeln.

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Stephen King im Interview:
„Die Umschuldung muss sein – damit der Euro überlebt

Mit milliardenschweren Hilfen lässt sich Griechenland nicht retten, sagt Stephen King, Chefvolkswirt von HSBC.
Warum der Euro in Gefahr ist, Schuldensünder bestraft werden sollten und die Deutschen nicht unschuldig sind.
zum Interview:

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Neue Finanzspritze
IWF erhöht Druck auf EU und Griechenland

Protestflagge in Athen: Möglicherweise entscheidet das Volk über Sparmaßnahmen

Die nächste Geldspritze für Griechenland schien gesichert, nun stellt der Internationale Währungsfonds die Auszahlung im Juli in Frage:
Die EU müsse zuvor harte Entscheidungen treffen. Damit wächst der Druck auf die Regierung in Athen, einen strikten Sparkurs zu fahren.
Druck des IWF

… und führe sie nicht in Versuchung

Europa und Griechenland sind seit dem Mythos von Zeus und Europa eng miteinander verbunden.
In der griechischen Mythologie betrügt der Gott der Griechen seine Gattin Hera. Er fälscht hierzu sein Erscheinungsbild und verwandelt sich in einen Stier. Der Grieche bindet Europa an sich, indem er mit ihr in die stürmische Ägäis schwimmt. Mit Hinterlist entführt er Europa bis nach Kreta, wo er sich dann über einen längeren Zeitraum mindestens dreimal an ihr vergeht. Drei Söhne zeugt der Grieche mit Europa, doch für die Folgen seines Leichtsinns will er nicht aufkommen, und so muss Europa die Last alleine bewältigen. Sie setzt hierbei erfolgreich auf die Zahlungsbereitschaft eines Reichen.

Heute fehlen die großen Visionen, der Zusammenhalt der EU steht auf dem Spiel. Dabei hätte eine schnelle Umschuldung Griechenland von vielen Problemen befreit – und gleichzeitig einen Neuanfang ohne Leichtsinn ermöglicht.
Pro-Euro Plädoyer von Wolfgang Gerke

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Nigel Farage:
Euro-fanatic Lagarde unsuited for IMF top post

Speaking in Strasbourg today during the debate on the selection process of a new IMF head to replace Dominique Strauss-Kahn, UKIP Leader Nigel Farage said French finance minister Christine Lagarde has „a vested interest“ and „is in fact a highly unsuited candidate.“
Farage: Lagarde als IMF Chefin ungeeignet!

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`I don`t lie` – Barroso tells Farage over ECB-collapse question

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Anmerkung:
Die Groteske geht weiter: Farage weisst Barroso darauf hin, dass die EZB 190 Mrd. € griechische Schrottpapiere in den Büchern hält, die bei einem Schuldenschnitt neu zu bewerten sind. Das erst kürzlich erhöhte Eigenkapital der EZB liegt allerdings bei 10 Mrd. €. Um nach einem Schuldenschnitt Griechenland’s einen EZB-Bankrott abzuwenden, bedeutet dies für deren Eigentümer [raten Sie mal, wer das ist] weitere Milliarden locker zu machen!
Barroso’s Antwort, die EZB sei eine international höchst kreditwürdige Institution [klar, wir als Steuerzahler haften für den Augias-Stall der Eitelkeiten] und würde höchst professionell gemanagt [wie wir an den Tabubrüchen miterleben durften].
Den weiteren Hinweis Barroso’s „andere Zentralbanken in Europa sind in noch größeren Schwierigkeiten als die EZB“, dürfte er wohl -an die Adresse Farage’s gerichtet- die britische Notenbank [siehe weiterführende Link’s] gemeint haben[?]. Kaum vorstellbar, dass er dabei an die -vermutlich verlorenen- 338 Mrd. € Hilfskredite der Deutschen Bundesbank an andere europäische Notenbanken gedacht hat, oder doch?
Im Zusammenhang mit dem [sicher politisch gewollten] Wandel der Bundesbank-Politik von Solidität hin zur Zockermanier sei hier gerne unser Kommentar zum Artikel „Bundesbank: Grenzenlose Kredite“ vom21.Februar 2011 empfohlen.

