Zbigniew Brzeziński: Ukraine’s Future

Zbigniew Brzeziński, former US National Security Advisor, delivered the keynote address at the Peterson Institute on July 7, 2011, at the conference „Ukraine’s Future: The Challenges and Impact of Governance in Ukraine,“ cohosted by the Peterson Institute for International Economics, the Center on the United States and Europe at Brookings, and the Atlantic Council.

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follow-up, 05. März 2104

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Brzeziński: EU kann mit Sieg in der Ukraine Weltmacht werden
Der ehemalige US-Sicherheitsberater Zbigniew Brzeziński rät der EU, sich massiv in der Ukraine zu engagieren. Dann habe sie eine Chance, den Status einer Weltmacht zu erlangen. Diese Motivation könnte hinter der Politik der EU stehen, die der Auslöser für die aktuelle Krise gewesen ist.
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DWN

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follow-up, 07. März 2104

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Exklusivinterview mit Zbigniew Brzeziński: “Russland handelt wie die Mafia”
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euronews

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follow-up, 13. April 2014

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Obama should offer Russia a deal for Ukraine

Fareed Zakaria interviews Zbigniew Brzeziński about the crisis of ‚Russian troops‘ invading Ukraine and declarations of independence in Donetsk on CNN, April 13, 2014.

– Is this independence for east Ukraine or has Russia negotiated to broker an agreement for autonomy?
1:00 Striking similarity between Crimea and east Ukraine
1:35 Russia is trying to establish that it can seize east Ukraine. Challenge to international community.
2:30 Western relunctance to get involved. West will not support defeated Ukrainians.
3:10 West will be under increasing pressure to provide support. We shouldn’t shy away from Ukraine.
4:20 President of the United States of America Barack Obama should be offering Russia a Finland like deal to Ukraine.

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EU-Streitmacht zur Aufrechterhaltung der „globalen hierarchischen Klassengesellschaft“

Die neue Studie (Nov. 2009) des offiziellen EU-Think-Tanks ISS zeigt einmal mehr, dass die EU nicht „Friedensmacht“ sondern Turbomotor der Militarisierung ist.
Die EU müsse „in einer symbiotischen Beziehung mit den Transnationalen Konzernen“ die „funktionellen Ströme“ der globalen hierarchischen Klassengesellschaft“ absichern und „die global Reichen von den Armen“ abriegeln.
Selbst ein Krieg gegen Russland schließt das EU-Papier bis zum Jahr 2020 nicht mehr aus.
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Solidar-Werkstatt
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korrespondierende Beiträge
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Die NATO-Osterweiterung und der Streit um Einflusssphären in Europa
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Am 4. April 2009 jährte sich zum 60. Mal die Unterzeichnung des NATO-Vertrages. Der Jubiläumsgipfel fand beiderseits des Rheins in Straßburg, Kehl und Baden-Baden statt.
Grund genug, sich mit den historischen Umständen der Gründung der NATO, ihrer Geschichte und mit ihrer möglichen künftigen Entwicklung auseinanderzusetzen.
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Bei dieser Analyse steht die Bewertung des Erweiterungsprozesses der NATO im Mittelpunkt!
Die 1997 beschlossene Ost-Erweiterung der NATO um Polen, Tschechien und Ungarn gehört zu den wichtigsten Ereignissen in der euroatlantischen Sicherheitspolitik seit dem Ende des Kalten Krieges. Nur wenige Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer, der Selbstauflösung des Warschauer Paktes und dem Zusammenbruch der Sowjetunion öffnete sich die NATO den Kernländern Ostmitteleuropas.
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Im Rahmen der „Erweiterungsstrategie“ der NATO traten im Jahre 2004 sieben Staaten und im Jahre 2009 zwei weitere Staaten bei. Des Weiteren plädieren insbesondere die USA, Großbritannien und die ostmitteleuropäischen Staaten für die Aufnahme der Ukraine und Georgiens.
Diese permanente „Erweiterungsstrategie“ hat sowohl innerhalb der NATO als auch zwischen der NATO und Russland zu kontroversen Debatten geführt.
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Der gegenwärtige Streit um Einflusssphären in Europa wurde wegen der Interessenkollision der Mächte im Georgien- bzw.
Kaukasus-Konflikt ausgelöst. Hierbei wurde deutlich:
Die Zukunft des post-sowjetischen Raumes wurde bisher zwischen EU, NATO und Russland nicht ausreichend diskutiert und die russischen Vorschläge nicht ausreichend geprüft.
Zurzeit wird ein geopolitisches Szenario immer deutlicher, in dem die nach Osten erweiterten Institutionen NATO und EU ohne „Pufferzone“ direkt auf Russland treffen.
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Heinz Brill – Bundesheer.at – [PDF – ab Seite 36]
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Brzeziński, die eiskalte Verkörperung satanischen Gedankengutes spricht Klartext zum Gruselkabinett Ukraine, Krim, Russland, China
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follow-up, 08.09.2014
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Abmachung 1990: Keine Osterweiterung der NATO – Aussenminister Genscher & Baker
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follow-up, 21.09.2014
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Genscher: Verständnis für Putin, Schluss mit Sanktionen
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follow-up, 25.01.2015
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Deutsche Militärs diskutierten schon 2009 die Spaltung der Ukraine
Die NATO-Faschisten wußten, welche Folgen es haben würde, die Ukraine durch einen Nazi-Putsch in die NATO zu zwingen, und haben diese einkalkuliert. Deren Empörung über den Widerstand der Bevölkerung gegen die NATO-Expansion ist reines Theater, d.h. Teil der PSYOP.
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Telepolis

