Ausblick: Globale Risiken

WEF-Bericht zu den Globalen Risiken 2013

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Die fünf wahrscheinlichsten Risiken für die globale Entwicklung sind nach Ansicht der vom WEF befragten mehr als 1000 Experten aus der Politik, der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft:
  • Erhebliche Unterschiede bei den Einkommen
  • Chronische Ungleichgewichte in Staatshaushalten
  • Steigende Treibhausgas-Emissionen
  • Wasser-Knappheit
  • Falscher Umgang mit der alternden Bevölkerung
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Global Risks 2013 Report – PDF [80 Seiten]
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WEF: Global Risk Report 2012, 7th Edition
PDF – [64 Seiten]

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Der Global Risks Report 2012 des World Economic Forum verdeutlicht die Anfälligkeit der globalen Welt gegenüber weiteren Wirtschaftsturbulenzen und sozialen Verwerfungen. Dies könnte die mit der Globalisierung verbundenen Fortschritte untergraben, so die Autoren der Studie.

Die chronische Schieflage von Staatshaushalten und massive Einkommensunterschiede wurden als diejenigen Risiken beurteilt, die in den kommenden zehn Jahren am wahrscheinlichsten eintreten werden. Beide werden als Risiken mit den größten Auswirkungen für die Weltwirtschaft eingestuft, da sie Nährboden für Nationalismus, Populismus und Protektionismus sind. Sie fallen zudem in einen Zeitraum, in der die Welt auch besonders anfällig für Nahrungs- und Wasserknappheit sowie für Krisen im Finanzsystem ist. So lauten die Erkenntnisse einer Umfrage bei 469 Experten und Wirtschaftsführern, aus der sich auch ablesen lässt, dass sich die Bedenken gegenüber dem Vorjahr von Umweltrisiken hin zu sozio-ökonomischen Risiken verschoben haben. Der Bericht zeigt die Herausforderungen auf, mit denen sich das Risikomanagement in den nächsten Jahren und Jahrzehnten beschäftigen muss.

Der Bericht beschreibt 50 globale Risiken und gruppiert sie in die Kategorien Wirtschaft, Umwelt, Gesellschaft, Geopolitik und Technologie. Risikolandkarten zeigen auf einer Skala von 1 bis 5 mögliche Auswirkungen und Wahrscheinlichkeit der globalen Risiken in den nächsten 10 Jahren. Innerhalb jeder Kategorie wird das größte systemische Risiko besonders herausgestellt.

Der Bericht analysiert drei Hauptrisikobereiche:

  1. Die Saat der Dystopie
  2. Wie sicher sind unsere Sicherheitssysteme?
  3. Die Kehrseite der Konnektivität

Quelle: Risknet

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follow-up, 28.12.2013

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Henry Kissinger discusses global risks in 2014
Political risk has become increasingly important to economic stability and growth, as government transitions, security gaps, violent protests, and currency vulnerabilities have come into the spotlight. What global risks should business leaders and investors guard against? How will these risks feed into the broad economic story? What risks have yet to enter the spotlight?

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follow-up, 16.01.2014

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Global Risks 2014 Report

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follow-up, 28.04.2014

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Milken Institue: Global Risk
In the last year, certain worrisome trends grew darker, and new ones arose.
The Arab Spring continued to devolve into the Arab Nightmare, with an expanding body count in Syria and the violent toppling of Egypt’s Muslim Brotherhood regime by the army.
Meanwhile, Edward Snowden was downloading a treasure trove of secrets from the National Security Agency, giving the world a glimpse of America’s zeal – and capacity – for snooping.
Iran proceeded with its nuclear program and negotiations started between the theocratic state and the P5 + 1 countries, just as world watchers began to take notice of the protests erupting in Ukraine.
With North Korea more brutal and unhinged than ever, Afghanistan’s Karzai feuding with his U.S. partners and Russia’s worsening relations with the West, what will the world look like a few years from now?
What are the scenarios for resolution of these troubles, and where will the next risks emerge?
What about the global economy, terrorism, climate change?
This panel will peer into the future, sans rose-colored spectacles.

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Marokko: Das giftige Glück der Minenkinder

Marokko: Das giftige Glück der Minenkinder

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Statt in der Schule verbringen die Zehnjährigen ihre Tage zwischen giftigem Blei auf der Suche nach Edelsteinen. Sie träumen vom ganz großen Fund, reich werden aber nur die Händler.
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Anmerkung
Wie aus Agadir und Marrakech zu hören ist, wurde seit Ausbruch des Arabischen Frühlings der Bau von Sechs-Sterne-Resorts abgesagt. Dies mag wirtschaftliche oder sonstige gängige Ursachen haben.
Wer kann allerdings ausschließen, dass der Ruf nach Freiheit, Selbstbestimmung und gegen dauerhafte Ausbeutung nicht doch in diesem hübschen Maghreb-Land lauter wird?
Spätestens dann könnten -wie bereits erlebt- Expresslieferungen demokratischer Werte folgen!

Ihr Oeconomicus