Der erfolgreiche Buch-Autor, Michael Hudson, hat sich in seiner Analyse „How Financial Oligarchy Replaces Democracy“ ebenfalls sehr ausführlich mit der dem drohenden Finanzchaos beschäftigt und wirft schon fast zwangsläufig mehr neue Fragen auf, als objektive Antworten möglich sind.

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weiterführende Link’s zur Situation in England und der britische Notenbank:

IMF warns on UK banks masking bad debts

UK house prices post biggest yearly fall in 19 months

UK retail sales continue to fall in May

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„The Prudent Investor“ erwartet europäischen Banken-Kollaps!

Watching international financial policy persisting on a concept to fight debt with more debt in an environment where official GDP growth rates only remain positive because of ridiculously low deflators, while interest rates apart from those central bank help for banks via laughingly low interest rates begin to surge everywhere else, this observer begins to wonder if one can expect anything else than a fast-rolling, simultaneous European banking collapse.
Engulfed in more exponentially rising debt on public and private levels than ever before there simply cannot be another end of the longest growth cycle in history than a simultaneous collapse of international banking when lending freezes up due to fears about the real creditworthiness of the respective counter party.
Globalization will have made it possible.

Anmerkung:
Diese bemerkenswerte Hintergrund-Recherche zeigt schlüssig auf, dass die hauptsächlichen Profiteure der bisher „für Griechenland“ versenkten Milliarden deutsche und französische Banken waren.
Zu Lasten der Realwirtschaft verzeichnete der Bankensektor trotz gelegentlicher Rückschläge [dot.com Blase, Lehman-Pleite, etc.] in den letzten 4 Jahrzehnten ein exorbitantes Wachstum, ein beispielloser Transfer hauptsächlich zu Lasten des klassischen Mittelstandes und der arbeitetenden Bevölkerungen.
Zunehmende Wettgeschäfte statt Erfüllung der eigentlichen Aufgaben, Industrie und Handel mit bezahlbaren Finanzierungen zu versorgen, zeigt nunmehr sehr deutlich auf, wohin die Reise geht …. mit Unterstützung „wohlwollender“ politischer Entscheider etwa an die Lebensleistung von uns Allen?

Solche „Unterstützungen“ könnte man an einigen grundlegenden politischen Entscheidungen festmachen:
So wurde beispielsweise 2005 im rot-schwarzen Koalitionsvertrag die Förderung des Kreditverkaufs festgeschrieben. Die Politik hat sich in der Folge nur für „eine Finanzaufsicht mit Augenmaß“ entschlossen, wie man diesem wiwo-Artikel vom 13.02.2008 entnehmen kann.
Verfolgt man die aktuellen populistischen Auftritte von Frau Merkel oder Herrn Steinbrück, entsteht sehr leicht der Eindruck, dass gerade diese „wegweisende“ Gesetzesänderung, die für viele Banker die Eintrittskarte in globale Spielcasinos bedeutete, im politischen Nirwana verschollen ist.
Noch 2006 preist Jörg Asmussen [SPD], heute Staatssekretär im Bundes-Finanzministerium, die Vorteile des Risikogeschäfts unkontrollierter Kreditverkäufe an und wird schließlich Regulierer des staatlich geförderten Kredit-Chaos.
Wie die Vorteile dieser Risikogeschäfte in der Bilanz-Praxis der Banken aussehen, zeigt beispielhaft der nachfolgende Video-Beitrag: „Bilanzwunder – Wie Banken ihre Bilanzen frisieren“ vom 25.11.2008:

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Deutsche Banken in Krisenländern
Wir sind dann mal noch da

Spanische Nationalbank in Madrid: Franzosen auf der Flucht

Nix wie raus: Fast alle europäischen Banken reduzieren ihre Kredite an Griechenland und andere Krisenländer drastisch – nur nicht die deutschen.
Warum bloß?