DIE EINZIGE WELTMACHT – Amerikas Strategie der Vorherrschaft

Zitat zur Einstimmung:

„In brief, for the United States, Eurasian geostrategy involves the purposeful management of geostrategically dynamic states and the careful handling of geopolitically catalytic states, in keeping with the twin interests of America in the short-term: preservation of its unique global power and in the long-run transformation of it into increasingly institutionalized global cooperation. To put it in a terminology that hearkens back to the more brutal age of ancient empires, the three grand imperatives of imperial geostrategy are to prevent collusion and maintain security dependence among the vassals, to keep tributaries pliant and protected, and to keep the barbarians from coming together.“

Zbigniew Brzezinski (The Grand Chessboard -1997)

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Zbigniew Brzezinski gru2010.jpg

Bildrechte: GNU Free Documentation License, Aufnahme vom 09. Dezember 2010

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Zbigniew Kazimierz Brzeziński ist ein polnisch-amerikanischer Politikwissenschaftler und gilt neben Henry Kissinger als graue Eminenz unter den US-amerikanischen Globalstrategen. Von 1977 bis 1981 war er Sicherheitsberater von US-Präsident Jimmy Carter. Heute ist er Professor für US-amerikanische Außenpolitik an der School of Advanced International Studies (SAIS) der Johns Hopkins University in Washington, D.C., Berater am „Zentrum für Strategische und Internationale Studien“ (CSIS) in Washington, D.C. und Verfasser von politischen Sachbüchern. Daneben betätigt er sich als Berater für mehrere große amerikanische und internationale Unternehmen.

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Eines seiner bedeutendsten Bücher dürfte „The Grand Chessboard: American Primacy and Its Geostrategic Imperatives“, welches in deutscher Übersetzung mit dem Titel „DIE EINZIGE WELTMACHT – Amerikas Strategie der Vorherrschaft“ und einem Vorwort von Hans-Dietrich Genscher, nun vorliegt.

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Ein must-read für jeden Politiker, Politologen, Ökonomen und jeden, der sich für Politik interessiert.

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INHALT

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Karten und Tabellen

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Vorwort von Hans-Dietrich Genscher

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Einleitung: Supermachtpolitik

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1 Eine Hegemonie neuen Typs
Der kurze Weg zur globalen Vorherrschaft
Die einzige Weltmacht
Das globale Ordnungssystem der USA

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2 Das eurasische Schachbrett
Geopolitik und Geostrategie
Geostrategische Akteure und geopolitische Dreh- und Angelpunkte
Ernste Entscheidungen und mögliche Herausforderungen

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3 Der demokratische Brückenkopf
Grandeur und Erlösung
Amerikas zentrales Ziel
Europas historischer Zeitplan

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4 Das Schwarze Loch
Russlands neuer geopolitischer Rahmen
Geostrategische Wunschvorstellungen
Das Dilemma der einzigen Alternative

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5 Der eurasische Balkan
Der ethnische Hexenkessel
Wettstreit mit vielen Beteiligten
USA im Wartestand

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6 Der fernöstliche Anker
China: regionale, aber keine Weltmacht
Japan: nicht regional, aber international
Amerikas Anpassung an die geopolitische Lage

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7 Schlussfolgerungen
Eine Geostrategie für Eurasien
Ein transeurasisches Sicherheitssystem
Jenseits der letzten Supermacht

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Sach- und Personenregister

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Karten und Tabellen
Der chinesisch-sowjetische Block und die drei wichtigsten strategischen Fronten
Das Römische Imperium auf dem Höhepunkt seiner Macht
Das Mandschu-Reich auf dem Höhepunkt seiner Macht
Ungefähre Ausdehnung der Mongolenherrschaft um 1280
Globale Vormachtstellung Europas um 1900
Britische Vorherrschaft 1860—1914
Globale Vormachtstellung der USA
Der geopolitisch zentrale Erdteil und seine kritischen Randzonen
Eurasien im Vergleich
Das eurasische Schachbrett
Latente Gefahrenherde im Nahen und Mittleren Osten sowie in Zentralasien
Die europäischen Organisationen bis 1995
Besondere geopolitische Interessensphären Deutschlands und Frankreichs
Ist dies wirklich »Europa«
EU-Mitgliedschaft: Beitrittsantrag
Jenseits des Jahres 2010: Die kritische Zone für die Sicherheit Europas
Verlust ideologischer Kontrolle und imperialer Einflusssphären
Russische Militärbasen in ehemaligen Sowjetrepubliken
Der eurasischen Balkan
Die wichtigsten ethnischen Gruppen in Zentralasien
Der eurasische Balkan als ethnisches Mosaik
Das Osmanische Reich und der Sprach- und Kulturraum der Turkvölker
Die konkurrierenden Interessen Russlands, der Türkei und des Iran
Öl-Pipelines vom Kaspischen Meer zum Mittelmeer
Grenzkonflikte und Gebietsstreitigkeiten in Ostasien
Asiatische Armeestärken
Politische Reichweite der chinesischen Einflusssphäre
Überschneidung der Einflusssphären Chinas und der einer amerikanisch-japanischen Anti-China-Koalition

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PDF – [331 Seiten]