Poroschenko droht mit Kriegsrecht bei Scheitern der Waffenruhe

Poroschenko droht mit Kriegsrecht bei Scheitern der Waffenruhe
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Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat damit gedroht, das Kriegsrecht im ganzen Land einzuführen, sollte die geplante Waffenruhe scheitern. Sollte es keinen Frieden geben, müsse diese schwere aber notwendige Entscheidung getroffen werden, betonte Poroschenko am Samstag in Kiew. Unterdessen erklärte der Chef der selbsternannten Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, dass er die Feuerpause bereits angeordnet habe.
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EpochTimes

Panzer mit deutschen Kennzeichen in der Ukraine

Panzer mit deutschen Kennzeichen in der Ukraine
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Während in der Ukraine, EU und NATO ständig über die Phantomarmeen Russlands schwadroniert wird, gelingt Gleb Garanichs und damit Reuters der Jahrhundert-Coup:
Der Nachweis von ausländischen Panzern in der Ukraine. Dass es sich dabei um einen Panzer mit Überführungskennzeichen vom 13.09.2011 aus dem Kreis Borken in Deutschland handelt – nun ja.

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Im Falle Deutschlands wird es sich wohl um einen bedauerlichen Einzelfall handeln… Einzig logische Erklärung stellt dar, dass ukrainische Militärfahrzeuge sich 2011 in Deutschland befanden und hier gewartet wurden und für den Rücktransport dieser bürokratische Akt nötig war. Über ähnliche Problematik mit Kennzeichen, beispielsweise polnischen, wurde in YT-Videos und im Web bereits berichtet.

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Die ZEIT, damit “investigativste” Zeitung Deutschlands, packt noch eine Schippe drauf und veröffentlicht das Foto sogleich ohne den Hintergrund zu beleuchten oder auch nur zu bemerken, was auf dem Foto zu sehen ist. Wäre dieses Kennzeichen aus Russland gewesen, hätte dies als unwiderruflicher Beweis gegolten, dass die Fahrzeuge samt Besatzung aus Russland kamen. Im Falle der vertauschen Vorzeichen (militärische Zugehörigkeit als auch Wartungsland) stellt dies wohl “nur” eine weitere journalistische Unzulänglichkeit dar…
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propagandaticker

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Zwischenzeitlich hat auch N-TV diesen Kontext aufgegriffen und berichtet:

„Karlheinz Gördes, Pressesprecher beim Kreis Borken, sagt der „Borkener Zeitung“, das Kennzeichen sei am 9. September 2011 ausgegeben worden. Eigentümer war demnach ein Ukrainer, der damit einen Lastwagen in sein Heimatland überführen wollte. Da das Nummernschild am 13. September 2011 ausgelaufen ist, ist es heute „aus amtlicher Sicht völlig wertlos“, so Gördes. Ein Bußgeld könnte nicht verhängt werden.“

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„Beweis“ für russische Truppen in Ukraine – US-Senator blamiert sich mit Fake-Fotos

„Beweis“ für russische Truppen in Ukraine – US-Senator blamiert sich mit Fake-Fotos
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Mit diesen Bildern wollte der US-Senator Jim Inhofe seinen Vorstoß für Waffenlieferungen an die Ukraine untermauern. Doch die Fotos, die die Präsenz russischer Truppen im Donezbecken belegen sollten, haben sich als pure Fälschung entpuppt.

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The Washington Beacon“ veröffentlichte in dieser Woche mehrere Fotos, die Senator Jim Inhofe dem Blatt übergeben hatte. Die Bilder, die russische Panzer und Militärlaster zeigen, hätten eine Verwicklung Russlands in den Ukraine-Konflikt beweisen sollen. Senator Inhofe, Mitverfasser eines Gesetzes über Waffenlieferungen an die Ukraine, hatte das Fotomaterial bereits im Dezember von ukrainischen Parlamentsabgeordneten erhalten. Diese hatten behauptet, dass die Bilder zwischen dem 24. August und dem 5. September 2014 in der Ukraine aufgenommen worden seien.