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Schneller Geld für Athens Staatskasse

Jean-Claude Juncker, der Chef der Eurogruppe, hatte Griechenland die Privatisierung nach dem Modell der Treuhandanstalt vorgeschlagen, die „Volkseigene Betriebe“ der DDR privatisierte.
Dieser Vorschlag ist nun um eine Variante reicher. Eine griechische Treuhandbehörde [die es allerdings noch nicht gibt] soll Unternehmen oder Immobilien auflisten, die zur Privatisierung anstehen.
Auf diesen „Bauchladen“ sollen sofort Wertpapiere ausgegeben werden [im Fachjargon Verbriefungen genannt].
Wann auch immer die Treuhand dann Staatsbesitz veräußert, bekommen die Besitzer dieser Wertpapiere ihr Geld samt Zinsen zurück.
wer’s glaubt wird seelig? – vermutlich aber eher arm

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Athen muss weiter zittern

Papandreou erwägt Volkabstimmung
Unterdessen forderte Griechenlands Regierungschef Giorgos Papandreou seine Landsleute eindringlich zu gemeinsamen Anstrengungen zur Rettung des Landes auf.
Die Existenz der griechischen Nation hänge von der Einwilligung aller Kräfte in die Umsetzung der nötigen Reformen ab, sagte Papandreou bei einer Sondersitzung des Ministerrates in Athen.
Papandreou gab zu, ihm und seiner Regierung sei es bislang nicht gelungen, die „großen und kleinen Oligarchien“ zu zerschlagen, die das Land bislang beherrschen.
Er schloss nicht aus, die Griechen in einer Volksabstimmung zu den Reformen zu befragen.
„Unsere Partner [in der EU] sind bereit zu helfen“, sagte Papandreou weiter.
Sie müssten aber sehen, dass auch die Griechen entschlossen seien.
zur Zitterpartie

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Anmerkung:
Hat Papandreou da etwas übersehen? Die Griechen sind sehr wohl entschlossen … nicht für Kredite, zu zahlen, die sie nicht verursacht haben!
Ach ja, dann gibt es ja auch noch die 16 PASOK-Abgeordnete, die sich standhaft weigern, das aktuelle Sparpaket zu unterstützen.
Da sind wir doch alle mal sehr gespannt, wie dieser Umstand die Hütchenspieler aus der Reserve lockt.

Ihr Oeconomicus


„GROUP OF THIRTY“ – Illustre Gesellschaft (+ update)

„GROUP OF THIRTY“ – Illustre Gesellschaft

Group of Thirty, das ist ein erlauchter Kreis aus international führenden Bankern und Akademikern, der der Öffentlichkeit wirtschaftliche Zusammenhänge nahe bringen soll und daraus Schlüsse für regulatorische Schritte zieht. Das Orientierungspapier kommt noch rechtzeitig zur Washingtoner Weltwährungskonferenz. Doch in europäischen Aufsichtskreisen wird über die Reforminitiative schon gespottet, bevor sie überhaupt bekannt ist. Das hat weniger mit den Empfehlungen der Studie zu tun, als mit jenen, die sie präsentieren.
Handelsblatt – 06.10.2008, 20:23 Uhr

 

«Group of Thirty»

