Das Zeitalter der Dummheit – The Age of Stupid

„The Age of Stupid – warum tun wir nichts?“ (deutscher Titel: „Das Zeitalter der Dummheit“) ist ein britisches Doku-Drama von der Regisseurin Franny Armstrong und dem Produzenten John Battsek.
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Pete Postlethwaite spielt einen Mann, der allein auf der verseuchten Erde im Jahr 2055 lebt. Er blickt mit Hilfe alten Filmmaterials von 2008 in die Vergangenheit zurück und stellt sich die Frage, warum niemand etwas gegen die Umweltverschmutzung und Erderwärmung getan hat, als noch Zeit dazu war.
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So nachdem wir nun alle dieses Armageddon-Szenario gesehen haben und sich die leichtgläubigen Al Gore Fans schon die Hände reiben, soll nun die andere Seite der Medaille betrachtet werden.
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Als Einstieg in die Welt der sogenannten ‚Klimaleugner‘, wie man die wachsende Schar kritischer Selbstdenker zu diffamieren versucht, wollen wir den ehemaligen Präsidenten der Tschechischen Republik, Václav Klaus zu Wort kommen lassen.
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Im Jahr 2007 schrieb er ein Buch mit dem Titel „Blauer Planet in grünen Fesseln“ und untertitelte das Werk mit der Fragestellung: „Was ist bedroht: Klima oder Freiheit?
Auf seiner Webseite hat Klaus einen einführenden Text veröffentlicht, der nachfolgend zitiert wird:

„Die wichtigste Aufgabe der Menschheit ist es, die Realität von der Phantasie und die Wahrheit von der Propaganda zu unterscheiden. Die globale Erwärmung wurde zum Symbol dieses Problems. Es wurde eine politisch korrekte Wahrheit postuliert, gegen die zu opponieren nicht einfach ist. Die künftigen Generationen werden sich wahrscheinlich ein wenig vergnügt darüber wundern, dass die hoch entwickelte Welt am Beginn des 21. Jahrhunderts wegen der globalen Erhöhung der Durchschnittstemperatur um einige Zehntelgrad in Panik ausbrach und darüber nachdachte, ob sie nicht vor das Industriezeitalter zurückkehren solle.

Das Thema der globalen Erwärmung entwickelt sich mehr und mehr zum grundsätzlichen ideologischen und politischen Konflikt unserer Gegenwart. Der Träger dieses Themas – der Environmentalismus – wurde zur dominanten Alternative zu den konsequent und primär an der Freiheit des Menschen orientierten Ideologien. Er ist eine Weltanschauung, die radikal und um jeden beliebigen Preis (also um den Preis der Einschränkung der menschlichen Freiheit und um den Preis von Menschenleben) die Welt verändern will, eine Anschauung, die den Menschen, sein Verhalten, die Gesellschaftsordnung, das Wertesystem ändern will. Einfach alles. Die Einstellung der Environmentalisten zur Natur ist dem marxistischen Ansatz zu den Gesetzen der Volkswirtschaftslehre ähnlich, weil auch sie sich darum bemühen, die natürliche Entwicklung der Welt und der Menschheit) durch eine vorgeblich optimale, zentralistische oder – wie man heutzutage sagt – durch eine global geplante Entwicklung der Welt zu ersetzen. Das ist nicht möglich. Es ist nötig, die spontane gesellschaftliche Entwicklung – die nicht von den Aposteln der absoluten Wahrheiten in Fesseln gelegt wird – vonstatten gehen zu lassen, weil ansonsten alles noch viel schlimmer wird. Jeder Versuch, „über Wind und Regen zu gebieten“, erwies sich bisher als sehr kostspielig und auf lange Sicht wirkungslos und bedrohte darüber hinaus die menschliche Freiheit.

Der Versuch der Environmentalisten kann nicht anders ausfallen. Die beste Umwelt für den Menschen ist die Freiheit. Einzig und allein daran muss man alle environmentalistischen Vorstellungen und all ihre kategorischen Forderungen messen. Die heutige Debatte über die globale Erwärmung ist deshalb im Grunde genommen eine Debatte über die Freiheit.

Václav Klaus“

Weitere erkenntnisreiche Quellen:   
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Nachfolgend ein kleiner Rückblick in Zeiten, als unsere heutigen Qualitätsmedien ihre Aufgabe noch etwas ernster nahmen:

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27. März 1970
DIE ZEIT: Keine Eiszeit in Sicht

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12. August 1974
SPON: Kommt eine neue Eiszeit? Nicht gleich, aber der verregnete Sommer in Nordeuropa, so befürchten die Klimaforscher, war nur ein Teil eines weltweiten Wetterumschwungs — ein Vorgeschmack auf kühlere und nassere Zeiten

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19. Januar 2010

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Sollte dieses Video aus irgendeinem Grund nicht mehr verfügbar sein, bitte melden

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05. Juli 2011
Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?