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Nach Angaben von „The Washington Beacon“ hat der Senator die Bilder selber auf ihre Echtheit überprüft. Doch schon wenige Stunden nach ihrer Veröffentlichung enthüllten die Leser eine Fälschung: Mindestens ein Teil der präsentierten Bilder stammte noch aus dem Georgien-Krieg von 2008. Nach der Enthüllung geriet Jim Inhofe in Erklärungsnot.
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sputniknews

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Geht’s noch ? – Poroschenko droht mit Kriegsrecht

Geht’s noch ? – Poroschenko droht mit Kriegsrecht
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Noch vor Beginn des Minsker Krisengipfels dreht der Schoko-Präsident an der Eskalationsschraube und droht, falls der Konflikt mit den ‚Rebellen‘ an Intensität zunimmt, das Kriegsrecht auf dem gesamten Gebiet der Ukraine einzuführen!
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Eine Föderalisierung des Landes, die unter anderem beim Kreml-Besuch von Merkel/Hollande angesprochen wurde, lehnt der Poroschenko rundweg ab:

„Die Ukraine war und wird immer ein einheitlicher Staat sein… Die Föderalisation ist ein Same, der im ukrainischen Boden keine Wurzeln schlagen wird“

Ich weiß nicht, wie diese Ansage auf die Leser wirkt, aus meiner Sicht zeigt dieser absolutistische Spruch die intellektuelle Nähe zu despotischer Herrschaftsform auf!
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Daneben beharrt Poroschenko auf der Entscheidung weiter uneingeschränkt auf eine EU-Mitgliedschaft hinzusteuern und ist hinsichtlich der Mehrsprachigkeit, also russisch als zweite Landessprache einzuführen, nicht kompromissbereit.
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Es steht zu befürchten, dass unter solchen Prämissen die Sterne für eine bedingungslose Waffenruhe zwischen Regierungstruppen und Separatisten nicht allzu günstig stehen.
Wir erinnern uns an die letzte ausverhandelte Waffenruhe, die alleine deshalb keinen Bestand hatte, weil vor allem Nationalgarde und Söldnerbataillone weiterhin Donezk bombardierten.
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In diesem Zusammenhang wäre es mehr als angebracht, dass die EU oder das Friedensduo mal ganz kräftig mit der Faust auf den Tisch haut !!
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Ihr Oeconomicus
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Quelle:
Interfax – Ukraine News Agency

US-Militärausbilder in der Ukraine

US-Militärs sind jetzt in der Ukraine eingetroffen, um Fragen der Ausbildung von Angehörigen der ukrainischen Nationalgarde zu regeln.
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Eine Arbeitsgruppe soll die vorgesehenen Übungsplätze besichtigen. Die Ausbildung soll im Frühjahr beginnen und drei Übungsetappen in allen Bereichen der Militärausbildung umfassen.
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Sputniknews

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semantische Fehlleistung oder verklausulierte Bekenntnisse ?

semantische Fehlleistung oder verklausulierte Bekenntnisse ?

(rough translation for our uNSAtisfied friends:)
„Freudian slip or confessions in a roundabout way ?“

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Aufmerksamen Beobachtern der ukrainischen Schurkenstücke mag die seit Tagen feststellbare hektische Betriebsamkeit hufenscharrender europäischer Dressurpferde unter Aufsicht eines geduldigen Trainerstabes aufgefallen sein.

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Angesichts von nahezu eingekreisten Militärstrategen und ihrer etwa 8,000 Uki’s könnte die blutrote Färbung hegemonialer Dunkelheit sichtbar werden und Auslöser von vielfach wahrgenommenem blindem Aktionismus sein.

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Seit der Verschärfung des militärischen show-downs in der Ost-Ukraine sind offenbar mehr als 5,500 Todesopfer sowie eine nicht verifizierbare Dunkelziffer zu beklagen.
Dies und die katastrophalen Lebensumstände der Bevölkerung, wie die ständige Bedrohung von Leib und Leben, der Komplett-Verlust von Hab und Gut, die nicht mehr vorhandene Daseinsfürsorge, eine bedrohliche Lage bei der Versorgung von Kranken, das Ausbleiben mickriger Rentenzahlungen, notgedrungene Flucht und vieles mehr hat machtversessene Eliten in Kiev und den europäischen Hauptstädten bislang kaum spürbar gefrustet.

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Stattdessen übt/e man sich mit zunehmender Vehemenz an der Diskreditierung des russischen Staatspräsidenten, der nach dem Kontext medialer Hasspredigten mit dem Label ‚Feind westlicher Werte“ (was immer damit gemeint sein mag) versehen wird und offenbar über Supertalente verfügen muss, da man ihn für jedes umgefallene Fahrrad all over the western Hemisphere verantwortlich macht und selbst hinter den vielfachen Hilfskonvois für die armen Menschen der Region gezielte Aggression vermutet.