Die Group of Thirty (oftmals abgekürzt mit G30) ist ein privates, internationales Gremium, bestehend aus führenden Personen aus dem Finanzwesen und der Wissenschaft. Sein Ziel ist es, das Verständnis der internationalen wirtschaftlichen und finanziellen Fragen zu vertiefen, Auswirkungen der politischen Entscheidungen zu untersuchen und politische Optionen für wichtige Fragen zu prüfen. Die Mitglieder treffen sich zweimal jährlich zur Erörterung der wirtschaftlichen, finanziellen und politischen Entwicklungen. Die G-30 wird von Stiftungen, Banken, Unternehmen, Zentralbanken, Fonds und Privatpersonen finanziert. Seinen Sitz hat das Gremium in Washington, D.C.
Die Group of Thirty wurde 1978 von Geoffrey Bell auf Initiative der Rockefeller-Stiftung gegründet, die auch die ersten Mittel für das Gremium bereitstellte. Der erste Vorsitzende wurde Johan Witteveen, der ehemalige Präsident des Internationalen Währungsfonds.
Die Bellagio-Gruppe, die der österreichische Ökonom Fritz Machlup gegründet hatte, war der unmittelbare Vorgänger der Group of Thirty. Sie traf sich zum ersten Mal 1963, um die internationalen Währungsprobleme zu untersuchen, insbesondere die Zahlungsbilanzprobleme, denen Amerika in den frühen 1960er-Jahren gegenüberstand.

Die derzeitigen Mitglieder der Group of Thirty sind:

Paul Volcker – Vorsitzender des Überwachungsausschusses; ehemaliger Vorsitzender des Federal Reserve Systems
Jacob A. Frenkel – Vorsitzender; stellvertretender Vorsitzender der American International Group
Geoffrey L. Bell – Vorstandssekretär; Präsident der Geoffrey Bell and Company
Montek Singh Ahluwalia – stellvertretender Vorsitzender der Planning Commission in Indien
Abdulatif Al-Hamad – Vorsitzender des Arab Fund for Economic and Social Development
Leszek Balcerowicz – ehemaliger Präsident der Polnischen Nationalbank



Bildrechte:
GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Lestat (Jan Mehlich) put it under GFDL and Creative Commons Attribution ShareAlike 2.5
Jaime Caruana – Beirat und Direktor des MCM Departments des Internationalen Währungsfonds
nachrichtlich: Organigramm der BIZ
Domingo Cavallo – ehemaliger Außen- und Wirtschaftsminister Argentiniens

Bildrechte, gemeinfrei
Gerald Corrigan – Generaldirektor von Goldman Sachs, ehemaliger Präsident der Federal Reserve Bank of New York
Andrew Crockett – Präsident von JP Morgan Chase
Guillermo de la Dehesa – Direktor und Mitglied im Exekutivausschuss der Grupo Santander
Mario Draghi – Präsident der Europäischen Zentralbank
Martin Feldstein – Präsident des National Bureau of Economic Research
Roger W. Ferguson, Jr. – Präsident von TIAA-CREF
Stanley Fischer – Gouverneur der Bank of Israel
Arminio Fraga Neto – ehemaliger Präsident der Banco Central do Brasil
Timothy F. Geithner – Finanzminister der Vereinigten Staaten
Gerd Häusler – Direktoriumsmitglied beim Finanzinvestor RHJ International, vorher stellvertretender Vorsitzender von Lazard International
Philipp Hildebrand – ehemaliger Präsident der Schweizerischen Nationalbank
Mervyn Allister King – Gouverneur der Bank of England
Paul Krugman – Professor für Volkswirtschaftslehre an der Princeton UniversityWirtschaftsnobelpreisträger 2008
Guillermo Ortiz Martinez – Präsident der Banco de México
Tommaso Padoa-Schioppa – ehemaliger Wirtschafts- und Finanzminister Italiens
Raghuram Rajan – Professor an der University of Chicago, ehemaliger Chefökonom des Internationalen Währungsfonds
Kenneth S. Rogoff – Professor an der Harvard University, ehemaliger Chefökonom des Internationalen Währungsfonds
Tharman Shanmugaratnam – Finanzminister von Singapur
Lawrence Summers – Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Harvard University, ehemaliger Chefökonom der Weltbank
Jean-Claude Trichet – ehemaliger Präsident der Europäischen Zentralbank
Sir David Walker – Beirat von Morgan Stanley
Axel Weber – ehemaliger Präsident der Deutschen Bundesbank
Zhou Xiaochuan – Gouverneur der Chinesischen Volksbank
Yutaka Yamaguchi – ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der Bank of Japan
Ernesto Zedillo – Direktor des Yale Center for the Study of Globalization an der Yale University, ehemaliger Präsident von Mexiko

