Wehe, wenn wir unter den Teppich schauen!

Wehe, wenn wir unter den Teppich schauen!
Je weiter die Kurse steigen, je lauter Stimmen von überwundenen Krisen-Höhepunkten tönen und je schlimmer die Lage tatsächlich wird, desto wichtiger wird eine einzige Frage für die Zukunft insbesondere der Aktienmärkte: Wie viele Akteure, insbesondere große Adressen mit ihrer massiven Dominanz an den Märkten, gehen dieser Scharade wirklich auf den Leim?
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Bankhaus Rott + Frank Meyer

Marc Faber: 44 Charts That Show Why The World Is Doomed

Marc Faber:
44 Charts That Show Why The World Is Doomed
In a new presentation given in Hong Kong to the London Bullion Market Association, Faber offers a thick stack of 44 charts that makes him very bearish on the global economy (via ZeroHedge). They include overviews of the emerging and evolving trends on debt, trade, stocks and commodities.
Faber points to the explosion of public and private debt and how they have been far outpacing GDP growth for the last 50 years. In this backdrop, the wealth gap between younger and older Americans have been widening.
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Business Insider
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Marc Faber’s Presentation
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Nachtrag, 26.11.2012, 07:05h
„Die ganze Welt ist ein Kliff – Wir sind von Abgründen umzingelt“
Betrachtungen von Markus Gaertner

USA werden Fiskalklippe wohl nicht umschiffen können

USA werden Fiskalklippe wohl nicht umschiffen können
Wie das Wechselspiel zwischen der Politik und den Aktienmärkten nach der US-Wahl aussieht, mag für Spieltheoretiker interessant werden. Für Investoren, deren Geld auf dem Spiel steht, sind die Aussichten aber beängstigend.
Man braucht nur einen Blick auf die Ausgangslage zu werfen. Wenn es zur Fiskalklippe kommt – also zu den im Januar drohenden üppigen Steuererhöhungen und gleichzeitigen Ausgabenkürzungen – würde die Wirtschaft in den USA in die Rezession rutschen. Die meisten Investoren gehen davon aus, dass die US-Regierung und der Kongress versuchen werden, dieses Szenario zu verhindern. Aber sie wissen auch, dass der Druck, der Washington letztendlich zum Handeln zwingen wird, von sinkenden Aktienkursen ausgehen könnte. Könnte die Fiskalklippe umschifft werden, würde es an den Börsen natürlich zu einer Rally kommen.
Diese Situation macht es Anlegern schwer, und es wird noch schwieriger, wenn man bedenkt, dass es in Washington nicht immer rational zugeht.
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THE WALL STREET JOURNAL
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fiscal cliff grafisch dargestellt
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S&P hält Gefahr einer Fiskalklippe für gering
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Der Analyst Karl Denninger: „Why The Fiscal Cliff Is Going to Blow“

