Merkel: „Es wird keine neuen Freiheiten geben !“

zur Einstimmung:

„Des Weisen Zunge wohnt in seinem Herzen,
des Toren Herz in seiner Zunge.“

(»Geschichte des Abdallah ibn Fadil« Tausendundeine Nacht)

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zum Nachdenken:

„Wer könnte noch von einem Staate sprechen,
wenn durch die Grausamkeit eines einzigen
alle unterdrückt werden und nicht ein Band des Rechts alle gemeinsam verbindet?“
(Marcus Tullius Cicero
römischer Schriftsteller, Politiker und Jurist (3.1.106 bC – 7.12.43 bC)

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Merkel:
„Es wird keine neuen Freiheiten geben !“

Bei der am Montag (01.Februar 2020) stattgefundenen PK zum Impfgipfel war von der Kanzlerin in gefühlt despotischen Diktion zu hören:
„Solange wir so eine Situation haben wie die jetzt, dass eine ganz kleine Minderheit geimpft ist und eine große Mehrheit nicht, wird es keine neuen Freiheiten geben.“
Mit der Formulierung „neue Freiheiten“ verbesserte sie damit auch nicht die Journalistin, die genau diese Worte in der Frage an Merkel wählte.
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Offenbar scheint die Hüterin des „alternativlosen Grals“ bemerkt zu haben, dass sie mit dem in Rede stehenden Spruch auf einer semantischen Bananenschale ausgerutscht ist.

Im am Dienstag in der ARD-Sendung „Farbe bekennen“ geführten Interview, das hinsichtlich der Fragestellungen von Rainald Becker und Tina Hassel in Ermangelung von Anzeichen einer vierten Gewalt unter der Kategorie „Schmusedialog“ einzuordnen wäre, ging die Kanzlerin allerdings nicht auf ihren Fauxpas ein.

Merkel verteidigte die Impfstrategie:

„Im Großen und Ganzen ist nichts schiefgelaufen!“

Hinsichtlich Corona-Lockerungen wollte sich nicht festlegen.

Bund und Länder würden zwar an eine gemeinsame „Öffnungsperspektive“ denken, die jedoch nicht an einem Datum oder am Impf-Fortschritt festzumachen sei, sondern
-an der Anzahl der Corona-Infektionen (Anm.: tatsächlich aber „nur“ PCR-basierte positive Testergebnisse darstellen),
-der Lage auf den Intensivstationen (Anm.: dabei gibt es deutliche Abweichungen zwischen RKI-Zahlen und dem DIVI-Intensiv-Register) und
-dem Prozentsatz (Anm.: leider nur ein vager Gummi-Begriff) der Corona-Mutationen unter den Erkrankten.
„Trotz sinkender Corona-Zahlen dürfe man sich nicht zu früh in Sicherheit wiegen: bis alle geimpft sind, ist Lockerung nicht der Weg, den wir anstreben“,
führte die Kanzlerin weiter aus und fabulierte zugleich hinsichtlich Impfverweigerer:
„Wer die Corona-Impfung ablehnt, muss mit möglichen Konsequenzen rechnen. Da muss man vielleicht Unterschiede machen und sagen: Wer das nicht möchte, der kann bestimmte Dinge vielleicht nicht machen“
und brachte damit mögliche Einschränkungen ins Spiel.
An der Stelle muss man sich kopfschüttelnd wird fragen, ob die Dame fest daran glaubt, die Judikative mit dem Nasenring durch die Manege führen zu können, oder schlimmer noch, sich tatsächlich mit dem unter Politikern häufiger zu bemerkenden Symptomen einer ausgeprägten Hypostase die erst im Ruhestand abklingen mag, infiziert hat.

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Gestatten Sie mir bitte an der Stelle noch einige Worte an Alle, die möglicherweise ein Faust in der Hosentasche verstecken, aber insbesondere an die Adresse aller politisch Aktiven, insbesondere im Deutschen Bundestag, zu richten.

