Zehntausende junger Iren wandern aus

Die Rückkehr eines Traumas
Zehntausende junger Iren wandern aus
von Clemens Verenkotte
Über 40.000 Iren haben ihrer Heimat im Jahr 2011 den Rücken gekehrt. Für 2012 wird mit einer ähnlich hohen Anzahl von Emigranten gerechnet. Es sind ganz überwiegend junge Leute, die angesichts des miserablen Arbeitsmarktes die Konsequenzen ziehen.
DeutschlandradioPODCAST [13:56 Min]]
Anmerkung
Das sind also die Auswirkungen der immer wieder zu hörenden fulminanten Krisenbewältigung Irland’s … TOLL!

Ihr Oeconomicus


NAFTA und die Opfer des Freihandels

Am 1. Januar 1994 trat das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) in Kraft, welches den schrittweisen Abbau der Zölle auf Waren und Dienstleistungen zwischen Mexiko, den USA und Kanada garantiert. Für Mexiko sollte so der Weg vom Entwicklungsland zum Industriestaat geebnet, Arbeitsplätze geschaffen und die Armut reduziert werden. Aber zehn Jahre danach sieht die Realität dramatisch anders aus.
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Zehn Jahre NAFTA
Bilanz und Perspektiven
Diskussionspapier der SWP Berlin, 05. Oktober 2004 [PDF – 14 Seiten]
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Infografik: Vergleich der Landwirtschaft-Sektoren in USA und Kanada
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Ein Blick zurück:
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NAFTA-Debatte zwischen Ross Perot und Al Gore (1993)
The year NAFTA was ratified, America had a $1 billion trade surplus with Mexico. By 1995, America had a $16 billion trade deficit with Mexico. Today, America’s trade deficit with Mexico is $74 billion. The facts in the chart make President Clinton, Vice President Gore and all the newspaper editors who wrote editorials supporting NAFTA look like complete idiots or worse. Ross Perot was absolutely right even though he was not effective in the debate.
Lessons learned (?):
Any time your government tries to sell you on a free trade deal with another country that has disparate living and environmental standards, don’t believe it.
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korrespondierende Leseempfehlung:
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Carlos Fuentes:
„La frontera de cristal“ – (deutsch: Die gläserne Grenze, 1998)
In seinem 1995 erschienenen Roman hat sich Carlos Fuentes ausschließlich mit der Problematik des Grenzraumes Mexiko-USA beschäftigt.
In neun Episoden, die als abgeschlossene Erzählungen lesbar sind und in denen jeweils andere ProtagonistInnen im Zentrum stehen, beleuchtet er das Thema aus verschiedenen Perspektiven, wodurch ein facettenreiches, komplexes Gesamtbild entsteht.
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Die Problematik des Grenzraumes Mexiko – USA
Eva Srna @Lateinamerika-Studien
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