BGH setzt ZEIT-Journalisten die Eselskappe auf

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BGH setzt ZEIT-Journalisten die Eselskappe auf
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Der wohl peinlichste Presseprozess der deutschen Nachkriegsgeschichte fand heute am Bundesgerichtshof seinen vorläufigen Höhepunkt.
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So entblödeten sich 2014 ZEIT-Herausgeber Josef Joffe und ZEIT-Autor Jochen Bittner nicht, das ZDF wegen ungenauer Darstellung einer in der Sache zutreffenden Kritik ausgerechnet durch Satiriker zu verklagen.
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Im Rahmen der Krim-Krise hatten hatten Claus von Wagner und Max Uthoff in Die Anstalt politischen Journalisten wie Joffe und Bittner massive Interessenkonflikte vorgeworfen.
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Viele Zeitungen seien „so etwas wie die Lokalausgaben der Nato-Pressestelle“, ZEIT-Herausgeber Joffe sei Mitglied in zahlreichen Lobby-Organisationen mit Nähe zur US-Politik. Die ZEIT erscheine deshalb nur einmal die Woche, weil Joffe wegen seiner zahlreichen anderen Aktivitäten in Lobby-Netzwerken nicht mehr zum Schreiben käme.
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Ihren Kommentar:

 

„Nein, die recherchieren da nicht, die sind da Mitglieder, Beiräte, Vorstände“

 

illustrierten die Satiriker mit einem Schaubild – das in Nahaufnahme gerade einmal nur einen sehr kurzen Moment zu sehen war.
Dieses enthielt Lobbybuden, die mit Linien zu Joffe und Bittner verbunden waren.
[…]
Markus Kompa – TELEPOLIS
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Die Dimension von Fake News – provided by ‚Berlin direkt‘ vom 18.12.2016

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Die Dimension von Fake News
provided by ‚Berlin direkt‘ vom 18.12.2016
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„Es sind ganz gezielte Falschmeldungen, Lügen, Spam: Fake News wollen verunsichern, etwa bei Facebook. Damit zielen sie auch auf politische Diskussionen in Deutschland.
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Berlin direkt über ein Phänomen, das auch die Wahl 2017 überschatten könnte.“
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Soweit die textuelle ZDF-Einleitung zum Thema.
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Die ganze Sendung findet sich in der ZDF-Mediathek und der in Rede stehende Beitrag kann ab Min 13:28 direkt angesteuert werden.
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Dort liefert u.a. auch der parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion, Herr Michael Grosse-Brömer ein entsprechendes Statement ab.
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Auszug des Wortbeitrages:
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Mitschrieb:
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„… wir stehen in der Tat vor neuen Herausforderungen.
Wir müssen zur Kenntnis nehmen -unterstützt durch Erkenntnisse von Journalisten, Wissenschaftlern, auch Nachrichtendiensten, im Netz sind ne‘ Menge Leute unterwegs, die destabilisieren wollen, die falsche Meinungen verbreiten, die manipulieren wollen; und da muss Politik mit umgehen. insbesondere vor Wahlkämpfen (Sic!).
Denn eins ist ja klar:
wenn man sich nicht mehr auf die Informationen verlassen kann, die ja Grundlage für eine Wahlentscheidung ist, sondern wenn die manipuliert werden, dass ist ja letztlich auch die Demokratie gefährdet.
Da müssen wir gegenhalten als Politik und da müssen wir erstmal sensibilisieren für dieses Problem und wir müssen neue Strategien entwickeln -mit anderen zusammen- um dem zu begegnen..“
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Anmerkung:
Wie recht er doch damit hat !
Allerdings darf vermutet werden, dass der Parlamentarier nur sehr wenig Zeit hat, sich Informations- und Nachrichtensendungen der öffentlich-rechtlichen Staatsdichter anzusehen .. und das ist auch gut so!
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Deshalb dürfte dem CDU-Politiker auch völlig entgangen sein, dass bei diesen Sendern ähnlich tickende Leute, wie er sie beschrieb, unterwegs sind und trotz GEZahlter „Demokratieabgaben“ -gelinde ausgedrückt- nicht immer Verlass auf eine objektive Berichterstattung gegeben ist.
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Beispiele hierzu sind Legion und wer daran zweifelt sollte sich ungezählte Beiträge bspw. mit den Topics US-Wahl (Clinton vs. Trump), Russland, Krim, Syrien, AfD usw. ergooglen.
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All dies dürfte den Volldemokraten wohl kaum anfechten wenn er davon spricht, die Demokratie sei gefährdet und man müsse dagegenhalten.
Letztlich bestätigt all dies die Erkenntnisse von George Orwell, die er in seinem herausragenden Roman „1984“ dargelegt hat:
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„Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft.
Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.“