Wie wir alle wissen gibt es in unserem Land kein unmittelbares Amtsenthebungungsverfahren gegen den/die Bundeskanzler/in. Allerdings kann der Deutsche Bundestag nach Art. 67 des Grundgesetzes durch ein konstruktives Misstrauensvotum ohne Gründe einen neuen Bundeskanzler bestimmen, was bisher einmal erfolgreich durchgeführt wurde. In diesem Fall endet auch das Amt der Bundesminister. Sie sind auf Ersuchen des Bundespräsidenten verpflichtet, die Geschäfte bis zur Ernennung ihrer Nachfolger weiterzuführen (Art. 69 GG).
Da man davon ausgehen darf, dass es sich für ein konstruktives Mißtrauensvotum derzeit weder Motivation noch eine einfache Mehrheit im Deutschen Bundestag finden wird, nicht etwa weil die in unserer Verfassung geschützten Grundrechte nachhaltig außer Kraft gesetzt wurden, sondern weil insbesondere für Spitzenfunktionäre in der Politik zählt -allen scheinheiligen Beteuerungen zum Trotz- nicht das Volk, als Summe der jeweils von Entscheidungen betroffenen Bürger und Bürgerinnen, sondern einzig und allein der Machterhalt und die Interessen der Partei ist, und darin unterscheiden sich Rote, Grüne, Schwarze und Gelbe kein Jota.

Vielleicht muss man all diese Spitzenfunktionäre, ebenso wie alle am 22. September 2011 anwesenden Volksvertretern/innen an ihren begeisternden Applaus zu den Redepassagen von Papst Benedikt XVI. erinnern.

Nachfolgend ein Auszug aus der Papst-Rede vor dem Deutschen Bundestag:

„Lassen Sie mich meine Überlegungen über die Grundlagen des Rechts mit einer kleinen Geschichte aus der Heiligen Schrift beginnen.

Im ersten Buch der Könige wird erzählt, daß Gott dem jungen König Salomon bei seiner Thronbesteigung eine Bitte freistellte. Was wird sich der junge Herrscher in diesem wichtigen Augenblick erbitten? Erfolg – Reichtum – langes Leben – Vernichtung der Feinde?

Nicht um diese Dinge bittet er. Er bittet: „Verleih deinem Knecht ein hörendes Herz, damit er dein Volk zu regieren und das Gute vom Bösen zu unterscheiden versteht“ (1 Kön 3,9).

Die Bibel will uns mit dieser Erzählung sagen, worauf es für einen Politiker letztlich ankommen muß.

Sein letzter Maßstab und der Grund für seine Arbeit als Politiker darf nicht der Erfolg und schon gar nicht materieller Gewinn sein.
Die Politik muss Mühen um Gerechtigkeit sein und so die Grundvoraussetzung für Friede schaffen.
Natürlich wird ein Politiker den Erfolg suchen, der ihm überhaupt die Möglichkeit politischer Gestaltung eröffnet.

Aber der Erfolg ist dem Maßstab der Gerechtigkeit, dem Willen zum Recht und dem Verstehen für das Recht untergeordnet.

Erfolg kann auch Verführung sein und kann so den Weg auftun für die Verfälschung des Rechts, für die Zerstörung der Gerechtigkeit.

„Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande“,

hat der heilige Augustinus einmal gesagt.

Wir Deutsche wissen es aus eigener Erfahrung, dass diese Worte nicht ein leeres Schreckgespenst sind. Wir haben erlebt, dass Macht von Recht getrennt wurde, dass Macht gegen Recht stand, das Recht zertreten hat und dass der Staat zum Instrument der Rechtszerstörung wurde – zu einer sehr gut organisierten Räuberbande, die die ganze Welt bedrohen und an den Rand des Abgrunds treiben konnte.

Dem Recht zu dienen und der Herrschaft des Unrechts zu wehren ist und bleibt die grundlegende Aufgabe des Politikers. In einer historischen Stunde, in der dem Menschen Macht zugefallen ist, die bisher nicht vorstellbar war, wird diese Aufgabe besonders dringlich. Der Mensch kann die Welt zerstören. Er kann sich selbst manipulieren. Er kann sozusagen Menschen machen und Menschen vom Menschsein ausschließen.

