LEITFADEN INFRAROTHEIZUNG

Leitfaden zur Infrarot-Heizung

 

eine spannende Zusammenfassung von Dr. Ing. Peter Kosack (Leiter Arbeits-Kreis Infrarot (AKI), Technische Universität Kaiserslautern )- herausgegeben von BVIR Bundesverband Infrarot-Heizung e. V.
und IG Infrarot Deutschland e. V.) – 1. Auflage 2021

Inhalt

Einleitung 7

Was sind Infrarotheizungen? 8
Was sind Infrarotstrahlen? 9
Welche Arten von Heizungen gibt es?
Und wo kann die Infrarotheizung eingeordnet werden? 12
Welche Arten von Infrarotheizungen gibt es? 18
Warum sind Infrarotheizungen sinnvoll?
Und was macht das Heizen mit Infrarot so attraktiv? 20
Wieso empfindet man auch große Flächenheizungen als behaglich, obwohl sie keine Infrarotheizungen sind? 22
Der technische Aufbau von Infrarotheizungen 24
Die neue Norm: DIN EN IEC 60675-3 28

Infrarotheizungen einsetzen – aber richtig! 29
Infrarotheizung als Zusatzheizung 30

Infrarotheizung als Hauptheizung Teil 1:
Die Systemlösung der Anwendung von
Infrarotheizungen als Hauptheizung 37

Infrarotheizung als Hauptheizung Teil 2:
Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Fachmann 40

Ökologie und die CO2-Bilanz 42
Wirtschaftlichkeit 42
Häufig gestellte Fragen 43
Quellen und Links 49

PDF-Datei – 52 Seiten

 

 

 

 

 


Russland beschränkt Ausfuhr von Edel-Gasen, die für die Halbleiterproduktion unentbehrlich sind

Russland beschränkt Ausfuhr von Edel-Gasen, die für die Halbleiterproduktion unentbehrlich sind

 

Wie aus dem russischen Ministerium für Industrie & Handel zu hören ist, schränkt Russland die Ausfuhr von Edelgasen ein. Damit reagiert Moskau auf die fünfte Runde der von der EU im April verhängten Sanktionen. Zu den betreffenden Gasen gehören unter anderem Argon, Helium und Neon, die in großem Umfang bei der Herstellung von Halbleitern Verwendung finden, die wiederum für die Produktion von Mikrochips benötigt werden.

Exporte der Edelgase bis zum 31. Dezember 2022 bedürfen laut einem veröffentlichten Regierungserlass einer staatlichen Genehmigung.

Diese Maßnahme werde die Position Russlands auf dem Weltmarkt für Mikroelektronik stärken, erklärte Wassili Schpak, stellvertretender Minister für Industrie und Handel der Russischen Föderation, im Rahmen der Konferenz Digital Industry of Industrial Russia. Schpak unterstrich, dass Russland genügend Kapazitäten habe, das Land sei auf diesem Markt präsent. Nun habe Russland vor, die Produktionskapazität in naher Zukunft zu erhöhen.

Weiter hieß es:

„Wir glauben, dass wir die Möglichkeit haben werden, uns in dieser globalen Kette Gehör zu verschaffen, und dies wird uns einige Wettbewerbsvorteile bringen, wenn wir mit unseren Kollegen Verhandlungen zum gegenseitigen Vorteil führen müssen.“

In Bezug auf die Halbleiterindustrie erklärte der stellvertretende Minister, dass Inertgase eines der grundlegenden Materialien seien:

Für die Herstellung von Halbleitern werden, wenn wir über den technologischen Prozess sprechen, etwa 4.000 verschiedene Materialien und Chemikalien verwendet. Aber es gibt einige grundlegende Dinge, die fast jeder Hersteller im technologischen Prozess hat, insbesondere hochreine Gase, vor allem Neon.“

Schpak fügte hinzu, dass die Halbleiterkrise lange vor der Pandemie begonnen habe und die Entscheidung, die Ausfuhr von Inertgas zu begrenzen, es Russland „ermöglichen wird, die Ketten, die jetzt unterbrochen sind, wieder zusammenzufügen und neue aufzubauen, aber bereits nach unseren Regeln.

Im April hatte die EU im Rahmen des fünften Sanktionspakets die Ausfuhr von Halbleitern, Maschinen und Ausrüstung im Wert von zehn Milliarden Euro nach Russland verboten.

