Reise durch den afrikanischen Kontinent

Rohstoffboom reißt Afrika aus der Hoffnungslosigkeit
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Wer Afrika bereist, der sieht nicht mehr nur Korruption und Armut. Sondern auch Wachstumsraten, wie sie bisher Asien kannte. Mit Fleiß, Geld und Ideen wollen Unternehmer und Politiker ihre Länder voranbringen.
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teilweise profunde Leser-Kommentare
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mehr zum Thema
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NEUANFANG AUF DEM SCHWARZEN KONTINENT
Afrikas Hoffnungsträger
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Südafrika
„Am Rande des Wirtschaftskriegs“
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Ruanda – das afrikanische Singapur
Wenn man von Ruanda spricht, denkt man vor allem an den Völkermord von 1994. Aber das kleine Land hat sein Haupt wieder erhoben und gilt heute als Modell für wirtschaftliche Entwicklung auf dem Kontinent. Ein Besuch im Land der tausend Hügel.
Swissinfo.ch

„Freie“ Wahlen in Angola ohne Pressefreiheit

„Freie“ Wahlen in Angola ohne Pressefreiheit

Der angolanische Wahlkampf war außergewöhnlich langweilig und er hat vor allem eins gezeigt: Gegen die übermächtige MPLA und die von ihr kontrollierten staatlichen und privaten Medien hat die Opposition keine Chance.
Deutsche Welle

Afrikanische Staaten gegen Dollar-Dominanz

Afrikanische Staaten gegen Dollar-Dominanz
„Wehe, ihr zahlt noch mit Dollar“

Um die eigene Währung zu stärken und die Vorherrschaft der US-Währung im Land zu brechen, droht Sambia sogar mit Gefängnis. Auch andere afrikanische Staaten versuchen, den Dollar aus dem Land zu drängen. Das bringt auch Nachteile.

Süddeutsche – 14.08.2012, 17:44


Riesiges Wasserreservoir unter Namibias Wüste entdeckt

Riesiges Wasserreservoir unter Namibias Wüste entdeckt

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In 200 Metern Tiefe haben deutsche Hydrogeologen ein riesiges Vorkommen an Grundwasser gefunden – es könnte Trinkwasser für 400 Jahre liefern.

Hamburger Abendblatt – 23.07.2012, 15:21 Uhr

Satellitenbild von Nord-Namibia mit Lage des Arbeitsgebietes Oshivelo

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Anmerkung:

So ganz spontan erheben sich einige Fragen:

 

Sind mittelfristig Grenzkonflikte zwischen Angola und Namibia zu befürchten?

Welche hegemonialen Interessen könnten diese Explorationen auslösen?

Könnte sich dieser Fund zu Liquid Diamonds für De Beers [siehe De Beers issue brief #1, December 2011] entwickeln?

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Hintergründe

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GLENN ASHTON, 24 MAY 2011 – „Exploiting the Commons – Time to Change Course“

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Konrad Putzier, 30.07.2012 – „Der Krieg der Zukunft geht ums Wasser“

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update 22.August 2013
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Betrachtet man die durch abGEZockte Demokratieabgabe finanzierten öffentlich-rechtlichen TV-Sender, erhebt sich immer häufiger die Frage, was deren Redakteure und Rechercheteams eigentlich so tun.
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Ein hübsches Beispiel hierzu lieferte die am 21.8. bei „ZDF heute nacht“ gesendete Kurzreportage „Wasser unter der Wüste – Gewaltiges Reservoir in Namibia entdeckt“
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Vermutlich wird es niemanden verwundern, dass in diesem Beitrag die oben erhobenen Fragestellungen nicht aufgegriffen wurden!
Es wäre wünschenswert, wenn es der seriösen Blogger-Szene tatsächlich gelingen könnten, den TV-Redaktionen hinsichtlich ihrer Berichterstattung „Beine“ zu machen.
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Ihr Oeconomicus


Ehemalige Kolonie will Kolonialmacht retten

Ehemalige Kolonie will Kolonialmacht retten

Viele Portugiesen verlassen ihr Land in Richtung Angola, eine Analyse von Thomas Nitz
Immer mehr Portugiesen suchen ihr Glück in der ehemaligen Kolonie Angola. Während Portugal erst im Mai mit einer 78 Milliarden Euro Finanzspritze von EU und IWF vor dem Staatsbankrott gerettet werden musste, beschert der Ölreichtum Angolas Wirtschaft zweistellige Wachstumsraten.
Noch 2006 wurden gerade einmal 156 Visa an Portugiesen ausgegeben. Jetzt zieht der wirtschaftliche Boom Angolas portugiesische Hochschulabsolventen und Fachkräfte in Scharen in die ehemalige Kolonie. Inzwischen haben sich 100 000 Portugiesen niedergelassen. Damit leben viermal so viele Portugiesen in Angola wie angolanische Immigranten in Portugal.
Ob Straßenbau, Telekommunikation, Energieversorgung oder Finanzwesen, nach 27 Jahren Bürgerkrieg ist der Nachholbedarf der angolanischen Wirtschaft in allen Branchen riesig. Überall werden Fachkräfte gebraucht, wenn möglich portugiesischsprachig. Aber nicht nur die Sprache macht es den Portugiesen leicht. Ein Ingenieur verdient heute in Angola im Schnitt dreimal so viel, wie sein Kollege in Portugal.
Vor allem die Bauwirtschaft boomt. Erst im Juni wurde am Rand der Hauptstadt Luanda der neue Stadtteil Kilamba feierlich von Staatspräsident José Eduardo dos Santos eröffnet. Finanziert wurde das größte »soziale« Wohnungsbauprojekt Afrikas von China. Nach Abschluss der Bauarbeiten 2012 sollen dort 120 000 Menschen wohnen.
hier geht es weiter:
weitere Infos zu Angola im African Economic Outlook