MACK & WEISE Marktkommentar – September 2012

MACK & WEISE Marktkommentar – September 2012
Im September wurde Finanzmarkt-Geschichte geschrieben – wieder einmal! Nach 5 Jahren Dauerkrise und unzähligen in Euphemismen verpackten Gelddruckprogrammen erfüllten die wichtigsten Notenbanken dieser Welt den noch immer „gestörten“ Märkten und der von Beginn an gestörten Politik deren größten Wunsch. Das Zauberwort für die (vermeintliche) Lösung aller Probleme wurde jetzt ausgesprochen: unbegrenzt!
Zuerst verkündete Zentralbank-Chef Draghi, dass die EZB zukünftig bereit stehe, über das neu geschaffene „geldpolitische“ OMT-Programm (Outright Monetary Transactions) im Zweifelsfall unlimitiert Staatsanleihen europäischer Krisenstaaten zu kaufen, um so das Überleben des Euro unter allen Umständen zu garantieren. Nur wenige Tage später startete dann auch Fed-Chef Bernanke das schon lang von den Marktteilnehmer geforderte „QE 3“-Programm, in dessen Rahmen nun zeitlich unbegrenzt für monatlich frisch gedruckte 40 Mrd. USD amerikanische Hypothekenpapiere auf die Bilanz der Fed genommen werden. Ja, und wenn schon EZB und Fed nun die Notenpressen unbegrenzt auf Hochtouren laufen lassen wollen, lässt sich auch die Erfinderin des „quantitative easing“, die japanische Notenbank, nicht zweimal bitten, auch ihren Teil – über das postwendend auf 80 Billionen Yen erhöhte Anleihenkaufprogramm – zur eröffneten Gelddruck-Olympiade der Notenbanken beizusteuern.
Die Aktienmärkte reagierten auf die Erfüllungspolitik der Notenbanken im Gefühl einer nun niemals versiegen werdenden Liquidität mit weiteren Kursgewinnen, während Gold gegenüber dem Euro im September sogar einen neuen Höchststand erreichte, bzw. der Euro gegenüber Gold auf historisches Tief fiel.
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Die unkritische Euphorie der Aktieninvestoren – Liquidität gleich steigende Kurse – ist nach unser Einschätzung jedoch zu undifferenziert, denn über einen Mangel an Liquidität konnte auch vor den konzertierten Notenbank-Maßnahmen nicht gesprochen werden. Wer heute aus Furcht vor Inflation Aktien kauft, sollte bedenken, dass Unternehmensgewinne in einem inflationären Umfeld nicht automatisch mitsteigen müssen, sondern angesichts des damit verbundenen extrem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeldes auch „völlig überraschend“ einbrechen können. Und dass die Aktienmärkte selbst in einem Umfeld galoppierender Inflation nicht einmal nominal steigen müssen, belegen die 1970er Jahre nur all zu eindrucksvoll!
Auf Sicht der nächsten Monate erwarten wir für die Aktienmärkte von der konjunkturellen Seite erheblich mehr Gegenwind als bislang, da sich das globale wirtschaftliche Umfeld mehr als deutlich eintrübt, und Politik und Notenbanken heute nicht mehr über die im Jahr 2008 noch vorhandenen Spielräume verfügen, die sich abzeichnende Rezession erneut mit gigantischen Interventionen verhindern zu können.
Die spürbare „Schwäche in der Weltwirtschaft“ veranlasst den größten Logistikkonzern der Welt FedEx bereits heute, massive Einsparmaßnahmen zu ergreifen, während das Jahresgewinnziel zugleich ordentlich eingedampft wurde. Doch nicht nur der als sehr verlässliches Konjunkturbarometer geltende Logistiker FedEx meldete „Land unter“, sondern es hagelte im September über fast alle Branchen hinweg Gewinnwarnungen. So enttäuschten z. B ebenso der Luxuskonzern Burberry als auch der Industrie- und Autozulieferer Infineon die Investoren, wie auch der ebenfalls als ein guter Seismograf für den Zustand der Weltkonjunktur geltende weltgrößte Baumaschinenhersteller Caterpillar. („Und wir gehen von einem kraftlosen und nur bescheidenen Wachstum bis 2015 aus!“)
Den 29%igen Absturz der Pkw-September-Verkäufe auf Jahressicht im Süden Europas (PIIGS) wie auch der in Deutschland (-10,9 %) konnten die deutschen Hersteller, die als Schlüsselindustrie 2011 177,3 Mrd. Euro zum deutschen Exporterfolg beitrugen, zwar noch einmal mit guten Verkäufen in China und den USA kompensieren, doch mehren sich auch dort die Warnsignale. So vermelden die australischen Minenbetreiber schon erheblich nachlassende Rohstoffexporte in Richtung China, was die große Hoffnung der Märkte auf die konjunkturelle Rettung durch den bisherigen Wachstumsmotor enttäuschen könnte. Zudem drohen auch aus dem wahlkämpfenden „Konjunktur-Wunderland“ USA schon in Kürze große Unsicherheiten, denn schließlich ist noch völlig unklar, wie die USA das vereinbarte „fiscal cliff“, also die anvisierte Einsparung von rund 500 Mrd. USD meistern wollen, ohne das 2013 auch die US-Wirtschaft in die Rezession zurückfällt.
In den meisten Ländern der Eurozone geht es wirtschaftlich dagegen schon jetzt deutlich nach unten, denn die Auswirkungen des Experiments der „Eliten“ in Brüssel, den Euro um jeden Preis  „retten“ zu wollen, sind in den Peripheriestaaten geradezu katastrophal. Der Versuch, die Staatshaushalte nur mit Steuererhöhungen, Lohnsenkungen und Kürzung von Sozialleistungen konsolidieren zu wollen, führt wegen der massiv einbrechenden Nachfrage zu einer noch stärker schrumpfenden Wirtschaftsleistung und einer immer dramatischer ansteigenden Arbeitslosigkeit. Die Gemeinschaftswährung ist jetzt auf dem besten Weg den Frieden in Europa zu ruinieren, denn die sich mittlerweile in den Peripherie-Ländern manifestierende „no future“-Perspektive wird die jetzt schon gesehenen Massenproteste der Bevölkerungen wahrscheinlich weiter eskalieren lassen, so dass nach Griechenland auch in Spanien oder Portugal massive soziale Unruhen immer wahrscheinlicher werden.
Wir bleiben weiterhin der Auffassung, dass in einem wirtschaftlich als auch politisch zunehmend schwieriger werdenden Umfeld Gold, Silber und die Aktien der Edelmetallminenbetreiber zunehmend von ihrer Rolle als sicherer Hafen profitieren werden.
MACK & WEISE VermögensverwaltungM&W Diclaimer

Marc Faber: „Ein crashähnliches Szenario“

Marc Faber: „Ein crashähnliches Szenario“

Der Schweizer Börsenguru Marc Faber stellt sich nach der fulminanten Rallye an den Aktienmärkten auf eine Korrektur ein:
„Ich erwarte, dass die Börsen im September und Oktober schwach sein werden“,
so Faber im neuen Exklusiv-Interview.
„Obwohl ich keinen Crash erwarte, ist es denkbar, dass es zu einem crashähnlichen Szenario kommen wird.“
Mehr dazu im Interview.

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Marc Faber’s forecasts for the global economy