Wie erkennen wir, was recht ist? Wie können wir zwischen Gut und Böse, zwischen wahrem Recht und Scheinrecht unterscheiden? Die salomonische Bitte bleibt die entscheidende Frage, vor der der Politiker und die Politik auch heute stehen.

In einem Großteil der rechtlich zu regelnden Materien kann die Mehrheit ein genügendes Kriterium sein. Aber dass in den Grundfragen des Rechts, in denen es um die Würde des Menschen und der Menschheit geht, das Mehrheitsprinzip nicht ausreicht, ist offenkundig:

Jeder Verantwortliche muss sich bei der Rechtsbildung die Kriterien seiner Orientierung suchen.

Im 3. Jahrhundert hat der große Theologe Origenes den Widerstand der Christen gegen bestimmte geltende Rechtsordnungen so begründet:

„Wenn jemand sich bei den Skythen befände, die gottlose Gesetze haben, und gezwungen wäre, bei ihnen zu leben …, dann würde er wohl sehr vernünftig handeln, wenn er im Namen des Gesetzes der Wahrheit, das bei den Skythen ja Gesetzwidrigkeit ist, zusammen mit Gleichgesinnten auch entgegen der bei jenen bestehenden Ordnung Vereinigungen bilden würde …“

Von dieser Überzeugung her haben die Widerstandskämpfer gegen das Naziregime und gegen andere totalitäre Regime gehandelt und so dem Recht und der Menschheit als ganzer einen Dienst erwiesen.

Für diese Menschen war es unbestreitbar evident, dass geltendes Recht in Wirklichkeit Unrecht war.

Aber bei den Entscheidungen eines demokratischen Politikers ist die Frage, was nun dem Gesetz der Wahrheit entspreche, was wahrhaft recht sei und Gesetz werden könne, nicht ebenso evident.

Was in Bezug auf die grundlegenden anthropologischen Fragen das Rechte ist und geltendes Recht werden kann, liegt heute keineswegs einfach zutage.

Die Frage, wie man das wahrhaft Rechte erkennen und so der Gerechtigkeit in der Gesetzgebung dienen kann, war nie einfach zu beantworten, und sie ist heute in der Fülle unseres Wissens und unseres Könnens noch sehr viel schwieriger geworden.

Wie erkennt man, was recht ist?

In der Geschichte sind Rechtsordnungen fast durchgehend religiös begründet worden:
Vom Blick auf die Gottheit her wird entschieden, was unter Menschen rechtens ist.
Im Gegensatz zu anderen großen Religionen hat das Christentum dem Staat und der Gesellschaft nie ein Offenbarungsrecht, eine Rechtsordnung aus Offenbarung vorgegeben.

Es hat stattdessen auf Natur und Vernunft als die wahren Rechtsquellen verwiesen – auf den Zusammenklang von objektiver und subjektiver Vernunft, der freilich das Gegründetsein beider Sphären in der schöpferischen Vernunft Gottes voraussetzt.

Die christlichen Theologen haben sich damit einer philosophischen und juristischen Bewegung angeschlossen, die sich seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. gebildet hatte.

In der ersten Hälfte des 2. vorchristlichen Jahrhunderts kam es zu einer Begegnung zwischen dem von stoischen Philosophen entwickelten sozialen Naturrecht und verantwortlichen Lehrern des römischen Rechts.

In dieser Berührung ist die abendländische Rechtskultur geboren worden, die für die Rechtskultur der Menschheit von entscheidender Bedeutung war und ist.

Von dieser vorchristlichen Verbindung von Recht und Philosophie geht der Weg über das christliche Mittelalter in die Rechtsentfaltung der Aufklärungszeit bis hin zur Erklärung der Menschenrechte und bis zu unserem deutschen Grundgesetz, mit dem sich unser Volk 1949 zu den „unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt“ bekannt hat.

Für die Entwicklung des Rechts und für die Entwicklung der Humanität war es entscheidend, dass sich die christlichen Theologen gegen das vom Götterglauben geforderte religiöse Recht auf die Seite der Philosophie gestellt, Vernunft und Natur in ihrem Zueinander als die für alle gültige Rechtsquelle anerkannt haben.