Unterdessen erinnerte Moskau die sogenannten unfreundlichen Staaten daran, dass auch sie bei der Halbleiterherstellung von russischen Exporten abhängig sind. Russland liefert bis zu 30 Prozent des weltweiten Bedarfs an Neon.


Plasma auf 10 Mio ° Celsius bringt Reaktor-Forschung voran

Plasma auf 10 Mio ° Celsius bringt Reaktor-Forschung voran
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Forscher des Budker-Instituts für Kernphysik (engl. BINP) in Nowosibirsk haben Plasma stabil bis auf 10 Millionen Grad Celsius erhitzt, wie der stellvertretende BINP-Direktor Alexander Iwanow mitteilte.
Das vielversprechende Projekt gilt demnach als Alternative zu dem Internationalen Experimentellen Thermonuklear-Reaktor.
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Sputnik-News
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HERE: vom Berliner Start-up zum globalen Kartendienst

HERE: vom Berliner Start-up zum globalen Kartendienst
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Jetzt ist es offiziell:
die deutschen Autokonzerne Daimler, Audi und BMW kaufen für 2,8 Milliarden Euro den Kartendienst Here vom Telekommunikationskonzern Nokia. Das teilten der finnische Konzern sowie die Autohersteller am Montagmorgen mit.
Die drei Partner übernehmen Here jeweils zu gleichen Teilen, keiner von ihnen strebe eine Mehrheit an.
[…]
FAZ
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korrespondierende Beiträge
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05.08.2015
Der Vorsprung von Here kann schnell schmelzen
Mit der Übernahme des Kartendienstes Here steigen Audi, BMW und Daimler ins Datengeschäft ein. Autoprofessor Ferdinand Dudenhöffer erklärt im Interview, warum Google den Deutschen trotzdem weiter gefährlich werden kann.
[..]
Handelsblatt
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02.06.2015
Unternehmensporträt Here

Brave New World becomes reality: Erstes Roboter-Hotel eröffnet im Juli 2015

Brave New World becomes reality: Erstes Roboter-Hotel eröffnet im Juli 2015
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Der japanische Themenpark Huis Ten Bosch (Hausu Ten Bosu) in Sasebo/Nagasaki will im nächsten Monat das weltweit erste Roboter-Hotel eröffnen.
Das Haus mit der hübschen Namensgebung Henn na Hotel (japanischer Ausdruck für „Komisches Hotel“) soll sowohl von Robotern gelenkt werden, als auch zu etwa 90 Prozent ohne menschliche Mitarbeiter auskommen.
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Drei Actroids, so die Bezeichnung für humanoid anmutende Robots, sollen u.a. die Rezeption managen und wahlweise viersprachige intelligente Gespräche und Smalltalks mit den Gästen führen.
Weitere Service-, Träger-, Putzroboter und andere Maschinen modernster Technologie organisieren nach der Vorstellung des Betreibers den vollautomatischen Betrieb des Hotels.
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Die Entwicklung solcher künstlichen Helfer, die von der Sozialversicherungspflicht befreit, menschliche Arbeitnehmer ersetzen sollen, geht zurück auf ein umfangreiches Forschungsprogramm der Osaka University.
Die Produktlinie, erstmals anläßlich der International Robot Exhibition 2003 in Tokyo ausgestellt, wird von Kokoro Company Ltd., einer Produktsparte des Großhandelsunernehmens Sanrio Co., Ltd. (Europazentrale: Wentorf bei Hamburg) hergestellt.
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Wie aus einer Studie des Economic Research der Bank ING-Diba hervorgeht [s. PDF – 7 Seiten], könnten angesichts fortschreitender Technologisierung mittel- und langfristig mehr als die Hälfte aller deutschen Arbeitsplätze bedroht sein … nicht gerade besonders komische Zukunftsaussichten, wie ich finde.
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Wir müssen jedoch erkennen, aber nicht zwingend akzeptieren, dass alles was technologisch machbar ist und Profite verspricht, auch umgesetzt wird. Obgleich Technologien ganz sicher auch viele Abläufe erleichtern oder gar neue, lebensrettende medizinische Wunder vollbringen mögen, wird sehr häufig ausgeblendet, dass wir damit immer schneller auf eine Welt zusteuern, die nicht nur oberflächlicher wird, sondern zunehmend auch jeglicher tieferen Gefühle entbehren wird.
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Aldous Huxley’s Brave New World becomes reality!
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Ihr Oeconomicus
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Roboter spinnen Stahl über dem Kanal

