Thailand schiebt AstraZeneca-Impfungen auf !

Thailand schiebt AstraZeneca-Impfungen auf !
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Thailands Premier Prayut Chan-o-cha und Mitglieder seines Kabinetts haben am Freitag, dem 12. März, Pläne für den Erhalt von AstraZeneca-Impfschüssen abgesagt, nachdem das Land die Verwendung der Impfstoffe aufgrund von Berichten über Blutgerinnsel in einigen europäischen Ländern verzögert hatte.
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In einer Pressekonferenz des Gesundheitsministeriums bestätigte Prasit Watanapa, Dekan der medizinischen Fakultät des Siriraj-Krankenhauses, dass sich die Einführung nach einer Aussetzung der Impfungen mit dem Impfstoff in Dänemark, Norwegen und Island verzögern werde.
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Wie weiter berichtet wurde, soll eine Untersuchung erfolgen, aus welcher man Erkenntnisse erhofft, ob die berichteten schweren Impf-Nebenwirkungen nur bei in Europa hergestellten Impf-Chargen auftreten, oder auch bei in Asien hergestellten AstraZeneca Vakzine zu befürchten sind.
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Das Vakzin wird vor Ort von Siam Bioscience, gegründet von CPB Equity Co. Ltd., einem Investment-Unternehmen des Crown Property Bureau, welches die königlichen Assets managed,
produziert, das dem König des Landes gehört, wobei 61 Millionen Dosen für die thailändische Bevölkerung reserviert sind. Der lokal hergestellte Astrazeneca-Impfstoff soll jedoch nicht vor Juni fertig sein.
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Quellen:
BBCBloombergKurierThe Telegraph

Die Generäle übernehmen das Kommando

In einer nächtlichen Überraschungsaktion verhängte Armeechef Prayuth Chan-ocha das Kriegsrecht über Thailand. Seine Truppen rückten mit Dutzenden Militärfahrzeugen auf den Straßen der Hauptstadt vor. Die Männer in Flecktarn verschafften sich Zugang zu Fernsehsendern und positionierten sich in gepanzerten Wagen an wichtigen Straßenkreuzungen.
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SpOn

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follow-up, 22.05.2014

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Thailand’s military announces government takeover

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Regierung verhängt Notstand über Bangkok


Thaksin Shinawatra – Feindbild der Regierungsgegner
public domain – Author: DoD photo by Helene C. Stikkel

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Nach immer heftigeren Gewaltausbrüchen bei den Protesten in Thailand hat die Regierung des Landes den Notstand über die Hauptstadt Bangkok verhängt. Die Maßnahme solle ab (dem morgigen) Mittwoch greifen und 60 Tage in Kraft bleiben, teilte Arbeitsminister Chalerm Yubumrung am Dienstag mit.
Die Wahlen am 2. Februar sollen demnach wie geplant stattfinden.
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Handelsblatt

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Kommentare zur Lage bei tagesschau.de

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Anmerkung
Der verhängte Ausnahmezustand erlaubt Sicherheitskräften, Demonstrationen von mehr als fünf Menschen zu verbieten, Ausgangssperren zu verhängen, Medien zu zensieren und Polizisten mit Sonderbefugnissen für Festnahmen auszustatten.
Wie aus offiziellen Kreisen zu hören ist, seien solche Maßnahmen derzeit nicht geplant!
Der Regierung werden Korruption und Verschleuderung von Staatsgeldern vorgeworfen und nachhaltige Reformen verlangt, die dies künftig verhindern sollen.
Zwischenzeitlich soll Toyota damit gedroht haben, wegen der Proteste geplante Investitionen in Höhe von 600 Millionen Dollar zu überdenken oder die Produktion herunterzufahren.
Noch sind die Ausschreitungen weitestgehend auf Bangkok beschränkt. Eine Ausbreitung der Konfliktsituation ist allerdings keinesfalls auszuschließen. Immer häufiger wird seitens der Bauern gedroht, das Protestlager zu unterstützen, sofern die Regierung nicht alsbald ihrem Wahlversprechen nachkommt, und die Erzeugerpreise für Reis erhöht!

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Ihr Oeconomicus

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follow-up, 21.01.2014

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Behind Bangkok Prostest ‚Barricade‘ – BBC News

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follow-up, 22.01.2014

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Protest at Ratchaprasong in Bangkok

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weitere Infos

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THAILAND – International Reserves and Foreign Currency Liquidity
IMF-Report (Last Updated: December 27, 2013)

Contents
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As Bangkok ’shutdown‘ looms, Thailand’s ‚Teflon‘ economy put to the test
ökonomische Betrachtungen by Reuters (Stand 9.Jan.2014)

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Thaksin Shinawatra, ein Portrait

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