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10. April 2019
Hört nicht auf die Klimapopulisten!

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19. April 2019
Klaus Peter Krause: Die heilige Greta

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Der grüne Planet – Besuch aus dem All

„Der grüne Planet“ ist eine gesellschaftskritische Science-Fiction-Komödie, die die problematischen Seiten des heutigen Lebensstil der Menschen beleuchtet. Der Film zeigt auf lustige Art und Weise wie man sein Leben besser gestalten und in Einklang mit der Natur leben kann.
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„Der grüne Planet“ erschien 1996 unter dem französischen Originaltitel „La Belle Verte“. Das Drehbuch schrieb Coline Serreau, die selbst auch die Hauptrolle spielt.
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Der Film wird nur selten im Free-TV gesendet (eventuell aufgrund seiner Brisanz).
Bis zum Frühjahr 2014 war der „Der grüne Planet“ auf deutsch in kompletter Länge auf YouTube zu sehen. Seit Mitte 2014 scheint dies nicht mehr der Fall zu sein.
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Handlung
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Weit weg von der Erde existiert der „grüne Planet“. Auf ihm leben Verwandte von uns Menschen, die soweit entwickelt sind, dass sie sämtliche elektrische Geräte eliminiert haben. Stattdessen richten sie ihre volle Konzentration, ihr Wissen, ihre Stärken und Energien auf den Fortschritt ihrer Körper, Gedanken und geistigen Fähigkeiten.
Einmal im Jahr treffen sich die passionierten Naturmenschen in einem ausgestorbenen Vulkan, um über Neuigkeiten, Ernteverteilung und Auslandsreisen zu berichten. Gewöhnlich will niemand der Planetenbewohner gerne einen Ausflug auf die Erde unternehmen. Auch dieses Jahr will zunächst kein Mensch einen Fuß auf einen Planeten setzen, der so voller Gefahren und Primitivität steckt und auf dem die Bewohner die Arroganz anscheinend gepachtet haben.
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Schließlich entscheidet sich aber doch jemand Reise anzutreten:
Es ist Mila (Coline Serreau), deren Vater als letzter Planetenbewohner den Trip auf die Erde unternahm und mit ihr selbst als Baby zurückkehrte. Mila möchte deshalb ihren Geburtsplaneten kennenlernen.
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Mila lässt ihre vier Kinder auf dem grünen Planeten zurück und landet an einer Pariser Hauptstraße. Der Kulturschock stellt sich sogleich ein, als Mila den Asphaltdschungel sieht und mit Umweltverschmutzungen aller Art konfrontiert wird.
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Auf ihrer Odyssee durch die Großstadt lernt sie viele unbewusste Menschen kennen, deren Schicksal sie mit Hilfe kleiner Tricks zum Positiven wendet. Mit ihren telepathischen Fähigkeiten hilft sie den Menschen sich selbst zu verwirklichen und besser im Einklang mit der Natur zu leben.
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Vimeo [1:33:33]


George Orwell – 1984 (follow-up 02.01.2015)

George Orwell – 1984

1984 ist ein Roman von George Orwell (eigentlich Eric Arthur Blair), geschrieben von 1946 bis 1948,[1] und erschienen im Juni 1949, in dem die Dystopie eines totalitären Überwachungs- und Präventionsstaates im Jahre 1984 dargestellt wird.
Protagonist der Handlung ist Winston Smith, ein einfaches Mitglied der Partei, das sich den widrigen Umständen zum Trotz seine Privatsphäre sichern will. Dadurch gerät er in Konflikt mit dem System, das ihn einer Gehirnwäsche unterzieht.

Orwell begann mit der Verfassung des Buches während seines Aufenthaltes auf der Insel Jura vor der Küste Schottlands, im Jahr 1946 und stellte es Ende 1948 fertig, etwas mehr als ein Jahr vor seinem Tod (1950).
Der Titel enthält den Zahlendreher des Jahres 1948 zu 1984 als Anspielung auf eine damals sehr fern erscheinende Zukunft. Die Erstausgabe kam in London am 8. Juni 1949 im Buchhandel in den Verkauf.

weiter bei wikipedia

Das Werk enthält übrigens eine ausgereifte Sprachtheorie, bei der die Bedingungen genannt werden, unter denen bestimmte Gedanken einfach nicht mehr gedacht werden können, weil die Gedanken in der Sprache nicht mehr formuliert werden können.