 

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Wir alle tun gut daran, die daraus abzuleitenden Folgen sehr ernst zu nehmen und im Sinne von Étienne de La Boétie „das Richtige zu tun“
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Ihr Oeconomicus
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‚vertrauenwürdige‘ US-Medien in der Fake-News-Falle ?

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‚vertrauenwürdige‘ US-Medien samt Nachäffer in der Fake-News-Falle ?
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Nach den US-Wahlen berichteten viele US-amerikanische Medien über Übergriffe gegen Minderheiten wie Schwarze oder Muslime: der sogenannte „Trump-Effekt.“
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Im Nachhinein erwiesen sich viele Fälle aber als erfunden.
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Aber entscheiden Sie selbst:
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BMI plant „Abwehrzentrum gegen Desinformation“

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BMI plant „Abwehrzentrum gegen Desinformation“
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Lasst uns frohlocken:
Das Bundesinnenministerium legt uns ein besonderes Präsent auf den Gabentisch … den Schutz vor Desinformation.
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Wie der Spiegel berichtet, schlägt das BMI im Kampf gegen Falschnachrichten in den sozialen Netzwerken vor, ein „Abwehrzentrum gegen Desinformation“ einzurichten.
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Wie aus dem Bericht hervorgeht, haben sich die Mitarbeiter von Innenminister de Maizière beim Thema „Fake News“ ziemlich ins Zeug gelegt. Sie hätten einen umfangreichen Maßnahmenkatalog erarbeitet, „wie falschen Nachrichten und erfundenen Zitaten auf Facebook, Twitter und anderen sozialen Medien beizukommen ist“.
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„Mit Blick auf die Bundestagswahl sollte sehr schnell gehandelt werden“, schreiben die Beamten von Minister de Maizière in einem aktuellen Vermerk, der dem SPIEGEL vorliegt.
Darin heißt es weiter:
„Da der Schwerpunkt bei der Öffentlichkeitsarbeit liegt, sollte die Federführung für diese zu schaffende Bündelungseinheit beim Bundeskanzleramt (Bundespresseamt) angesiedelt werden“,
also der mehr als 500 Mitarbeiter großen Behörde von Angela Merkels Sprecher Steffen Seibert.
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In einem Meedia-Bericht heißt es, dass der Straftatbestand „Desinformation“ bereits in die Diskussion eingebracht wurde. Aus alledem wird ersichtlich, das sehr viel Ungefähres in das Vorhaben mit hineinspielt, das mit Strafen und Maßnahmen einhergeht, bei denen die Grenzen zur Zensur fließende Übergänge sind.
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Derzeit finden sich (noch) keine Informationen darüber, ob der angedachte Maßnahmenkatalog auch vorsieht, gefakte Nachrichten oder Videos, die „sicher unabsichtlich“ von Staatsdichtern verbreitet werden, ebenfalls zu löschen bzw. zu sanktionieren.
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Ihr Oeconomicus
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korrespondierend:
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23.12.2016
Ärger wegen Formulierung
Urteil in Polen: ZDF muss sich öffentlich entschuldigen
Weil das ZDF vor geraumer Zeit Auschwitz und Majdanek als polnische Konzentrationslager bezeichnete, muss sich der Sender öffentlich entschuldigen. Das hat jetzt ein Berufungsgericht in Krakau entschieden.
[…]
Medienmagazin DWDL
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23.12.2016
Nachdenkseiten:
„Der Aufbau der Gegenöffentlichkeit ist von existenzieller Bedeutung, weil mit den etablierten Medien eine wirklich demokratische Willensbildung nicht zu schaffen ist.“
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20.12.2016
Abgeschafft:
Österreich hatte bis 2016 Gesetz gegen Fake-News
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Französischer Moderator befragt sein Publikum, ob Medien lügen – 91 Prozent sagen ja!