Senior Members 

William McDonough – Vorsitzender des Public Company Accounting Oversight Board
William R. Rhodes – stellvertretender Vorsitzender der Citigroup
Ernest Stern – Beirat der Rohatyn Group
Marina v N. Whitman – Professor für Wirtschaftswissenschaften an der University of Michigan

Emeritierte Mitglieder 

Lord Richardson of Duntisbourne – Ehrenvorsitzender
Erik Hoffmeyer – ehemaliger Vorsitzender der Danmarks Nationalbank
Shijuro Ogata – ehemaliger stellvertretender Gouverneur der Bank of Japan
Richard A. Debs – Beiratsvorsitzender von Morgan Stanley
Wilfried Guth – ehemaliger Vorstandspressesprecher der Deutschen Bank
Sylvia Ostry – ausgezeichneter Forscher an der University of Toronto
Gerhard Fels – ehemaliger Direktor am Institut der deutschen Wirtschaft
John G. Heimann – Beirat des Financial Stability Institute
Toyoo Gyohten – Präsident des Institute for International Monetary Affairs
Peter Kenen – leitender Wissenschaftler in Internationaler Ökonomie im Council on Foreign Relations
Jacques de Larosière – Berater der BNP Paribas

Andere ehemalige Mitglieder 

Unter den ehemaligen Mitglieder sind weiterhin:
Fritz Machlup – Österreichischer Ökonom
Karl Otto Pöhl – ehemaliger Präsident der Bundesbank
Josef Ackermann – ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank
Alan Greenspan – ehemaliger Vorsitzender des Federal Reserve Systems

offizielle Webseite der «Group of Thirty» — Quelle: Wikipedia

Handelsblatt

Who Controls the Group of Thirty?

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update, 06.12.2012

Etwas seltsam überrascht hat mich der Kurzbericht im sonst so auf political correctness bedachten heute-Journal:
Der Bericht „Die (Un-)Abhängigkeit des Mario Draghi“ kreist um „Draghi-a-vellis“ Netzwerke u.a. zur „Group of Thirty“ und seinen Verantwortungsbereich als Vice-President von Goldman Sachs in London.


Finanzkrise – Welche Banken leiden

Finanzkrise – Welche Banken leiden

Die Krise an den US-Kreditmärkten schlägt sich immer mehr Finanzinstitute weltweit durch. Am Montag trat Citigroup-Chef Charles Prince zurück. Eine Chronologie zeigt wichtige Stationen der Krise.

SpOn – 05.11.2007

Schau-mer-mal wie groß der Leidensdruck noch werden wird … ich ahne Schlimmes!

Es steht zu befürchten, dass am Ende des Tages die Politik einknicken und die Zocker-Verluste zu unser Aller Lasten sozialisieren wird

meint Ihr Oeconomicus


Hypothekenkrise erreicht Insel

Northern Rock wankt

Die Krise am US-Hypothekenmarkt erfasst nun auch Großbritannien mit voller Wucht. Mit Northern Rock ist einer der größten Baufinanzierer des Landes in derartige Bedrängnis geraten, dass die Bank of England erstmals seit Jahrzehnten mit einem Notfall-Kredit einspringen musste.

Wie verlautbart, versuchte Finanzminister Alistair Darling

Creative Commons License, Urheber: Antonio Cruz/ABr

am Freitag nervöse Anleger und Sparer zu beruhigen und versicherte, das britische Bankensystem insgesamt sei gesund.

JAWOLL, liebe Sparer und Anleger, das britische Bankensystem ist gesund … ebenso wie die Banken in Europa und USA … also kein Grund zur Sorge!

Schaut man sich dieses Video [1:59 Min] an, könnte der Eindruck entstehen, die Kunden der Northern Rock hätten da irgend etwas falsch verstanden  

… denkt sich

Ihr Oeconomicus