Roboter spinnen Stahl über dem Kanal
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In Amsterdam soll man ab 2017 zwei Robotern dabei zuschauen können, wie sie völlig autonom eine Fußgängerbrücke über einen Kanal errichten – aus Fäden flüssigen Stahls.
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Die Firma MX3D will Brücken in die Zukunft bauen und hat dafür Industrieroboter als Mitarbeiter geheuert – die sollen übernächstes Jahr in der niederländischen Hauptstadt im Lauf von zwei Monaten eine Fußgängerbrücke über einen Kanal schlagen. Die vom holländischen Designer Joris Laarman entworfene filigrane Konstruktion soll aus einem stahlhaltigen Verbundmaterial hochgezogen werden, das gerade an der TU Delft entwickelt wird.
[…]
heise
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Eine Video-Visualisierung zeigt, wie diese Baustelle aussehen könnte (wenn auch nicht in der Stadt, sondern in einem Park):
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Bauen 2020 – Modularer Wohnungsbau

Bauen 2020 – Modularer Wohnungsbau
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Der Berliner Flughafen, die Elbphilharmonie in Hamburg, Baukatastrophen, die jeder kennt. Die Kosten explodieren, der Bau verzögert sich, davon können aber auch ganz normale Häuslebauer ein Lied singen. Das muss nicht sein. In Zukunft kann es reibungslos laufen und dazu noch zu erschwinglichen Preisen.
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Ein individuelles Traumhaus, in der Fabrik produziert. In einem Tag gebaut. Zu Preisen, die sich fast jeder leisten kann. Das klingt wie eine Revolution und diese Männer haben sie angezettelt.
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Professor Horst Wildemann, Wirtschaftswissenschaftler an der Technischen Universität München und Manfred Grundke, Geschäftsführer des weltbekannten Gipsplattenherstellers Knauf aus dem fränkischen Iphofen.
Sie sind angetreten um verkrustete Regeln zu brechen. Ihr Plan: sie wollen einzelne Hausmodule am Fließband fertigen, wie Bad, Küche, Wohnzimmer. Daraus können sich Kunden dann ein Traumhaus zusammenbauen nach, ganz ihren Wünschen.
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BR
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Vielfältige Varianten: Singlehäuser und Modulhäuser
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Bei den vielerorts hohen Mieten drängt sich der Gedanke des “Kaufens statt Mietens” geradezu auf.
Minihäuser und Wohnmodule sind eine erschwingliche und umweltverträgliche Möglichkeit, sich eigenen günstigen Wohnraum zu schaffen. Die Wohnfläche von Minihäusern und kleinen Modulhäusern wird zudem viel eher dem Bedarf der wachsenden Zahl von Alleinstehenden, Alleinerziehenden oder Paaren ohne Kinder gerecht, als die bisher üblichen Einfamilienhäuser mit 100 qm aufwärts.
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Folglich werden Objekte in mit Wohnflächen zwischen 40 und 80 qm häufig auch mit dem Begriff “Singlehaus“ beworben.
Was ganz nach einer modernen Erfindung klingt, war in ländlichen Gebieten schon seit alters her als Austragshaus, Korbhaus oder Ausgedinge(-Haus) bekannt, in das sich Altbauern nach der Übergabe des Hofes an die Erben auf ihr sprichwörtliches Altenteil zurückzogen.
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Ein “übersichtlicheres” Wohnen erspart aber auch heute unnötige Arbeit (sowohl was Hausarbeit, als auch die Arbeit zur Zahlung der Kreditraten angeht), ist günstiger im Unterhalt und aufgrund des kleineren “Fußabdrucks” besser für die Umwelt.
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Übersicht der Anbieter in Europa
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COMMOD-Haus: vom Frachtcontainer zum ökologischen Modulhaus
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Das COMMOD-Haus besteht zu 100% aus recycelbaren und ökologischen Materialien und ist in ökologischer und energieeffizienter Bauweise erstellt. Durch das modulare System ergibt sich eine kürzere Bauzeit und hohe Flexibilität. Das erste Haus das mitwächst: es kann je nach Platzbedarf, erweitert und auch wieder verkleinert werden.
Der moderne Nomade nimmt sein Haus einfach mit: durch die standardisierten Abmessungen kann das Haus ganz einfach auf LKW, Zug oder Schiff verladen und binnen Tagen an einem anderen Ort aufgestellt werden.
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