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Besonders deutlich illustrierte dies der liebe Herr Kornblum mit seinen Ansagen im Jauch’schen Gasometer. Gottlob konnten dessen Ergüsse zumindest ansatzweise durch die stringente Argumentation von Gabriele Krone-Schmalz und Harald Kujat relativiert werden.

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Aber lassen Sie uns zu den eingekesselten Militär-Strategen und ihrer halbwegs uniformierten Friedensengel zurückkommen.
Nicht nur deren vermutete Ausweglosigkeit einer großflächigen Gefangennahme zu entgehen, was schon fast einem Kiever Kapitulations-Szenario nahekommt, scheint die vermeintliche deutsch-französische Friedens-Mission und Merkels Besuch im Oval Office geschuldet zu sein.

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Betrachtet man den Freud’schen Versprecher einer CNN-Redakteurin

„Obama considers arming pro US-troops

drängt sich der Eindruck auf, dass sich unter den eingeschlossenen Kiev-Schergen auch ausländische Legionäre tummeln könnten, was zu einem erheblichen politischen Schaden bei den beteiligten Regierungen führen könnte.
Sollten sich solche Vermutungen etwa durch die Fortführung passwedelnder Symbolik [ab 1:18h] verstärken, würde zumindest eine Motivation für das heute anstehende tête-à-tête in Minsk deutlich werden.

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Dabei darf ganz sicher davon ausgegangen werden, dass die Rahmenbedingungen für dieses Event mit allergrößter Sorgfalt geschaffen wurden um ggfls. in selbstgefälliger Weise den phösen Herrn Putin für ein etwaiges Scheitern der Verhandlungen verantwortlich machen zu können.

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Nach meiner unmaßgeblichen Einschätzung könnte selbst ein Minimal-Konsens aus dieser Veranstaltung von einem essentiellen Versäumnis der Organisatoren bedroht sein … der Abwesenheit von Negotiators der Separatisten!

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Macht ja nix, schließlich hat sich die noble Friedensdrohne ohnehin ausbedungen, bei einem Scheitern der Minsker Gespräche die Karten neu zu mischen und die Lage in der Ukraine stets aktualisiert zu analysieren.
Nach Merkels Kuschelkurs im White House, welchen die Kanzlerin bedeutungsschwanger mit

„die Allianz zwischen Europa und den USA wird in jedem Fall fortbestehen, egal ob es unterschiedliche Meinungen gibt

formulierte, könnte der Weg frei werden, um die hassgesteuerten Kiever Kriegstreiber mit der Lieferung von „Verteidigungs-Waffen“ zu beglücken.

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Da könnten selbst einzellig denkende Friedens-Aktivisten mit gekreuzten Fingern hinter dem Rücken aufatmen, schließlich will man auf keinen Fall militärische Angriffs-Technik zur Verfügung stellen.
Ob solch geschmeidige Rhetorik bei getroffenen Opfern während ihrer letzten Reise zu lächelnden Abschieds-Bekundungen führt, bleibt zunächst offen.

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Hoffen wir in unserem eigenen Interesse, dass trotz aller Unwägbarkeiten die Minsker Gespräche zu Entspannungs-Hoffnungen Anlass geben und damit die offene Gefahren eines way’s of no return eindämmen.

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Ihr Oeconomicus
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Ergänzungen
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CNN bezeichnet Poroschenko’s Armee als „Pro-Amerikanische Truppen“
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CNN Apologizes for Calling Ukrainian Troops ‘Pro U.S.’
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McCain in München: Putin will keine diplomatische Lösung und seine Nachbarn dominieren
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Die Ukraine vor dem Zerfall – welche Chancen hat der neue Friedensplan? – Presseclub vom 08.02.2015
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Should Ukraine be given lethal aid?
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Obama: No decision yet on arming Ukraine
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President Obama Hosts Chancellor Merkel at the White House
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„Countdown für Minsk – Letzte Chance auf Frieden?“ – phoenix Runde vom 10.02.2015
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Ukraine erhält Anfang 2015 Anti-Mörser-Radare aus USA

Ukraine erhält Anfang 2015 Anti-Mörser-Radare aus USA
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Die Ukraine wird Anfang 2015 Anti-Mörser-Radare aus den USA erhalten. Die Technik werde bei der Firma Defense Technology Inc. gekauft, wie der staatliche ukrainische Rüstungskonzern Ukroboronprom am Mittwoch in Kiew mitteilte.
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Sputniknews
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