Diesen Entscheid hatte schon Paulus im Brief an die Römer vollzogen, wenn er sagt:

„Wenn Heiden, die das Gesetz (die Tora Israels) nicht haben, von Natur aus das tun, was im Gesetz gefordert ist, so sind sie… sich selbst Gesetz. Sie zeigen damit, daß ihnen die Forderung des Gesetzes ins Herz geschrieben ist; ihr Gewissen legt Zeugnis davon ab…“ (Röm 2,14f).

Hier erscheinen die beiden Grundbegriffe Natur und Gewissen, wobei Gewissen nichts anderes ist als das hörende Herz Salomons, als die der Sprache des Seins geöffnete Vernunft.

Wenn damit bis in die Zeit der Aufklärung, der Menschenrechtserklärung nach dem Zweiten Weltkrieg und in der Gestaltung unseres Grundgesetzes die Frage nach den Grundlagen der Gesetzgebung geklärt schien, so hat sich im letzten halben Jahrhundert eine dramatische Veränderung der Situation zugetragen.

Der Gedanke des Naturrechts gilt heute als eine katholische Sonderlehre, über die außerhalb des katholischen Raums zu diskutieren nicht lohnen würde, so daß man sich schon beinahe schämt, das Wort überhaupt zu erwähnen.

Ich möchte kurz andeuten, wieso diese Situation entstanden ist.
Grundlegend ist zunächst die These, dass zwischen Sein und Sollen ein unüberbrückbarer Graben bestehe. Aus Sein könne kein Sollen folgen, weil es sich da um zwei völlig verschiedene Bereiche handle. Der Grund dafür ist das inzwischen fast allgemein angenommene positivistische Verständnis von Natur und Vernunft.

Wenn man die Natur – mit den Worten von H. Kelsen – als „ein Aggregat von als Ursache und Wirkung miteinander verbundenen Seinstatsachen“ ansieht, dann kann aus ihr in der Tat keine irgendwie geartete ethische Weisung hervorgehen.

Ein positivistischer Naturbegriff, der die Natur rein funktional versteht, so wie die Naturwissenschaft sie erklärt, kann keine Brücke zu Ethos und Recht herstellen, sondern wiederum nur funktionale Antworten hervorrufen.

Das gleiche gilt aber auch für die Vernunft in einem positivistischen, weithin als allein wissenschaftlich angesehenen Verständnis. Was nicht verifizierbar oder falsifizierbar ist, gehört danach nicht in den Bereich der Vernunft im strengen Sinn.

Deshalb müssen Ethos und Religion dem Raum des Subjektiven zugewiesen werden und fallen aus dem Bereich der Vernunft im strengen Sinn des Wortes heraus. Wo die alleinige Herrschaft der positivistischen Vernunft gilt – und das ist in unserem öffentlichen Bewusstsein weithin der Fall –, da sind die klassischen Erkenntnisquellen für Ethos und Recht außer Kraft gesetzt.

Dies ist eine dramatische Situation, die alle angeht und über die eine öffentliche Diskussion notwendig ist, zu der dringend einzuladen eine wesentliche Absicht dieser Rede ist.
[…]
Wer nach diesem eindringlichen Appell nun seinen Judaslohn abholen sollte, ist nicht Gegenstand dieses Beitrages, findet

Ihr Oeconomicus

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korrespondierend:
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Einschätzungen von Gunnar Kaiser zu Merkels Verdiktum „Es wird keine neuen Freiheiten geben“
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Nachtrag zu den Äusserungen des Philosophen Gunnar Kaiser vor dem obigen Video:

29.01.2021:
Gunnar Kaiser hat die rote Linie überschritten

„Philosoph Gunnar Kaiser tritt öffentlichkeitswirksam für Meinungsfreiheit ein, gegen Steuern und Grundrechtseinschränkungen in der Pandemie. Immer wieder testet er mit seinen Ansichten unsere Offenheit in der Diskussion. Doch nun hat er sich in Gefilde begeben, die indiskutabel sind.“
[…]
DIE WELT

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Pompeo präsentiert neue zensurfreie Nachrichtenseite:

Pompeo präsentiert neue zensurfreie Nachrichtenseite:

Bei seiner Live-Rede kündigte US-Außenminister Mike Pompeo eine Nachrichtenseite an, die unabhängig von Mainstream-Medien und Big-Tech-Unternehmen wie Twitter oder Facebook betrieben werde.

