Ex-Chefvolkswirt über die EZB: Stark rechnet mit Draghi ab

Ex-Chefvolkswirt über die EZB: Stark rechnet mit Draghi ab
Ein Jahr hat er geschwiegen, nun geht Jürgen Stark in die Offensive: Der zurückgetretene EZB-Chefvolkswirt zerlegt in einem Interview die Strategie von Mario Draghi – und fordert Schluss mit „Basta“.
CAPITAL
Anmerkung
Es steht zu befürchten, dass die Parlamentarier am Mittwoch eine geschliffene Sprachschurken-Semantik hören werden, die bestenfalls ansatzweise hinterfragt werden wird.

Ihr Oeconomicus


Alle Augen auf Draghi

Alle Augen auf Draghi

Anleihekäufe durch die EZB: ja oder nein? Auf diese einfache Frage erhoffen sich die Märkte von der EZB und deren Präsident Mario Draghi eine ebenso einfache, weil klare Antwort. Allerdings rechnen mmer mehr Investoren damit, dass Draghi den Käufen eine Absage erteilt. Den Euro bringt das unter Druck.
N-TV
Anmerkung
Die EZB wird ihre Leitzinsentscheidung am kommenden Donnerstag um 13.45 Uhr bekanntgeben. Um 14.30 Uhr wird dann wie üblich EZB-Präsident Draghi vor die Presse treten, um die Zinsentscheidung und seine Anleihekaufpläne zu erläutern.

Ihr Oeconomicus


Draghi verteidigt Anleihekäufe

Draghi verteidigt Anleihekäufe

EZB-Präsident Draghi bereitet das geplante Kaufprogramm für Staatsanleihen verbal vor. Vor Abgeordneten des Europaparlaments betonte er, der Kauf von Papieren mir kurzer Laufzeit verstoße nicht gegen das Mandat der Bank. Am Donnerstag wird er die umstrittenen Pläne vorstellen.
N-TV

Ärger über angebliche Zinsschwellen

Ärger über angebliche Zinsschwellen
EZB legt sich mit Regierung an

Noch wird nur spekuliert, wie Europas Währungshüter mit Anleihenkäufen die Euro-Schuldenkrise im Detail bekämpfen wollen, da gibt es bereits offenen Zwist über die richtigen Mittel. Nach einer kritischen Äußerung eines Berliner Regierungssprechers zu angeblich geplanten Maximalzinsen in Europa bellt die EZB zurück. Unterdessen verschärft die Bundesbank ihre Kritik an Anleihekäufen durch die Zentralbank.

Zuvor hatte der Sprecher des Bundesfinanzministeriums, Martin Kotthaus, über eine etwaige Festlegung der EZB auf ein Zinsziel für Anleihenkäufe gesagt: „Rein abstrakt gesprochen ist ein solches Instrument sehr problembelastet. Ich kenne aber keine Pläne, die in eine solche Richtung gehen.“

Damit reagierte der Sprecher auf einen „Spiegel“-Bericht, wonach die Europäische Zentralbank den Kauf von Staatsanleihen bestimmter Euro-Ländern ab einem gewissen Risikoaufschlag erwägt, um damit die Zinskosten dieser Euro-Mitglieder zu dämpfen. Diese Meldung sei „absolut irreführend“, konterte die EZB. Man könne nicht über Entscheidungen berichten, bevor sie getroffen würden. Dem Bericht zufolge will die EZB bereits am 6. September über das Zinsziel entscheiden.

teleboerse

Dazu Auszug aus dem heute erschienenen Monatsbericht (August 2012) der Deutschen Bundesbank:

„Neben den Vertrauenseffekten auf die Investitionstätigkeit sind vor allem die direkten Wirkungen über den Außenhandel von Bedeutung.  Solange sich die Nachfrage nach deutschen Produkten aus den Drittstaaten trotz eingetrübter Erwartungen im Wesentlichen behaupten kann, ist allerdings eine Wende der zyklischen Grundrichtung hierzulande wohl nicht zu befürchten.  Das Vertrauen in die deutschen Staatsfinanzen bildet einen wichtigen Stabilisierungsfaktor in der gegenwärtigen Krise, es ist aber nicht unerschütterlich.“

August-Bericht der Deutschen Bundenbank

Monatsbericht (August 2012) der EZB

Unser „Freund“ Jörg Asmussen wirbt für den Verbleib Griechenlands in der Eurozone und verteidigt die Anleihekäufe der Zentralbank gegen Kritik von Bundesbank-Präsident Weidmann. Ein Ausscheiden Athens aus der Währungsunion wäre beherrschbar, aber teuer.
http://www.fr-online.de/wirtschaft/ezb-direktor-zur-eurokrise-asmussen—griechenland-soll-im-euro-bleiben-,1472780,16920556.html