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Französischer Moderator befragt sein Publikum, ob Medien lügen
91 Prozent sagen ja!
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Der Moderator des Hörfunksenders Radio Monte Carlo (RMC), Jean-Jacques Bourdin, wollte per Twitter von seinem Publikum wissen, ob sie denken, dass Journalisten lügen.
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Das Ergebnis ließ nicht lange auf sich warten und fiel unerwartet deutlich aus: 91 Prozent sagten ja.
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Viele hinterließen auf dem Twitter-Account des Moderators auch noch gepfefferte Kommentare zum Thema Medien und Ehrlichkeit.
[..]
RT
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korrespondierender follow-up
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05.01.2017
Star-Moderator fragt per Twitter ob Frankreich raus aus der EU soll – und verfälscht das Ergebnis
In einer neuen Umfrage vom 3. Januar wollte Bourdin wissen, ob Frankreich die EU verlassen soll.
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Das Ergebnis recht eindeutig: Die Nutzer stimmten mit 63 Prozent für einen Austritt von Frankreich.
Was dann passierte, müsste eigentlich die Division Wahlfälschung der OSZE auf den Plan rufen.
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Statt das reguläre Abstimmungsergebnis zu posten, präsentierte Jean-Jacques Bourdin in seinem nächsten Post ein völlig anderes Ergebnis. Laut seiner Version hätten sich 53 Prozent gegen einen Austritt gegen die EU ausgesprochen.
[…]
RT
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Staatsfrau gegen Horror-Clown

Staatsfrau gegen Horror-Clown
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Der Wahlkampf um die amerikanische Präsidentschaft wurde mit einer Härte geführt wie nie zuvor. Beobachter befürchten, dass unabhängig vom Ausgang ein Riss durch die Gesellschaft geht.
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Ein Kommentar von US-Korrespondentin Anna Engelke.
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Aber auch, wenn bei ihm nicht wieder der Sicherungskasten durchgeschmort ist: Das war Donald Trump. Der Horrorclown dieses amerikanischen Wahlkampfs. Der seine Konkurrentin nicht mit Argumenten besiegen konnte. Sie aber nach der Wahl ins Gefängnis stecken möchte. Der aus allen Handelsverträgen aussteigen und die Mexikaner mit einer Mauer düpieren will. Illegale Einwanderer sollen deportiert werden. Für Verbündete wie die Deutschen oder die Südkoreaner will er eine Art Schutzgebühr erheben.
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Mein großer Wunsch:
Donald Trump soll einsehen müssen, dass auch ein Donald Trump verlieren kann. Darf dieser Mann die politische Weltbühne betreten, dann ist es keine Clownerie-Nummer mehr. Dann agiert ein Choleriker, der sich überhaupt nicht im Griff hat. Mit dem Oberbefehl über die mächtigste Streitmacht der Welt in seiner Hand.
[…]
WDR
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Anmerkung:
Tja, liebe Frau Engelke, so ist das mit „großen Wünschen“.
Vielleicht gibt es ja auch Leser Ihrer Absonderungen die sich wünschen mögen, nie mehr etwas von Ihnen hören zu müssen.
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Ihr Oeconomicus
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Trump oder Clinton? Einer gewinnt so oder so: Putin

Trump oder Clinton?
Einer gewinnt so oder so: Putin
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Nichts wäre Wladimir Putin lieber, als Donald Trump im Amt des US-Präsidenten zu sehen – das ist die vorherrschende Denke im Westen.
Dabei kann dem Kreml der Ausgang der US-Wahl einerlei sein, denn Putin hat längst gewonnen. Dank den Amerikanern selbst.
[…]
Stern
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