Die neue Nachrichenseite „Voice of America„ werde die „Wahrheit“ publizieren und frei von Zensur sein.

Die Zensur, die in den letzten Jahren und den letzten Tagen stattgefunden habe, sei beispiellos. Amerika sei das Land der freien Rede und Meinungsfreiheit. Die Menschen müssten wahrheitsgemäß unterrichtet werden. Die Wahrheit würde wie ein helles Licht scheinen, so Pompeo.

Hier die neue Nachrichtenseite:

https://www.voanews.com/


Pompeo speech @ Voice of America

Pompeo speech @ Voice of America 

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Rede von Aussenminister Mike Pompeo am 11. Januar 2021

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Pompeo zur Zensur durch „Twitter, Facebook, Apple und auf dem College-Campus“

„Censorship, wokeness, political correctness, it all points in one direction: authoritarianism cloaked as moral righteousness.“

zu deutsch:
„Zensur, Willkür, politische Korrektheit, es zeigt alles in eine Richtung: Autoritarismus getarnt als moralische Rechtschaffenheit.“

Die United States Agency for Global Media (USAGM), bis August 2018 Broadcasting Board of Governors (BBG; deutsch: Rundfunkdirektorium), ist eine eigenständige Behörde der US-Regierung mit Sitz in Washington, D.C.
Sie ist für alle internationalen nicht-militärischen Hörfunk- und Fernsehprogramme der Regierung verantwortlich.

Voice of America hat seinen Hauptsitz in Washington D.C. und wird von der US-Amerikanischen Agentur für globale Medien beaufsichtigt.

Netzauftritt der USAGM


Zynisch-Dreiste-Frohsinnsposse: live Silvester-Show am Brandenburger Tor

Zynisch-Dreiste-Frohsinnsposse: ZDF-live Silvester-Show am Brandenburger Tor

In Zeiten des „Lockdowns“ in welchen entspanntes Feiern im Familien- und Freundeskreis annihiliert wurden und gegebenenfalls auch noch strafbewehrt sind, veranschaulichen die Apologeten der political correctness ihre vermeintliche Sonderstellung.

In diesem Zusammenhang entbehrt die Darstellung dieser Posse auf der ZDF-Webseite

– Zitat:
„Der große Silvester-Countdown mit Andrea Kiewel und Johannes B. Kerner für die Zuschauer*innen, die gemeinsam zuhause in das Jahr 2021 starten möchten. Natürlich werden wir in gewohnter Weise um Mitternacht farbenfrohe, musikalische Neujahrsgrüße aus dem Herzen der Hauptstadt in alle Wohnzimmer und in die ganze Welt senden.“

keineswegs eines zynisch-dreisten Beigeschmacks.

Um Schaulustige fernzuhalten, wird das Gelände rund um den Veranstaltungsort weiträumig abgesperrt.
Was die Sause kosten wird, beantworten die Veranstalter und das ZDF, das eine exklusive Live-Lizenz vom Veranstalter erworben hat, nicht.

Der Sender verweist auf durchschnittliche Programmkosten für Shows, je nach Produktion 2000 bis gut 3000 Euro pro Minute.

Es bleibt also im Dunkeln, ob die rund € 600,000 Show noch Zusatzkosten für Polizeipräsenz, Absperr-Logistik usw. verursacht, ggfls. vielleicht sogar potentielle Werbeeinnahmen schon in Abzug gebracht wurden.

Ihr Oeconomicus


Wahlergebnis in Pennsylvania: Supreme Court weist Trump-Klage zurück

Wahlergebnis in Pennsylvania
Supreme Court weist Trump-Klage zurück

Ein Bericht von Jule Käppel, Junior-Korrespondentin im ARD-Hörfunkstudio Washington DC

Das oberste Gericht der USA hat eine Klage des amtierenden Präsidenten Trump zurückgewiesen. Er wollte das Wahlergebnis in Pennsylvania anfechten. Der Demokrat Biden hatten diesen Bundesstaat gewonnen.