1984 – George Orwell 1/11 (Hörbuch) [10:00 Min]
1984 – George Orwell 2/11 (Hörbuch) [10:00 Min]
1984 – George Orwell 3/11 (Hörbuch) [10:00 Min]
1984 – George Orwell 4/11 (Hörbuch) [10:00 Min]
1984 – George Orwell 5/11 (Hörbuch) [10:00 Min]
1984 – George Orwell 6/11 (Hörbuch) [10:00 Min]
1984 – George Orwell 7/11 (Hörbuch) [10:00 Min]
1984 – George Orwell 8/11 (Hörbuch) [10:00 Min]
1984 – George Orwell 9/11 (Hörbuch) [10:00 Min]
1984 – George Orwell 10/11 (Hörbuch) [10:00 Min]
1984 – George Orwell 11/11 (Hörbuch) [10:00 Min]

DER FILM im O-Ton

heute sind wir einen Schritt weiter!

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Ihr Oeconomicus

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George Orwell: Der Ruf nach Freiheit
In der Dokumentation des preisgekrönten schottischen Regisseurs Mark Littlewood werden Leben und Werk George Orwells, der mit bürgerlichem Namen Eric Arthur Blair hieß, noch einmal lebendig. Orwells Werk hat bis heute nichts von seiner Brisanz eingebüßt. Imperiale Kriegführung und totalitäre Strukturen bestehen auch in der Welt des 21. Jahrhunderts weiter, ja viele Aspekte seines Zukunftsentwurfs der totalen Überwachung sind sogar Wirklichkeit geworden.
Der Film basiert auf biographischen Nachforschungen des Autors Anthony Grace, die Orwell als couragierten Kämpfer für Demokratie und Individualität zeigen. Dazu hat Regisseur Mark Littlewood faszinierende Archivaufnahmen gefunden und prominente Intellektuelle wie Noam Chomsky oder Richard Rorty befragt.
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follow-up, 02.01.2015
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1984 + 30: „Die Realität ist tausendfach schrecklicher“
Die Dystopie von „1984“ sei teilweise Realität geworden, alarmierte eine Gruppe von Journalisten die bundesdeutsche Öffentlichkeit – vor 30 Jahren. Zwei der Autoren schauen zurück und mit dem Blick von damals auf die Welt im Jahr 2014.
Auch wenn 2014 nun endgültig hinter uns liegt, steht ein Jahresrückblick noch aus:
Im Jahr 1983 hatte sechs SPIEGEL-Autoren ein besorgtes Buch geschrieben: „Der Orwell-Staat 1984 – Vision und Wirklichkeit.“
Sie wollten die damalige Realität mit den Horror-Visionen von George Orwell abgleichen. Der hatte in seinem Roman 1984 einen totalitären Staat beschrieben, in dem der „Große Bruder“ seine Bürger lückenlos überwacht.
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heise-online
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10.01.1983
Auf dem Weg zum Überwachungsstaat
SPIEGEL-Redakteur Hans-Wolfgang Sternsdorff über die „Aktion Paddy“ und die Videofahndung der Polizei Die Gefahren des „großen Bruders“ sind nicht mehr bloß Literatur. Sie sind nach dem heutigen Stand der Technik real. Horst Herold, von 1971 bis 1981 Präsident des Bundeskriminalamtes, im Juni 1980.
[…]
DER SPIEGEL 2/1983

Von der Finanzkrise zur Weltkrise?

Von der Finanzkrise zur Weltkrise?

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Welche Folgen kann eine anhaltende, weltweite Wirtschaftskrise für die soziale und politische Stabilität in den Wohlstandsländern haben?
Was würde das für arme Staaten und Schwellen-Länder bedeuten? Welche Spannungen können sich geopolitisch und international daraus ergeben? Und was können und sollten die Regierungen und Staaten tun, um die drohende Krise wenigstens einzudämmen?
Darüber diskutieren bei Renata Schmidtkunz :
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Jean Ziegler – Globalisierungskritiker
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Albrecht Müller – Nationalökonom und Autor
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Margit Appel – Politologin
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Klaus Werner-Lobo – Buchautor
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Peter Altmiks – Ökonom
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Erhard Fürst – Industriellenvereingung
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ORF – Club 2: „Von der Finanzkrise zur Weltkrise?“ – Teil 1
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ORF – Club 2: „Von der Finanzkrise zur Weltkrise?“ – Teil 2
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