US-Präsident Donald Trump hat in seinem Kampf gegen seine Abwahl eine schwere Schlappe erlitten. Der Oberste US-Gerichtshof in Washington wies eine Klage des Trump-Lagers zum Wahlausgang im Schlüsselstaat Pennsylvania ab. Eine Begründung veröffentlichte der Supreme Court nicht.
[…]
In einem zweiten Teil desselben Berichts lässt uns die Junior-Korrespondentin wissen:
„Aus dem Trump-Lager wurde dennoch gleich die nächste Klage vor dem Supreme Court in Washington lanciert. Der republikanische Justizminister des Bundesstaats Texas, Ken Paxton, forderte in der Klageschrift, die Wahlergebnisse in Pennsylvania, Georgia, Michigan und Wisconsin für ungültig zu erklären. Ungewiss ist, ob der Supreme Court in Washington die Klage annimmt.“
Supreme Court weist Trump-Klage zurück

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Anmerkung

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Eigentlich muss man nicht wirklich überrascht sein, dass die Junior-Korrespondentin -gelinde ausgedrückt- ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat, aber gleichwohl zum ARD-Protagonistenkreis der ARD-Jugendmedientages (eine Initiative, die sich als deutschlandweite Medienkompetenz-Aktion im ARD-Verbund) zählt !

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Aber kommen wir zur Sache:

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Die Junior-Korrespondentin behauptet, der Supreme Court habe eine Klage von Donald Trump zurückgewiesen.

Fakt ist jedoch, dass Donald Trump und/oder sein Legal Team keineswegs Kläger waren/sind, sondern die Klage von MIKE KELLY, U.S. Congressman; SEAN PARNELL; THOMAS A. FRANK; NANCY KIERZEK; DEREK MAGEE; ROBIN SAUTER; MICHAEL KINCAID; und WANDA LOGAN eingereicht wurde, mit dem Zweck festzustellen, dass Act 77, der Wahlgesetz in Pennsylvania ist, nicht auf dem in der Verfassung vorgeschriebenen Weg zustande gekommen ist.

Der Supreme Court hat auch nicht die Klage als solche abgewiesen, sondern lediglich der Antrag auf Erlass einer Art „einstweiliger Verfügung“ mit welcher die Zertifizierung der Wahlergebnisse in Pennsylvania verboten werden soll.

Übrigens, im Zusammenhang mit besagten Behauptungen hat sich auch DIE ZEIT mit der inhaltlich falschen Headline aus dem Fenster gelehnt:
„Supreme Court weist Klage von Donald Trump zurück“ gefolgt von dem korrekten Hinweis: „Das oberste Gericht der USA hat einen Eilantrag gegen den Wahlausgang in Pennsylvania abgewiesen.“
Allerdings hat DIE ZEIT diesen Bericht wohl nicht selbst erdacht, sondern nennt Reuters als Quelle.

Einige Anmerkungen zum erwähnten zweiten Teil der Geistesblitze unserer Junior-Korrespondentin:

Im Gegensatz zu Klagen, die das Legal Team von Donald Trump anstrengt, kann Texas sofort seine Klage beim U.S. Supreme Court einreichen und dort ist sie seit 8. Dezember, Mitternacht anhängig.

Article III Section 2 der US Constitution macht die Klage eines Bundesstaates gegen einen anderen Bundesstaat zur alleinigen Zuständigkeit des U.S. Supreme Court.

Weitere detaillierte und sachlich fundierte Informationen zu diesem Verfahren finden sich hier.

Ihr Oeconomicus


Covid-19 vaccine: Allergy warning over new jab

Covid-19 vaccine: Allergy warning over new jab

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People with a history of significant allergic reactions should not have the Pfizer/BioNTech Covid jab, regulators say.

It came after two NHS workers had allergic reactions on Tuesday.

The advice applies to those who have had reactions to medicines, food or vaccines, the Medicines and Healthcare products Regulatory Agency said.

The two people had a reaction shortly after having the new jab, had treatment and are both fine now.

They are understood to have had an anaphylactoid reaction, which tends to involve a skin rash, breathlessness and sometimes a drop in blood pressure. This is not the same as anaphylaxis which can be fatal.

Both NHS workers have a history of serious allergies and carry adrenaline pens around with them.
[…]
Covid-19 vaccine: Allergy warning over new jab

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gleichlautender Beitrag in deutscher Sprache:

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Warnung zu Biontech-Pfizer-Impfung: „Niemanden mit Allergien impfen“

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korrespondierende Beiträge

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Confirmation of guidance to vaccination centres on managing allergic reactions following COVID-19 vaccination with the Pfizer/BioNTech vaccine

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Statement by Dr June Raine, Chief Executive of the Medicines and Healthcare products Regulatory Agency on the guidance to vaccination centres on managing allergic reactions following COVID-19 vaccination with the Pfizer/BioNTech vaccine
Published 9 December 2020
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From: Medicines and Healthcare products Regulatory Agency

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Überraschung: Redaktionsnetzwerk Deutschland hat die Meldung am 09.12., 12.45h aufgenommen:

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Auszug:

In Großbritannien wird der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer seit Dienstag flächendeckend eingesetzt.

Nun haben die Behörden Menschen mit „signifikanten“ Allergien aufgerufen, sich vorerst nicht impfen zu lassen.

Zwei Mitarbeiter des Gesundheitsdiensts hatten allergisch auf die Impfung reagiert.


Drosten-Papier in der Kritik: Experten finden zehn schwerwiegende Fehler im PCR-Testverfahren

Drosten-Papier in der Kritik:
Experten finden zehn schwerwiegende Fehler im PCR-Testverfahren

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Die PCR-Tests gelten weltweit als Hauptverfahren für das Testen auf das Coronavirus. Einige Experten zweifeln jedoch an der Aussagekraft der Methode. Ein irischer Wissenschaftsjournalist geht dem Problem auf den Grund und zählt „zehn Todsünden“ der PCR-Tests auf.
[…]

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Zehn Todsünden

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Zu den schwerwiegenden Fehlern, die das PCR-Testprotokoll vollständig ungültig machen, gehören, dass der Test

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• aufgrund eines fehlerhaften Primeraufbau nicht spezifisch ist;

• enorm variabel ist;

• nicht zwischen dem gesamten Virus und viralen Fragmenten unterscheiden kann;

• keine positiven oder negativen Kontrollen hat;

• keine Standardarbeitsanweisung hat; und

• wahrscheinlich keinem ordentlichen Peer-Review unterzogen wurde.

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Man fragt sich, ob an der Studie überhaupt etwas richtig war.
Aber Moment mal: es wird noch schlimmer. Wie bereits erwähnt, wurde nie ein Schwellenwert für die Positivitätsrate identifiziert. Aus diesem Grund haben die Labore 40 Zyklen durchgeführt, was eine größere Anzahl von Fehlern fast garantiert – laut einigen Studien bis zu 97 Prozent.

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Das Interessanteste ist jedoch, dass unter den Autoren der originalen Studie mindestens vier Personen schwerwiegende Interessenkonflikte haben. Zwei von ihnen sind Mitglieder der Redaktion einer Zeitschrift mit dem gruseligen Namen Eurosurveillance, die das Papier veröffentlicht hatte. Und mindestens drei von ihnen sind auf der Gehaltsliste der ersten Unternehmen, die PCR-Tests durchführen!
[…]
PCR-Tests, die auf dem Corman-Drosten-Protokoll basieren

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CORMAN/DROSTEN Überprüfungsbericht

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Anmerkung:

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Im Lichte dieser Pandemie sei daran erinnert, dass die schärfste Waffe um all solche Vorgänge einzuordnen der gesunde Menschenverstand ist, was viele „Unbewaffnete“ wohl nicht akzeptieren möchten und gerne mit kritikloser Verve die allseits verkündeten Wahrheitsbotschaften nachbeten.

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Um an der Stelle nicht vorsätzlich missverstanden zu werden sei hier ausdrücklich betont, dass jedes Ableben von Menschen, welches nachweislich durch Feststellung der Todesursache und zur Rekonstruktion des Sterbevorgangs eindeutig auf CoVid-19 bestimmen lässt für die Angehörigen ebenso schmerzvoll ist, wie wir dies mit rund 25,000 Verstorbenen während der ausserordentlich starken Grippewelle 2017/18 -ohne fragwürdige Lockdowns- erleben mussten, ganz zu schweigen von den jährlichen Sterbefällen, die auf Krankenhauskeime zurückzuführen sind.

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Betrachtet man die gefühlt zunehmenden Ressentiments der Bevölkerung gegenüber den verfassungsfeindlichen Lockdowns, welche zweifellos schwerwiegende wirtschaftliche Schäden und Wechselwirkungen anrichten, sollte man keineswegs mit politisch-medialer Gift-und Galle-Methodik reagieren, sondern insbesondere den mit gefühlt schlüssigen Argumenten gegen die mediale Deutungshoheit diskutierenden Ärzte und Virologen (spannend auch die Akteure des Corona-Ausschuss) in öffentlichen Live-Diskussionen zu Wort kommen lassen.
Warum dies nicht geschieht und wir weiterhin mit der täglichen Ziehung der Corona-Zahlen genervt werden, die nach Auskunft des RKI sowohl Zahlen von „verstorben an“ als auch „verstorben mit“ enthält, lässt bei vielen Menschen die es gewohnt sind faktenbasiert zu analysieren unbeantwortete Fragen offen.

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Ihr Oeconomicus

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korrespondierende Beiträge/Informationen

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04. Dezember 2020 – Der ABDA-Talk mit Jens Spahn und ABDA-Präsident Friedemann Schmidt

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ABDA-Talk

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Spahn erklärte ab Minute 23:00:
„Die Frage, wie wird in Apotheken auf das Thema reagiert … hat einen Rieseneinfluss auf die Impfbereitschaft.“
Der Gesundheitsminister möchte für eine «positive Grundstimmung werben», denn Impfen sei Fortschritt.

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ABDA-Präsident Friedemann Schmidt wurde noch deutlicher. Er forderte Apothekerinnen und Apotheker auf, keine Bedenken bezüglich der Impfstoffe zu äussern. Zu der Frage, ob auch in Apotheken Covid-19-Impfungen stattfinden werden, sagte Schmidt (ab Minute 34:00):
„Ich glaube nicht, dass wir (2021) ins Spiel kommen müssen, weil die Impfquote hoffentlich hoch genug sein wird. Das kann in ein paar Jahren anders aussehen, wenn wir Covid-19-Regelimpfungen haben.“
An dieser Stelle würgt Jens Spahn den Redefluss des Verbandsfunktionärs ab. Augenscheinlich passte dem Gesundheitsminister diese Zusatzinformation nicht.

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Die Organisation Corona Transition führt dazu weiter aus:
„Eine ähnliche Aufforderung, Bedenken über mögliche Impfrisiken zu minimieren, kommt vom Passauer Oberbürgermeister Jürgen Dupper. In einem Schreiben, das Corona Transition vorliegt, richtet sich Dupper mit folgenden Worten an die Ärzteschaft:“
„Damit die Impfaktion, die ja auf Freiwilligkeit beruht, erfolgreich sein wird, muss eine hohe Akzeptanz und Impfbereitschaft in der breiten Bevölkerung erreicht werden. Wir möchten Sie deshalb bitten, bei Ihrer täglichen Arbeit mit den Patientinnen und Patienten die Vorbehalte, die sicherlich aufgrund der noch dürftigen Informationslage zu den neuartigen Impfstoffen in gewissem Masse nachvollziehbar sind, im Rahmen Ihrer Beratungsfunktion zu reduzieren. Nur durch eine hohe Impfakzeptanz kann das Virus wirksam bekämpft und eingedämmt werden.“

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09.Dezember 2020 – Destatis Sonderauswertung Corona-Sterbefälle 2016-2020

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Fallzahlen nach Tagen, Wochen, Monaten, Altersgruppen, Geschlecht und Bundesländern für Deutschland … by the way, mit manch interessanten Überraschungen beim Vergleich der Zahlen zwischen 2016-2020

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DESTATIS Sonderauswertung